"Gut+preiswert dämmen" bringt praktische Hinweise zur sparsamen Wärmeisolierung von Keller, Außenfassade und Dach.
Sanierungs- und Energiespar-Checkliste (HA 1.1)
Vorweg überlegen: Evtl. Um- und An- und Ausbauarbeiten ausführen? Unfallverhütung und Schwarzarbeit (siehe Unfallverhütung). Zuerst die Ein- und Umbauarbeiten mit evtl. Feuchtigkeitsdichtung. Sodann die innere oder äußere Isolierung, dampfdiffusionsoffen oder –geschlossen. Zuletzt der Innenanstrich und die Außenfassade. Treppen siehe bei www.neubaupraxis.info - dort bei Baustoffe+Energie.
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Nr. |
Mangel |
Beseitigungstipps |
Beschrieben im Portal: |
X |
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Evtl. Kreuz i. d. letzten Spalte beim Mangel machen > |
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In diesem Portal weitere Hinweise , wenn nicht anders vermerkt. |
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1 |
Ungesundes, krank machendes Wohnen. |
Grundsätzliches Wichtiges in Kürze zur Wohngesundheit mit Energieeinsparung: > |
Siehe www.wohngesund-sanieren.de .
"Gesundes Wohnen": Gesunde Ionen und Oberflächen (HA 4.1), Feng Shui und die Salzkristalllampe (HA 4.2), Woher kommt die gute Luft (HA 4.3), Chemische Schadstoffe näher besehen (HA 4.5), |
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2 |
Schimmelpilz + Feuchtigkeit im Keller an d. Wänden unten. |
Isolierung unter aufsteigendem Mauerwerk überprüfen. Evtl. neu dichten. |
"Gesundes Wohnen": Schimmelpilz und Luftfeuchtigkeit (HA 4.4) |
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3 |
Schimmelpilz + Feuchtigkeit im Keller. Wasser kondensiert bes. im Winter a. d. außen kälteren Wänden. |
Lüftung und Wandaußen-solierung. Bodenbereich Perimeterdämmung, darüber wie Fassade. Warme Luft entlüften. |
"Gesundes Wohnen": Schimmelpilz und Luftfeuchtigkeit (HA 4.4) - |
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4 |
Schimmelpilz und Feuchtigkeit an Fenster- u. Außentürlaibungen. Dort Wärmeabgang, Wasser kondensiert. |
Laibungen gegen Wärmeabgang isolieren. Fensterfuge überprüfen. Lüften. |
"Gesundes Wohnen": Schimmelpilz und Luftfeuchtigkeit (HA 4.4) |
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5 |
Schimmelpilz an Außenwänden und/oder Decken u. Schrägen. |
Feuchtigkeits- und Wärmeisolierung sowie Luftfeuchtigkeit (<60%) überprüfen. Lüften. |
"Gesundes Wohnen": Schimmelpilz und Luftfeuchtigkeit (HA 4.4) |
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6 |
Schimmelpilz im Erdgeschoss oberhalb d. Fußbodens unten. |
Isolierung unterhalb der Sohle und unter aufsteigendem Mauerwerk überprüfen. |
"Gesundes Wohnen": Schimmelpilz und Luftfeuchtigkeit (HA 4.4) |
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7 |
Radonbelastung im Raum |
Alle Räume waagerecht unten dicht absperren. |
"Gesundes Wohnen": Radon und radioaktive Strahlung (HA 4.10) |
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8 |
Schlechter Wirkungsgrad des Heizkessels (Schornsteinfeger) oder Altbau-Heizung. Keine „Erneuerbare Energien“. Großer Wärmeabgang mit hohen Heizkosten wegen geringer Umfassungsisolierung. |
Grundsätzliches> |
www.hausbaupraxis.info dort bei Baustoffe und Energie: Wichtig: Die Energieeinsparung (NE 3.4), Den Energieverbrauch senkende Maßnahmen (NE 3.5), Die Heizung ist Teil des Energieverbrauchs (NE 3.6), Der Primärenergiebedarf ist wichtig (NE 3.7), Die Wärmedämmung der Außenhülle (NE 3.8). Zurück zu www.haussanierungspraxis.de : Energieeinsparung + EnEV + EEWärmeG-Praxis. |
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Altbau: Heizungskessel von vor dem 1. 10. 1978 |
Austausch gegen Brennwertkessel oder/und Erneuerbare. |
EnEV+EEWärmeG-Praxis: Nach(Ab)rüstpflicht für ältere Häuser (HA 3.2), |
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Altbau: Obere Decke nicht ausreichend wärmeisoliert. |
Von oben oder unten nachisolieren. Beim evtl. Spitzboden Span- o. ä. Platten mit Isolierung auflegen. |
EnEV+EEWärmeG-Praxis: Nach(Ab)rüstpflicht für ältere Häuser (HA 3.2), Preiswerte, gute und schenelle Einsparung (HA 3.4). Die Haussanierung: Zusatz-Wärmedämmung bei Decken + Fußböden (HA 1.4). Dämm- u. a. Baustoffe: Ausbildung der oberen Dachdecke (HA 6.4). |
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Erdgeschossfußboden, auch bei Durchfahrten, nicht ausreichend wärmeisoliert. |
Unterhalb der Kellerdecke Isolierplatten ankleben. |
Dämm- u. a. Baustoffe: Ausbildung der oberen Dachdecke (HA 6.4). |
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Wärme führende Leitungen nicht isoliert. |
Alle freiliegenden Leitung nachisolieren (Isolierung. fertig im Baumarkt erhältlich). |
EnEV+EEWärmeG-Praxis: Nach(Ab)rüstpflicht für ältere Häuser (HA 3.2), |
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Funkmast(en) vom Wohneigentum innerhalb von ca. 2 km Entfernung sichtbar. |
Bei Interesse am Gesundheitsproblem Abschirmung zu 1-3 Seiten. |
Risiko Elektrosmog? Insgesamt. |
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Fensterglas nicht ausreichend wärmeisoliert. |
Evtl. nur Scheiben auswechseln. Fenster falls älter und ohne Dichtung |
Die Haussanierung: Zusatzwärmedämmung der Außenwände (HA 1.5). EnEV+EEWärmeG-Praxis: Preiswerte, gute und schnelle Einsparung (HAQ 3.4) |
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Fassade nicht ausreichend wärmeisoliert |
Von außen oder innen isolieren, evtl. schalldämmend ausführen. |
Die Haussanierung: Zusatzwärmedämmung der Außenwände (HA 1.5). EnEV+EEWärmeG-Praxis: Preiswerte, gute und schnelle Einsparung (HAQ 3.4). Dämm- u. a. Baustoffe: Nachträgliche Fassadendämmung (HA 6.5) |
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Erneuerbare Energien, wie Solar, Wärmepumpe, fehlen, - sind aber nicht immer notwendig. |
Einbau spätestens vor der Renovierung oder dem Maler, falls erforderlich oder gewünscht. |
Energieeinsparung: Der Primärenergiebedarf ist wichtig (HA 2.5), Die Nachweise für Bestandsbauten (HA 2.6), Öffentliche Förderung senkt die Kosten (HA 2.7) EnEV+EEWärmeG-Praxis: Das Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz (HA 3.5), Später Geld sparen durch die Erneuerbaren (HA 3.6), Wieviel kostet das Erneuern ungefähr? (HA 3.7). |
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Wärmerückgewinnungsnutzung fehlt, - ist aber nicht immer notwendig. |
Systeme für Mehr- oder Einzelraumlüftung einbauen. |
"Gesundes Wohnen": Die kontrollierte Be- und Entlüftung (HA 4.7) EnEV+EEWärmeG-Praxis: Das Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz (HA 3.5), Später Geld sparen durch die Erneuerbaren (HA 3.6), |
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Dichte Lage zur Hauptstraße: Lärm und Feinstaub. |
Mehr oder Einzelraumlüftung zur Rückseite, evtl. mit Feinstaubreinigung und Wärmerückgewinnung. |
"Gesundes Wohnen": Feinstaub in der Umwelt verhindern (HA 4.11), Auch Lärm macht krank, die Schalldämmung (HA 4.13) |
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Feinstaubbelastung durch Luftumwälzung bei Radiatoren- oder Fußbodenheizung. |
Strahlungsheizung von Wand oder Decke. |
"Gesundes Wohnen: Die gesunde Strahlungsheizung (HA 4.8), Die Infrarot-Elektro-Strahlungsheizung (HA 4.9) |
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Innensanierung oder Renovierung notwendig. – Maler – Fußboden – Decken.
