Inhalt-Einführung
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Gesundes Wohnen
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Sanierungsausführung
Bau-INFO-Checkliste
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Gesundes Wohnen

(oder Wohngesundheit-heute.de )

(HA 5)

Inhalt  

Gesunde Ionen und Oberflächen  (HA 5.1) - Feng Shui und die Salzkristallampe (HA 5.2) - Woher kommt die gute Luft?  (HA 5.3) - Schimmelpilz und Luftfeuchtigkeit  (HA 5.4) - Räume müssen belüftet sein (HA 5.5) - Die kontrollierte Be- und Entlüftung (HA 5.6) Chemische Schadstoffe, auch in Farben (HA 5.7) - Wohngesundheit durch Lehm (HA   5.8)  - Die gesunde Strahlungsheizung (HA 5.9) - Die Infrarot-Elektro-Strahlungsheizung (HA 5.10) Radon und radioaktive Strahlung (HA 5.11) - Wohnen an der Hauptstraße (HA 5.12) -  Feinstaub in der Umwelt verhindern (HA 5.13) - Feinstaubgefahr aus dem Laserdrucker (HA 5.14) -  "Verbaute Gesundheit" durch Wasseradern? (HA 5.15) -  Krank durch lärmende Windräder (HA 5.16)

Eine gesunde Umwelt finden wir meistens am Strand.
Entsprechend wohngesund sollten wir wohnen oder im Büro arbeiten können.

Zur Wohngesundheit siehe auch unter: "Risiko Elektrosmog?, "Richtig isolieren" und "Sanierungsausführung" sowie unter www.naturheilkunde-heilt.de/ungesunde-umwelt.html   - dort bei "Krank durch unwissenschaftliche Strahlung?", "Besondere Gefahrenbereiche, Sodann siehe weiter bei:

 http://www.kiene-info.de/  Das Buch"(V)erbaute Gesundheit" 10 € über den Buchhandel erhältlich oder bei www.dialog-verlag.info

Gesunde Ionen und Oberflächen (HA 5.1) 

Jeder weiß, dass er sich nach einem Spaziergang in der salzhaltig-feuchten Luft am Meer, am Springbrunnen oder im Kurort am Gradierwerk, dort läuft Salzwasser über Reisigwände, sehr wohl fühlt.      

Der Grund dafür ist zum Teil in der salzhaltigen Luft zu finden. Zwei gesundheitsfördernde Gesichtspunkte des Salzes sollen hervorgehoben werden: Negative (-) Ionen und Rechtsdrehung (SPIN) der Atome sind im Salz und in der Salzluft vorhanden. Bei den eingangs erwähnten Spaziergängen häufen sich die negativen Kleinionen zusätzlich durch den besonders am Wasserfall auftretenden so genannten Lenard-Effekt. Dabei laden sich die Wassertropfen in der Luft auf und fallen auf den meistens negativ geladenen Boden. Dort wird der positive Ladungsteil neutralisiert und der negative Ladungsteil an die Luft abgegeben. Die negativen Ionen vermehren sich.

Der Autor Kiene schrieb hierzu in seinem Buch „ (V)erbaute Gesundheit“ auf S. 50: Wenig bekannt ist die Tatsache, dass Viren, Pilze und Bakterien (mit Ausnahme der TB-Bakterien) negativ geladen sind. Bei einem größeren Überschuss positiver Ladungsträger (Ionen) in der Luft, werden sie von diesen angezogen und von uns eingeatmet. Wir werden krank. Von negativen Ionen werden die gleich geladenen Bakterien dagegen abgestoßen, wir bleiben gesund.

Mehr als normal positiv ionisierte Luft lässt die Viren und Bakterien gedeihen, dann brechen Krankheitsepidemien leichter aus (Grippe z. B.) und die Milch wird sauer. Eine dabei erhöhte Ausschüttung des Hormons Serotonin fördert darüber hinaus Gereiztheit, Aggressivität und Unwohlsein. –

Im Gegensatz dazu finden wir in unserer städtischen Umwelt und zum Teil auch in den bewohnten Räumen meistens die gesundheitsvermindernden positiven (+) Ionen und die Linksdrehung der Atome. Dies wird zu einem nicht geringen Teil auch auf den sich heute laufend vermehrenden Elektrosmog zurückgeführt. Der Rechtsspin soll heilende energetische Schwingungen verursachen, der Linksspin soll dagegen krankheitsfördernd wirken.

Dies ist wohlgemerkt alles krankheitsvorbeugend zu sehen und hat nichts mit der so genannten Schulmedizin zu tun, die ja erst dann tätig werden muss, wenn „das Kind richtig in den Brunnen gefallen ist“. Die hier beschriebenen Tatsachen haben meistens mit Physik zu tun. Diese unschädlichen Anwendungsideen sind dann den Bereichen „gesund wohnen“, oder der Erfahrungs- oder Naturheilkunde zuzuordnen. 