Bei Allergikern wohngesunde Farben wählen. |
Evtl. Wohngesundheit beachten und/oder Wärmedämmung einbauen. Renovieren. |
Die Haussanierung: Anstrich und Restarbeiten (HA 1.8)"Gesundes Wohnen": Chemische Schadstoffe näher besehen (HA 4.5). |
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Gesunde Oberflächen und evtl. Feng-Shui nicht beachtet? |
Wohngesunde Oberflächen verwenden. Auch Lehm ist möglich. |
"Gesundes Wohnen": Gesunde Ionen und Oberflächen (HA 4.1), Feng Shui und die Salzkristalllampe (HA 4.2), |
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Krank machende chemische Schadstoffe, die Allergien fördern. |
Wohngesunde Farben und Oberflächen wählen. |
"Gesundes Wohnen": Chemische Schadstoffe näher besehen (HA 4.5) |
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Fehlender Dachausbau und Dachgauben fehlen. |
Kosten einholen und Planer beauftragen |
www.hausbaupraxis.info : Aussehen + Genehmigung: Dachformen und -ausbauten (NE 2.3). Die Bauberatung: Architekten und Ingenieure (NE 2.11) |
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Um- und Anbau notwendig |
Kosten einholen und Planer beauftragen |
www.hausbaupraxis.info : Aussehen +Genehmigung Die Bauberatung: Architekten und Ingenieure (NE 2.11). |
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Fehlende Versicherungen. |
Haftpflichtversicherung, Bauberufsgenossenschaft, keine Schwarzarbeit |
Die Unfallverhütung |
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Keine Baugenehmigung oder Bauanzeige für Veränderungen außen oder bei tragenden Bauteilen vorhanden. |
Zulässigkeit gem. Bebauungs- oder evtl. Flächennutzungsplan überprüfen.
Bauunterlagen erstellen (lassen). |
www.hausbaupraxis.info : Aussehen +Genehmigung Die Bauberatung: Architekten und Ingenieure (NE 2.11) |
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Nicht ausreichend Geld vorhanden. |
Evtl. Finanzierung mit Bank, (Bau-)Sparkasse und KfW-Zuschüssen zuvor überprüfen. |
www.hausbaupraxis.info Gesamtbaukosten.
Zurück zu www.haussanierungspraxis.de Energieeinsparung: Öffentliche Förderung senkt die Kosten (HA 2.7) |
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Instandhaltung oder Bauen im Bestand (HA 1.2)
Gleichgültig wie man es nennt, ob Instandhaltung, Haussanierung oder Bauen im Bestand: Gebäude müssen instand gehalten werden. Wegen steigender Energiekosten ist aber ein heutiger Hauptgund zur Haussanierung die Energieeinsparung. Sie sollte möglichst mit der sowieso fälligen Schönheitsreperatur verbunden werden.
Die erheblichen Instandhaltungskosten können teilweise bei der Höhe des zu versteuernden Einkommens berücksichtigt werden. Dazu fragen Sie bitte einern Steuerfachmann oder das Finanzamt. Einige Tipps (dies ist keine steuerliche Beratung) dazu: Der Aufwand für die Abnutzung (AfA) eines Hauses ist nicht gering. Darum wird das zu versteuernde Einkommen bei einer Gewerbevermietung oder einem Gewerbeobjekt um einen jährlichen Prozentsatz der Herstellungskosten abgeschrieben (gesenkt). Da ein Gebäude in 50 Jahren recht alt geworden ist, betragen diese AfA 2 % im Normalfall. Die Schönheitsreparaturen können zusätzlich bei Mietobjekten von den Mieteinnahmen als Ausgabe abgesetzt werden.
Wichtig ist bei Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen durch Handwerker: Mieter oder Eigentümer können im Rahmen ihrer jährlichen Einkommenssteuererklärung Handwerkerrechnungen mit Mehrwertsteuer für Erhaltungs-, Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen des vergangenen Jahres steuermindernd geltend machen. Die Rechnungen müssen in Material- und Arbeitskosten getrennt werden, weil nur die Arbeitskosten steuermindernd berücksichtigt werden. Die Zahlungen sind per Kontoauszug oder Überweisungsbeleg nachzuweisen. Der Steuerbonus beträgt pro Haushalt und Jahr 20 % von maximal 3000 € incl. MWSt. der Handwerkerarbeitskosten, also bis zu 600 €. Beim Privathaushalt gilt hier § 35 a Einkommenssteuergesetz (Schr. BFM Az. IV A 5 – S2296b –13/03). Schwarzarbeit soll dadurch vermindert werden. Es sollte bedacht werden, dass Schwarzarbeit auch beim Auftraggeber bestraft wird.
Zusätzlich ist der Meisterzwang gerade bei vielen Bauberufen zu beachten. Außerdem gilt im Bauwesen oft die Steuerschuldumkehr für die Umsatzsteuer zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs (siehe dazu www.zukunft-deutschland.eu : Gesetze + Moral) – mit großem Verwaltungsaufwand für viele Betriebe.
Für haushaltsnahe Dienstleistungen, wie Renovierung, Reinigung, Gartenarbeit usw., dürfen also maximal 600 € von dem zu versteuernden Einkommen pro Jahr abgezogen werden. Bei Kindern bis zum 14. Lebensjahr sind es maximal 4000 €.
Da die Angelegenheit wieder einmal etwas kompliziert ist, möge der Leser hier vielleicht vorsichtshalber seinen Steuerberater konsultieren. Bei einer Sanierung oder Modernisierung können oft 5 % jährlich abgeschrieben werden. Und das kann schon von Bedeutung sein.
Der Bau- und Technikzustand wurde möglicherweise durch einen „HAUS-Pass“, einen Energiebedarfsausweis oder einen Energieausweis mit Modernisierungsempfehlungen dokumentiert. Andernfalls kann dies nachgeholt werden. Der BAUberater schätzt auf Wunsch nicht nur das Althaus, sondern unterbreitet auch einen Kostenvoranschlag für die Modernisierung.
Sanierungskosten beim Einfamilienhaus (HA 1.3)
Große Unterschiede liegen in der Ausführungsart des Hauses. Ein Verblend oder Marmorbau braucht beispielsweise nie einen Anstrich, während ein geputztes Haus je nach Verschmutzungslage sehr häufig gestrichen werden muss. Ebenso benötigt beispielweise ein Flachdach meistens mehr Wartung als ein mit Dachziegeln gedecktes Haus - (Gefälle spart Kosten).
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Alle 5 – 20 Jahre oft erneuerungsbedürftig (alt zuerst entfernen) |
Kosten ca. in € |
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Außenanstriche |
3500 |
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Elektrowarmwasserbereiter |
500 |
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Flachdacheindeckungen (z. B. Garage) |
1800 |
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Teppichbeläge |
3000 |
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Tapeten und Anstriche innen |
2500 |
| Alle 15 bis 30 Jahre oft erneuerungsbedürftig (alt zuerst entfernen) |
0 |
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Dachanschlüsse, Rinnen und Fallrohre aus Zinkblech |
2500 |
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Gerüst hierzu |
1500 |
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Abdichtung von Außenbauteilen |
500 |
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Plattenverkleidungen und Dichtungen außen (bes. Balkons) |
1500 |
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Heizkessel und –thermen (siehe unten) |
0 |
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Elektronische Regeleinrichtungen |
500 |
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Stahl-Heizkörper |
2000 |
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Evtl. Fenster und Außentüren Holz (siehe Kunststofffenster) |
0 |
| Alle 30 bis 50 Jahre oft erneuerungsbedürftig (alt zuerst entfernen) |
0 |
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Betonpfannendacheindeckungen |
4000 |
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Schornsteinköpfe über Dach |
2000 |
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Gerüste zur Dacheindeckung und Schornsteinköpfen hierzu |
2000 |
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Außenwandputz und -bekleidungen |
4000 |
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Außenanstriche (siehe oben) |
0 |
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Wärmedämmung auf heutigen Stand (mehr gegenüber Außenwandputz – WDVS) |
6000 |
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Evtl. Fenster und Außentüren Kunststoff (Wärmeschutzverglasung) |
8000 |
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Küchen- und evtl. Badausstattung (Geschmack) |
2000 |
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Fliesenbeläge Wand und Boden (Geschmack) |
4000 |
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Forderungen gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) –alt zuerst entfernen |
0 |
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Vor dem 1. 10. 1978 eingebaute Heizkessel sind auszuwechseln |
4000 |
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Hinzu kommen die Kosten gem. Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) und des Erneuerbaren Energie Wärme Gesetzes (EEWärmeG). Siehe EnEV+EEWärmeG-Praxis. |
500 |
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Gesamtkosten nach 50 Jahren bis zu ca. |
56300 |
Das kann viel weniger - aber auch viel mehr sein.
Jährliche öffentliche Grundstücksabgaben (HA 1.4)
Die jährlichen Sanierungskosten erhöhen sich noch um öffentliche Grundstücksabgaben.
Die Grundsteuer: Die Grundsteuer wird von den Städten und Gemeinden nach dem Grundsteuergesetz als wichtige Einnahmequelle berechnet. Die Grundsteuer A für landwirtschaftliche Betriebe und B für den großen Rest. Für die Höhe sind der Einheitswert (wird vom Finanzamt nach Auswertung eines Fragebogens an den Grundeigentümer nach dem Stand von 1964 festgesetzt), die Steuermesszahl (unterschiedlich bei Gewerbe-, Ein- und Mehrfamilienhäusern) und der von den gewählten Vertretern festgelegten Hebesatz maßgebend. Wie bei der Gewerbesteuer ist der Hebesatz eine Hauptmöglichkeit der Gemeinden, Geld in die Kassen zu bekommen. Die Grundsteuer wird bei einer Vermietung auf die Miete aufgeschlagen. Sie wird meistens erhöht, weil die Städte und Gemeinden zuvor zu viel Geld ausgegeben haben und jetzt zusätzlich oft weniger Landesmittel erhalten (siehe auch www.nachhaltige-ökonomie.de ).
Bei fallenden Grundstückspreisen, wertlosen Altgebäuden, Unverkäuflichkeit und Leerständen, müsste eine Minderung des Einheitswertes, eventuell bis auf den Grundstückswert, geltend gemacht werden. Hierüber sollte evtl. mit einem Steuerberater gesprochen werden, denn das Grundsteuergesetz ermöglicht nach § 33 „bei wesentlicher Ertragsminderung“ die Senkung der Grundsteuer. Bei Leerständen sollte dies gleich bei der Gemeinde beantragt werden. Vielleicht ist dazu ein Gutachten erforderlich.
Hinzu kommen die Grundsstücksentwässerung (möglichst das Regenwasser auf dem Grundstück versickern lassen), die Abfallentsorgung, die Straßenreinigung. Jeder will Geld für seine Arbeit.
Diese Kosten betragen für das Eigenheim pro Jahr ungefähr: Grundsteuer 450 €, Grundstücksentwässerung, Müllabfuhr und Straßenreinigung 450 € . Bei der Eigentumswohung sind diese Kosten zwar nur rund halb so hoch, dafür füllen dies die Treppenhaus- und Garteninstandhaltung im Wohngeld aber meistens bequem auf.
Hohe Kosten sind heute nicht nur die Instandhaltung, sondern auch die Energieeinsparungssanierung.
Die Energieeinsparungssanierung (HA 1.5)
Warum und wann sanieren? Weil die Wärme bekanntlich nach oben steigt, geht oben auch oft die meiste Wärme aus dem Hause oder dem Wintergarten verloren. Die Wärme im Hause zu halten ist heute - ebenfalls bekanntlich - ein Hauptgrund zur Haussanierung: Die Energieeinsparung zum Auffangen der Energiepreiserhöhungen ist Notwendigkeit geworden und wird vom Staate gefordert und z. T. gefördert (www.kfw.de ).
Gerade wegen der Kosteneinsparung muss auch bei den Sanierungskosten gerechnet werden.
Siehe hier auch unter: Richtig isolieren: Baustoffe mit Wärmedämmung und Wasserdampfdurchgang (HA 4.2)
Die 1. Frage
sollte lauten: Welchen Nutzen bringt mir die Sanierung? Sie dort unter Baustoffe+Energie (bei http://www.wohneigentumssuche.de/ ) - dort Wichtig: Die Energieeinsparung (NE 3.4), Den Energieverbrauch senkende Maßnahmen (NE 3.5), Die Heizung ist Teil des Gesamtenergieverbrauchs (NE 3.6) Der Primärenergieverbrauch ist wichtig (NE 3.7) und: Die Wärmedämmung der Außenhülle (NE 3.8). Siehe sodann dazu unter Energieeinsparung, EnEV+EEWärmeG-Praxis sowie Dämm- u. a. Baustoffe.
Sodann die Bausubstanz schützen (auch gegen Schimmel und Feuchtigkeit), Verschönerungen, wie das Streichen, Tapezieren und Kacheln. Wenn gewollt unter Beachtung der Wohngesundheit-heute - siehe dort. Evtl. sogar unter Verringerung vom Risiko Elektrosmog?
Die 2. Frage
lautet dann: Was soll wann saniert werden? Soll evtl. gleich um- oder angebaut werden? Siehe hier auch bei http://www.wohneigentumssuche.de/ unter "Welches Wohneigentum" zur äußeren Gestaltung und Dachausbauten.
Und die 3. Frage
lautet: Wieviel kostet die Sanierung und woher kommt das Geld? Bei der 3. Frage sind darum - wie beim Neubau - Gesamtkosten und Finanzierung wichtig: Siehe dies deshalb auch bei http://www.wohneigentumssuche.de/ . Weil Energieeinsparungsmaßnahmen oft öffentlich gefördert werden, sollte bei der Sanierung auch daran gedacht werden.
Die Wärmeerzeugung: Zur Energieeinsparung werden zuerst die Heizung und die Warmwasserversorgung zwecks Einsparung überprüft (siehe Energieeinsparung). Der Energieverbrauch der Elektrogeräte ist in Energieausweisen nicht enthalten (hier an ausschaltbare Steckdosen etc. denken). Ob eine Sanierung der Wärmeerzeugungsanlage und der Außenwände notwendig ist, sieht man an dem am Anfang von Energieeinsparung beschriebenen Verbrauch und an dem Ergebnis im ENERGIEAUSWEIS für Wohngebäude oder Nichtwohngebäude (nach Bedarf). Die Einsparungsmaßnahmen durch die Anlagentechnik werden ebenfalls darin angesprochen.
Feuchtigkeit im Erdbereich beseitigen (HA 1.6)
Aufsteigende Feuchtigkeit entsteht durch das kapillare Saugvermögen poröser Baustoffe. Das Feuchte Profil zeigt im Mauerwerkskern deutlich höhere Feuchtigkeitsgrade auf als in den oberflächennahen Bereichen des Mauerquerschnitts. Charakteristisch ist auch, dass der Feuchtigkeitsgrad meistens abnimmt, je weiter der Messpunkt vom Fußboden entfernt ist. Die Ursache liegt in der Regel in einer defekten oder nicht vorhandenen Horizontalabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Die Fachfirma WET CONTROL (www.wet-control.de ) schreibt dazu weiter:
Seitlich ins Mauerwerk eindringende Feuchtigkeit gelangt durch Grund-, Hang- und Sickerwasser im erdberührten Bereich in den Baukörper. Man unterscheidet hierbei vier Wasserbelastungsfälle: Bodenfeuchtigkeit, nicht stauendes Sickerwasser, aufstauendes Sickerwasser und von außen drückendes Wasser. Die Ursache liegt in einer fehlenden oder defekten Außenabdichtung.
Kapillar aufsteigende Feuchte wandert über das Fundament durch defekte Horizontalsperren und durch die Kapillare des Baustoffes ins Mauerwerk. Der Prozess kann Jahre dauern, manchmal Jahrzehnte, oder auch Jahrhunderte. Verdunstet die Feuchtigkeit nicht schnell genug über die Oberfläche, sättigt sie das Mauerwerk und steigt immer höher.
Kondensfeuchte ist Feuchtigkeit, die durch Abkühlung der warmen Luft an kälteren Bauteilen wie Außenwänden, Fenstern, Kaminen, Belüftungs- und Kaltwasserleitungen entstehen kann, nennt man Kondensfeuchte. Sie lässt sich durch richtiges Heizen und Lüften meistens ( allerdings nicht immer) in den Griff bekommen. In hartnäckigen Fällen muss der Schimmel direkt mit chemischen oder physikalischen Mitteln bekämpft werden.
Wenn die Horizontalsperre nicht vorhanden ist oder nicht mehr funktioniert steigt die Feuchtigkeit des Bodens aufgrund der Kapillarwirkung, ähnlich wie bei einem Stück Würfelzucker, im Mauerwerk hoch.
Viele Horizontalsperren werden im Laufe Zeit durch hydrische, thermische, seismische oder biologische Einflüsse zerstört. Nun ist es schwierig, eine Horizontalsperre nachträglich wieder ins Mauerwerk zu bringen. Es geht aber meistens.
Nachfolgend Möglichkeiten der Mängelbeseitigung bei der Feuchtigkeit im Erdbereich:
- Das Eindringen entspechend der Neubaubearbeitung wieder zu verhindern. Bei seitlicher Feuchtigkeit muss dann alles (beim Keller) frei geschachtet werden. Bei Maueroberflächen muss der Putz dicht sein - oder wieder dicht und trocken gemacht werden. Als speziellen Enfeuchtungsputz entwickelte www.MKL-Technology.com einen Putz, der die Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf ausleiten soll. Gegen Wärmeabgang müsste Perimeterdämmung von außen vorgelegt werden (z. B. www.foamglas.de oder www.styrofoam.de ). - Bei aufsteigender Feuchtigkeit muss eine waagerechte Feuchtigkeitsisolierung eingebaut werden.
- Durch das "elektrophysikalische Niederfrequenzverfahren" wird mittels Elektoden ein schwacher Gleichstrom erzeugt, der die Feuchtigkeitsrichtung umdreht. Es soll in 100 % der Fälle alles wieder trocken werden. Die beste Lösung ist es, so WET CONTROL, die vorhandene Feuchte aktiv aus dem Mauerwerk zu verbannen und zusätzlich das Eindringen der Feuchte ins Mauerwerk zu verhindern. Das schafft nur ein elektro-physikalisches System mit seinen auf das vorhandene Baumaterial abgestimmten Impulsen. Siehe z. B. www.wet-control.de . kann. Um eine Verschlimmerung des Schadens zu vermeiden, empfehlen wir möglich früh den Einsatz unseres höchst wirksamen Paraffininjektionsverfahren. Unabhängige Prüfberichte bestätigen, dass das durchfeuchtete Mauerwerk durch dieses Verfahren zu 99 Prozent gegen jegliches Eindringen von aufsteigender Feuchtigkeit abgedichtet ist. Präzision und Verlässlichkeit: unsere Horizontalsperre.
- Eine andere Möglichkeit der späteren Horizontalabsperrung bietet www.isotec.de . Das Franchise-Unternehmen schreibt: Um eine Verschlimmerung des Schadens zu vermeiden, empfehlen wir möglich früh den Einsatz unseres höchst wirksamen Paraffininjektionsverfahren. Unabhängige Prüfberichte bestätigen, dass das durchfeuchtete Mauerwerk durch dieses Verfahren zu 99 Prozent gegen jegliches Eindringen von aufsteigender Feuchtigkeit abgedichtet ist. Präzision und Verlässlichkeit: unsere Horizontalsperre Um optimale Ergebnisse zu erzielen, haben wir eine spezielle Trocknungstechnik entwickelt: die Wand wird mithilfe von erhitzbaren Stäben trockengelegt. Durch die Erhitzung des Mauerwerks auf 105°C werden die kapillaraktiven Poren des Baustoffs von jeglichem Wasser befreit. Parallel dazu wird Platz für die Paraffininjektion geschaffen, denn das eingedrungene Wasser ist nunmehr entfernt und gibt Raum zur Aufnahme des Spezialparaffins frei.
Das erwärmte, sehr fließfähige Paraffin wird in diese Zwischenräume injiziert. Durch seine extreme Wasserbeständigkeit und seine Flexibilität, nach dem Erkalten und Aushärten ist die Wirksamkeit der Horizontalsperre hergestellt und das Problem des eindringenden Wassers beseitigt. Die abdichteten Poren des Baustoffs bilden nun eine Schutzschicht von etwa 15 bis 20 Zentimetern, die zuverlässig wasserabweisend ist und den Raum fortan trocken hält.
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Es gibt noch weitere Verfahren, eine Horizontalsperre wieder zu aktivieren. Hervorgehoben werden soll hier das mechanische (Edelstahlplatten) Verfahren..
Zusatz-Wärmedämmung bei Decken + Fußböden (HA 1.7)
Der Wärmeabgang im Winter und eine mögliche Kühlung im Sommer sind für die Energieverbrauchsmenge von größter Bedeutung. Meistens muss der Wärmeabgang bei älteren Häusern mindestens halbiert werden.
Aufenthaltsräume (auch bei der Eigentumswohnung) unterhalb oder oberhalb der Decke dämmen (weil von oben nicht gedämmt werden kann).
Da Wohnungseigentümer mit Mehrheit beschließen können, denken diese mehrheitlich oft nur an sich. Die obere Wohnung hat deshalb oft höhere Heizkosten und ist im Sommer besonders warm. Trotzdem ist die Eigentümergemeinschaft z. T. nicht bereit, die Decke zur Außenluft nach oben zusätzlich zu dämmen. Es sei denn, dass Dach muss sowieso saniert werden.
Grundlegende Dämmvorschläge:
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Beim belüfteten und dampfdiffusionsoffenen Kaltdach: Wenn möglich, etwas dampfdiffusionsoffenene Holzfaser- , Gipskarton- oder Femacell-Platten auf Lattenrost mit Zwischenisolierung aus Mineralwoll- oder Holzfaserisoliermatten von unten an der Decke befestigen. Oder geignete Mineralwoll-, Holzfaser-, Kork oder andere Platten anderer Art (wie Beispiel 1).
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Beim unbelüfteten und nicht dampfdiffusionsoffenen Warmdach: Einfach Gipskarton- oder Fermacellplatten mit Isolierung aus PUR-Schaum oder EPS-Schaum (oder ähnlich) gegen die Decke kleben. - Siehe "die Ausbau-Baustoffe" und www.wohneigentumssuche.de
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Wenn oberhalb begehbare Räume (z. B. Spitzboden oder Boden) vorhanden sind, diese einfach mit Isolierungen einschließlich oberem Gehbelag (Nut + Feder) belegen. (Vorschrift nach neuer EnEV).
Beispielhaft die Sanierungspraxis und Baustoffauswahl:
Zur Berechnung:
Die Isolierstoffdicke in m durch die Isolierstoff-Wärmeleitfähigkeit Lambda in W/m * K = Wärmedurchlasswiderstand R (qm * K/W). Der Kehrwert ist der Wärmedurchgangswiderstand U (in W/ (qm * K). K heißt dabei Kelvin = Celsius = C. Also m/Lambda = R - 1/R = U Wert. Wärmeübergangs- und Wärmedurchgangswiderstände werden bei den folgenden Angaben vernachlässigt.
Bei oberer Energie-Sanierung
Altbau mit 10 cm vorhandene Isolierung.
Dies sind oft 10 cm Mineralwollisolierung (dampfdiffusionsoffen) - bei einem Lambda-Wert 0,04 ergibt 0,10/0,04 =R=2,5. 1/2,5 =
vorhanden U-Wert von 0,4 W/(qm * K) > 0,20 lt. EnEV 2009
Darauf Obere Energie-Sanierung 16 cm Mineralwollisolierung Lambda =0,035 ergibt 0,16/0,035= 4,57 1/4,57= U-Wert 0,21 W/(qm*K) - Zusammen 1/(2,5+4,57)=
neu U-Wert 0,14 (W/(qm*K) < 0,20 lt. EnEV 2009.
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Bei unterer Energie-Sanierung:
Z. B. beim belüfteten Kaltdach, im Keller, in Tiefgaragen, offenen Durchfahrten, zum Boden.
Beispiel 1:
Weitere 10 cm Mineralwollisolierung gem. EN 13162 ROCKKWOOL: Ceilrock (R=2,75), Planarock, Facett Basic S, Facett B - ansehen und bei Behandlung auch z. T. unter der oberen Wohnraumdecke zu verarbeiten). U-Wert = 0,35 bei Facett mit R= 2,85 und U-Wert 0,42 bei Planarock.
neu U-Wert: 1/(2,5+2,85)=0,19 W/(qm*K) Info z. B. www.rockwool.de
Zur Höheneinsparung bei Aufenthaltsräumen beim dichten Warmdach (z. B. ETW im Obergeschoss):
Beispiel 2:
6 cm PUR-Schaum gem. EN 13165 mit 10 mm Fermacellplatte und Lambda = 0.37 + vorhandene Altbaudecke =
neu U-Wert=0,19 W/(qm*K) Info z. B. www.linitherm.de oder z. B. alternativ:
Beispiel 3:
6 cm EPS-Schaum gem. EN 13163 mit 12,5 mm Knauf-GK-Platte und Lambda = 0,32 W/(m*K) + vorhandene Altdecke =
neu U-Wert=0,23 W/(qm*K) Info z. B. www.knauf.de
Zusatz-Wärmedämmung der Außenwände (HA 1.8)
Siehe besonders:
Dämm- u. a. Baustoffe. Dort: "Nachträgliche Fassadendämmung", "Geld sparen oder verschwenden" und "Innendämmung beim Renovieren".
Allgemein: Zuerst die Glasscheiben oder Fenster auswechseln: Während die alten 16 mm Isolierglasscheiben einen U-Wert von rund 5,5 W/(qm*K) hatten, wurde daraqus vor rund 15 Jahren 3,5 und heute ist ein Wärmeschutzglas mit einem U-Wert von rund 1,1 schon fast Mindesstandart - also nur 20 % des früheren Wärmeverlustes einer damals modernen Isolierglasscheibe. Viele teure Bestandsbauten mit oft hoher Miete haben sogar immer noch Einfachverglasung. Das war in Berlin (z. B.) nun mal so Sitte.
Siehe auch Energieeinsparung" und "EnEV+EEWärmeG-Praxis". - Und schon geht der Ärger los: weil früher die durch Mensch, Haustier und Pflanzen ausgeatmeten Wassermassen evtl. am Fenster kondensierten. Jetzt suchen sie nach Plätzen mit verringerter Wärmedämmung, meistens in den seitlichen Fensterleibungen, und kondensieren dort, besonders bei undurchlässigem Putz. Der ideale Platz für den Schimmelpilz. Besonders groß ist das Problem im Schlafzimmer (ohne Lüftung) und hinter Bildern und Schränken, weil dort die Luft die Feuchtigkeit nicht abtragen kann. Siehe dazu auch "Wohngesundheit-heute". Woher kommt die gute Luft? (HA 4.3) und Schimmelpilz und Luftfeuchtigkeit.
Zur Schadensvermeidung werden auf den Putz porige Mineralplatten aus Kalziumsilikat aufgeklebt. Sie haben eine hohe kapillare Wasseraufnahmefähigkeit und eine höhere Wärmedämmung (Wärmeleitwert 0,06 W/mK). Erhältlich z. B. www.epasit.de oder www.redstone.de . Die letztere Firma bietet darüber hinaus ein großes Programm gegen den Schimmelpilz an (siehe auch Wohngesundheit-heute).
Im Winter dringt nun die Wohnfeuchtigkeit oft in das von außen gekühlte Mauerwerk ein und kann dort sogar gefrieren. Zur Vermeidung dieses Taupunktes in der Wand wird meistens bei einer Zusatz-Wärmedämmung die Außendämmung bevorzugt, wenn keine Luftschicht mit Wärmedämmung gefüllt werden kann. Die Außendämmung ist dann eine Wärmedämmung aus unterschiedlichsten Dämmmaterialien mit äußerem Putz, genannt Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder Fassadendämmsystem. Siehe hierzu auch Dämm- u. a. Baustoffe: Nachträgliche Fassadendämmung (HA 6.5). Statt des äußeren Putzes kann man auch Schiefer, Mauerwerk, Stahl, Glas Schiefer etc. als äußeren Abschluss vorsehen.
Zunehmend regt sich dagegen Widerstand, weil sich das Stadtbild erheblich verändern und verschlechtern kann. Dabei brauchen wir nur an die mittelalterlichen Fachwerkstädte zu denken oder an Klinkerbautenn wie das berühmte Chilehaus in Hamburg. Es ist dann nur die bauphysikalisch oft schwierige Innendämmung möglich.
Die Firma Knauf hat sich intensiv mit diesen Problemen beschäftigt und das "Knauf InTherm-System" als Verbundplatte mit Isolierung entwickelt. Die folgende Aussage (in Knauf Bauinfo 04/2008) ist von grundsätzlicher Bedeutung und wird darum im Originaltext wiedergegeben: "Als wesentlicher Punkt im Bereich Innendämmung gilt der Feuchteschutz (siehe auch Gesundes Wohnen). Knauf hat daher von unabhängiger Seite typische Außenbauteile von Altbauten bis 1994 in Verbindung mit der Verbundplatte "InTherm" hinsichtlich ihres Feuchteverhaltens prüfen lassen. Als Grundlage für den Regelnachweis zum Feuchteschutz wurde DIN 4108-3 2001-07 herangezogen. Die Berechnung des hygrothermischen Verhaltens von Baukonstruktionen unter realen Bedingungen erfolgt nach einem Programm der Fraunhofer-Gesellschaft. Alle Berechnungen beruhen auf dem durchgängigen Einsatz von Knauf Produkten. Die Untersuchungen zeigen, dass bei einer Innendämmung mit Knauf Verbundplatten InTherm in der Regel auf Dampfbremsen verzichtet werden kann. Voraussetzung ist eine luftdichte Ausführung der Konstruktion nach DIN. Lediglich bei Außenwänden mit hoher Rohdichte ist eine Dampfbremse notwendig."
Die letztere Firma bietet darüber hinaus ein großes Programm zur Innen-Zusatzwärmedämmung und gegen Schimmelpilz an.
Immer sollte aber die Frage beantwortet werden: Dampfdiffusionsoffen oder nicht? Bei nicht sollte immer an Lüftung mit Wärmerückgewinnung gedacht werden. Für die Innendämmung bieten einige Firmen dampfdiffusionsoffene Materialien an (siehe "Gut+preiswert dämmen").
Welche Innenwände: Schwer oder leicht? (HA 1.9)
Für Verwirrung bezüglich ihrer Schalldämmung sorgt häufig der Name „Leichtwände“. Dies sind Wände mit einem Gewicht von bis zu 5 kN/m = 500 kg/m Wandlänge bei ausreichender Querverteilung der Decken (Beton). Bei Wänden parallel zu Deckenbalken wird dies auf <3 kN/m gesenkt.
Es wird dann bei den Leichtwänden ein Trennwandzuschlag als zusätzliche Deckenbelastung mit 0,80 kN/qm=80 kg/qm bei < 3 kN/m Wandgewicht und bei bis 5 kN/m Wandgewicht von 1,2 kN/qm Deckenfläche angenommen, damit diese Wände an beliebiger Stelle gesetzt werden können.
Nachfolgend sollen die Gewichte, die Schalldämmung und der Brandschutz für einige Wände z. T. nach Werksangaben angegeben werden. Am Anfang werden massive, schwere Wände genannt, die sodann mit so genannten Leichtwänden verglichen werden, die allerdings auch massiv sein können. Schalldämmung und Brandschutz der Leichtwände sind häufig besser, sie können aber nicht als Aussteifung der Außenwände gegen Winddruck dienen.
Leichte Wände haben oft eine hohe Schalldämmung (Angaben ohne Gewähr)
|
Nr. |
Wandart |
D in
cm |
kg/qm
Gewicht |
Schall-
dämmung |
Brand-
schutz |
|
1 |
Sehr schwer: KS 1,8 mit Putz beidseitig |
24 |
|
53 dB |
F 90 - A |
|
2 |
Schwer:11,5cm KSL/0,8 mit Putz beidseitig |
13,5 |
267 |
40 dB |
F 60 - A |
|
3 |
Schwer: 11,5cm KS/1,8 mit Putz beidseitig |
13,5 |
175 |
47 dB |
F 60 - A |
|
4 |
Mittelschwer: 11,5 cm Poroton Plan Hochloch Putz |
14,5 |
190 |
43 dB |
F 60 - A |
|
|
Nachfolgend Leichtwände: |
|
|
|
|
|
5 |
Leicht: Gips Wandplatten 1,2 Fugen gespachtelt |
7,0 |
63 |
38 dB |
F 60 - A |
|
6 |
Leicht: Porenbeton-Mauerwerk 0,5 beids. Putz |
10 |
70 |
33 dB |
F 30 - A |
|
7 |
Leicht: Porenbeton-Mauerwerk 0,5 beidseitig Putz |
11,5 |
78 |
34 dB |
F 60 - A |
|
8 |
Leicht Porenbeton-Mauerwerk 0,5 +beidseitig Putz |
15 |
82 |
37 dB |
F 60 - A |
|
9 |
Sehr leicht:Rigips o.ä.(Gipskarton)einfach beplankt m. Mineralwolle |
10,0 |
26 |
47 dB |
F 30 - A |
|
10 |
Sehr leicht: Rigips o. ä. (GK) doppelt beplankt m.8cm Mineralwolle |
10 |
50 |
50 dB |
F 90 - A |
|
11 |
Sehr leicht: Knauf Diamant mit 8 cm Minralwolle |
10 |
55 |
55-57 dB |
F 90 - A |
|
12 |
Sehr leicht: Knauf Diamant m.8 cm Mineralwolle wie ROCKWOOL |
12,5 |
60 |
60-61 dB |
F 90 - A |
Ein Beispiel: 82 kg/qm (Spalte 8) x 2,6 m Höhe = 213 kg/m <300 kg/m oder < 3 kN/m, also leicht aber trotzdem massiv.
Trotzdem bedeutet die Herkunftserläuterung des Wortes Leichtwände nicht, dass diese auch immer Vorteile bieten. Maßgebend für die Schalldämmung ist außerdem die Anbindung an die oft rechtwinklig anschließenden Bauteile. Bei Mauerwerk ist die Anbindung mit Mauerwerk besonders gut und einfach. Außerdem muss Mauerwerk (nach DIN 1053) in Abständen senkrecht ausgesteift werden. Dies geht natürlich wieder einfach durch Mauerwerk.
Anstrich- und Restarbeiten (HA 1.10)
Aus dem Abschnitt Wohngesundheit-heute soll nachfolgend zuerst aus einigen Sätzen zur Beachtung der Schadstoffe zitiert werden: Schadstoffarme Lacke haben das Zeichen RAL-ZU 12a, schadstoffarme Tapeten und Rauhfasern RAL-ZU 35a, Formaldehydarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen RAL-ZU 38 und emissionsarme Holzwerkstoffplatten RAL-ZU 76. Spanplatten mit Polyurethanharzen (PUR) als Bindemittel, Gipskarton- und Fermacellplatten enthalten (heute) kein Formaldehyd.
Damit es nicht so einfach ist, gibt es noch weitere Schadstoffe, wie PCP und Lindan in der Hauptsache. Diese Stoffe werden heute nicht mehr eingesetzt aber sehr wohl bei Altbauten gefunden. Sie sind unter anderem krebserregend. Wie bei Formaldehyd gilt: Entfernen, bekleiden, beschichten – und immer unter größtem Schutz der Arbeitskräfte.
Für Allergiker kann die Vermeidung durch Auffinden der Ursachen zur Wellness führen. Darum nennt Firma CAPAROL auch ein neues Programm „Wellness-Farben“. Da findet man eine Farbe für Allergiker mit besonderer Reinheit der Rohstoffe und sogar eine Abschirmfarbe gegen Elektrosmog. Die Farbfirma Sto hat gegen Elektrosmog ein Netzgitter und für Allergiker eine Silikatfarbe im Angebot. Neuartige Farben beider Firmen sollen die heute üblichen Giftstoffe, wie Formaldehyd. PCP u. a. absorbieren. Selbst Gipskartonplatten (z. B. von Knauf) sind erhältlich, die Gifte oder auch Schall absorbieren. Beide Firmen haben besonders wohngesunde Farben im Angebot.
Tatsächlich kann man überall, zusätzlich zu den im Essen und Tabak enthaltenen, noch unglaublich viele weitere Schadstoffe aus der Umwelt aufnehmen. Beispielsweise wurden PVC-Bodenbeläge im „Öko-Test“ (Heft 1/08) untersucht. Alle 8 untersuchten Produkte schnitten mit „ungenügend“ ab. Schwermetalle, Weichmacher, PAK, Dibityl- und Tributylzinn wurden gefunden. Die Empfehlung lautete Parkett oder Linoleum bevorzugen. Auch Kork sollte dabei nicht vergessen werden. Bei Wohngesundheit-heute findet man zu diesem Thema noch mehr.
Allgemein gilt für innen: Nach Abschluss der Bauarbeiten evtl. tapezieren und streichen. Erst die Decken, dann die Wände. Möglischst dampfdiffusionsoffenes und schadstofffreies Material wählen. Dann die Bodenbelege, dann Fliesen an den Wänden, dann die Innentüren und zuletzt die Fußleisten oder Sockel anbringen. Siehe auch www.sto.de , www.caparol.de .
Bei Außenanstrich: Wenn die gesamte Außenwand dampfdiffusionsoffen ist, sollte dies auch bei Außenanstrich beachtet werden. Informationen z. B. www.remmers.de, www.sto.de , www.caparol.de . Nach der EU-Lösungsmittel-Richtlinie (VOC-Richtlinie) soll es bis 2013 keine lösungsmittelhaltigen Anstriche mehr geben. Die UV-Stabilität ist dadurch für außen schwer herzustellen. Firma Gori wird hier als guter Hersteller genannt, sodann die Firma Sto AG mit Lotusan, dass als Fassadenanstrich sogar Staub, Ruß und organische Substanzen zersetzen soll.
Die Dichtheitsprüfung der Abwasserleitungen (HA 1.11)
Nach DIN 1986-30 soll die Dichtheitsprüfung von Grundleitungen bis 1999 abgeschlossen sein. Bei allen Neubauten forderte dies auch die Baubehörde bei der Genehmigung und der Fachunternehmer sorgte für die Bescheinigung. Doch damit ist es oft noch nicht getan. Es gibt ja auch ältere Leitung - in großen Mengen sogar.
In der Tabelle 1 der DIN 1986-30 (www.beuth.de ) sind die Prüfverfahren und Zeitspannen für die Dichtheitsprüfung aufgelistet. Bei vorhandenen Leitungen ohne bisherige Prüfung ist beispielsweise nach Nr. 1.3 für häusliche Abwässer die Frist für die Erstprüfung genannt bis 31. Dez. 2015 - und dann nur als Kanalfernsehuntersuchung (KA). Später sind es dann gem. Nr. 2.2 nur alle 20 Jahre.
Völlig anders sieht es in Schutzzonen aus: Da soll dann alle 5 Jahre geprüft werden und eine Erstprüfung bei älteren Bauten ohne Prüfung auch schon innerhalb dieser Zeitspanne. - Es sei denn, örtliche Bestimmungen oder Gesetze sagen etwas anderes.
In Schleswig-Holstein meinte nun ein Anwalt, dass eine DIN ja kein Gesetz sei. Er gründete eine Interessengemeinschaft, die (umsonst) Musterschreiben als Ablehnung gegen eine Aufforderung zur (nachträglichen) Dichtheitsprüfung (im Internet) liefert. Sie nennt das Ganze dann www.buerokratie-irrsinn.de .
Häufig tritt die Undichtigkeit bei offenen Schächten an den Rohranschlüssen auf. Neue Schächte sollten auf diese Probleme Rücksicht nehmen (z. B. siehe www.kessel.de ). Schächte mit geschlossenem Durchlauf sind deshalb zu bevorzugen. Zur nachträglichen Dichtung können Rohre und Schächte ausgewechselt werden. Rohre kann man auch innen verkleiden. Dies ist mit z. B. Inliner selbst bei DN 100 mm Rohrdurchmesser möglich.
Bau-Fachleute und Materialien finden (HA 1.12)
Den Handwerker selbst finden: Bei www.gelbeseiten.de und natürlich auch www.dasoertliche.de - sodann u. a. siehe bei www.baudirekt.de/bauen , www.wer-liefert-was.de , www.realo.de , www.guenstiger.de .
Was und wie kann man bauen, umbauen oder die Fassade oder das Dach verändern? Dazu beraten alle Bauämter (oder Baubehörden).
Fachlichen Rat liefern zur Energieeinsparung mit dem Energieausweis: Z. B. die Energieberater der "Deutschen Energie Agentur" dena unter www.zukunft-haus.info . Dort Expertensuche nach PLZ.
Die Bauplanung zum Bau- und Umbau:
Das Leistungsbild Gebäude und raumbildende Ausbauten (also Neu- und Ausbauten - aber auch Haussanierungen) nach § 33 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) umfasst folgende Leistungen (in () die % der Honorartafel nach § 34 HOAI:
- Die Grundlagenermittlung (3%),
- Die Vorplanung (7%),
- die Entwurfsplanung (14% bei Ausbauten),
- Genehmigungsplanung (2% bei Ausbauten),
- die Ausführungsplanung (30% bei Ausbauten),
- Vorbereitung der Vergabe (7% bei Ausbauten),
- Mitwirkung bei der Vergabe ( 3 % bei Ausbauten),
- Bauüberwachung 31 %
- Objektbetreuung und Dokumentation 3%.
Oft gehen Leistungen dabei in einander über, beispielsweise können die Genehmigungsplanung und Tragwerkszeichnungen (dank teurer PC-Programme) so sein, dass sie die Ausführungsplanung einschließen - trotzdem umfasst die Bauüberwachung fast 1/3 des Honorars nach § 34 HOAI. -
Doch damit kann das Haus noch nicht errichtet werden. Hinzu kommt immer die Tragwerksplanung gemäß § 48 HOAI. Die kann 100 Seiten dick sein und kostet deshalb auch nicht wenig. Da dabei Fehler vorkommen könnten, wird diese Tragwerksplanung (oder Statik - oder Festigkeitsnachweis) bei allen größeren Bauten (z. B. Mehrfamilienhaus) von einem unabhängigen Prüfingenieur noch einmal überprüft. Auch dies kostet wieder Geld.
Doch nach der Baugenehmigung ist zunächst der Bauherr für seine Baudurchführung verantwortlich, die er ja in Eigenleistung auch durchführen kann - doch wer kann das schon?
Rechnen wir einmal: Ausbausumme 150.000,- €: Gem. § 34 HOAI, Honorarzone III rund 2/3 von mind. 18.236 Gesamt = 12.200 - und für die Bauleitung rund 6.100,- €. Und für die Tragwerksplanung (bis zur Genehmigungsplanung 55 % von rund 5.500 )= 3025,- €. dann sind wir plötzlich bei rund 21.325,- € gesamt. Bei den genannten 1,5 % der Bausumme von 150.000,- € wären es allerdings nur 2.250,- € (ohne Nebenkosten).
Der verantwortliche Bauherr sollte also die Entscheidung treffen: Wer macht die Bauüberwachung. Dies könnten der planende Architekt, der Tragwerksplaner, der Bauunternehmer oder, oder, oder einzelne Handwerker sein.
Die Landesbauordnungen (LBO) machen zum verantwortlichen Bauleiter oft keine Angaben, weil der Bauherr verantwortlich ist. Die LBO Baden-Württemberg macht allerding im § 45 LBO Angaben zum Bauleiter. Siehe unter "Schutz + Bauausführung".
Bauingenieure: www.bdb.de - oder www.vbi.de - Architekten: www.bda.de - oder www.bdb.de . Die Leistungen und Preise finden sich in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI): www.hoai.de .
Oder:
Vom preiswertesten Handwerker ein Angebot. Hierzu ist es ratsam, einen Architekten oder Bauingenieur/in einzuschalten. Der kann dann genau das Auftragsvolumen ermitteln und in der Ausschreibung beschreiben.
Ohne Architekt oder Bauingenieur: Die Auftraggeber beschreiben eine gesuchte Leistung mit dem von ihnen gewünschten Preis. Die Auftragnehmer können diesen Preis unterbieten. Z. B. www.myhammer.de , www.quotatis.de , www.blauarbeit.de , Ausschreibung, Angebote durch interessierte Firmen, Auftrag vom Ausschreibenden: www.profis.de , www.kallekanns.de , www.untertool,de .Umfangreiche Reklame macht www.jobdoo.de : Benötigte Hilfe bei Handwerks- oder Dienstleistungen: Genannt werden Maler-, Fliesen-, Parkett-, Garten-, Klempner-, Entsorgungs-, Abriss-, Autoreparatur-, Dachdecker-, Elektro-, Fenstereinbau-, Türeneinbauarbeiten sowie Umzüge, Werbung, Übersetzungen, Sicherheitsdienst, Reinigung, Personal und Party-Service. 1. Auftrag (ins Internet) einstellen, Angebote vergleichen, 3. Auftrag erteilen. INFO-Telefon: 0800/80 888 80.
GETIFIX hat rund 500 Partnerbetriebe, die sich auf die Sanierung spezialisiert haben: www.getifix.de
Informationen über den Geschäftspartner: Die Handwerkskammer oder Wirtschaftsauskunftei oder Bank befragen, www.ebundesanzeiger.de unter UReg-Abrufe (vorher zahlen und registrieren) und www.schufa.de .
Materialien können über die BAU-Checkliste(n) am Schluss ausgewählt werden.
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