Als vorbeugende Ideen zum „gesunden“ Wohnen sind häufig auch die Fördervorschriften einiger öffentlich-rechtlicher Kreditinstitute zu verstehen – mit den Forderungen nach ökologischen Baumaßnahmen und -Baustoffen. Obwohl man hier an Ressourcen sparende Maßnahmen dachte, kann die Gesundheit der Bewohner durch diese Maßnahmen positiv beeinflusst werden. Neben Wasser sparenden Maßnahmen, Vermeidung von Formaldehyd, FCKW und HFCKW, sollen auch PVC-Erzeugnisse für den Innenausbau, wie Leisten, Beschläge, Beschichtungen und Tapeten mit PVC-Gehalt., vermieden werden.

Die Kunststoffe laden häufig stark auf und bewirken dabei die Abgabe von positiven Ionen in den Raum. Schon aus diesem Grunde sollte entweder auf Kunststoffe in Aufenthaltsräumen verzichtet werden oder man sollte sie mit antistatischen Reinigungsmitteln behandeln, beziehungsweise sollten PVC-Bodenbelege antistatisch sein - oder z. B. auch Naturholzmöbel kaufen.

Als Kleinionen werden Atome und kleinere Moleküle bezeichnet. Wenn sich aber mehr als 10 Moleküle zusammenballen, nennt man sie Großionen. Sie kommen normalerweise in der Natur nicht vor und sind gesundheitsschädlich. Durch beispielsweise die vorgenannten, und von der WK untersagten Baustoffe, aber auch durch Tabakrauch, Staub, Elektrosmog und Wasserdampf entstehen in der Luft diese Großionen, deren Menge gleichzeitig den Grad der Luftverschmutzung in Stadt und Wohnung anzeigt. Es gelangt weniger Sauerstoff in das Blut, die Immunabwehr wird, genau wie bei verringerter Rechtsdrehung in den Atomen und vermehrt positiver Ionen, herabgesetzt, Krankheiten sind die Folge.

Die zunehmende Sauerstoffverschmutzung, wie sie anfangs aufgezeigt wurde, ebnet den Weg für das Interesse an weiteren Maßnahmen: Im normalen Gesundheitsbetrieb kann man sich mit diesen Dingen nicht beschäftigen. Sie sind  eher Aufgabe der Ingenieure, die ja auch die Geräte der so genannten Apparatemedizin erarbeiten. Die setzen die antibakterielle Wirkung der negativen Ionen beispielsweise zur keimfreien Herstellung in der Lebensmittelindustrie ein.

Da man nicht immer an die See fahren kann, gibt es auch die Sauerstoffaktivierung mit negativen Ionen. Dies soll z. T. auch von Sportlern in Trainigscentern und in Cockpits von Kampfflugzeugen und in Unterseeboten genutzt werden. Jeder kann dies aber in Büros, KfZ und Wohnungen benutzen. Geräte dazu hat z. B. die Firma www.eht-siegmund.de . Im kleineren Bereich bringt die Salzkristalllampe ähnliche negative Ionen-Ergebnisse, die dann aber positiv für die Gesundheit sein sollen.

 

Feng Shui und die Salzkristalllampe (HA 5.2)

Farbe und Raumgestaltung, gesunde Oberflächen, - Möbel, - Baustoffe und ein gesunder Wohn- und Schlafplatz waren in Europa schon immer wichtige Elemente für schönes Wohnen – für „wellness“ im Hause oder auf dem Arbeitsplatz.

Während bei uns oft jede Neuerung, die nicht 10 Jahre von Hochschulen bearbeitet wurde, als unwissenschaftlich abgelehnt wird, findet sie dann meistens Zuspruch, wenn sie aus Fernost kommt. Feng Shui gehört dazu:

Im Zuge großer Fortschrittsgläubigkeit wurden und werden diese Überlieferungen oft vergessen und verschüttet. Ein Teil – und manchmal etwas mehr -  kam dann aus Fernost wieder zu uns und wird teilweise wie eine Offenbarung umgesetzt. Vieles ist übertragbar und einiges nicht. Wer beispielsweise keine Innentüren in der Wohnung oder im Hause hat, muss mit dem Wind-Zug anders umgehen als derjenige, der völlig dichte Gummilippendichtungen an Türen und Fenstern hat. Feng heißt  Wind und Shui Wasser. Beides nimmt eine wichtige Stellung bei unserer Entwicklung und damit unserem Wohlbefinden ein.

Immer wieder wird bei Feng Shui-Vorträgen auf die „Gefahr von Wasseradern und Erdstrahlen“ hingewiesen. Gerade im Norden Deutschlands darf im Zusammenhang mit  fernöstlichen Lehren jetzt von Dingen gesprochen werden, die schon über 1000 Jahre bei uns bekannt sind, die aber bei uns – und hier gerade von Wissenschaftlern – oft als Aberglaube abgelehnt wurden und werden. Sie hatten sich ja noch nie mit diesen Dingen beschäftigt, wussten also nichts davon.

Die beschriebene Vermehrung der negativen Kleinionen und des Rechtsspin löst Feng Shui durch die Empfehlung, eine Salzkristalllampe aufzustellen und einzuschalten, die sämtliche notwendigen Reinigungsvorgänge in der Luft bewirken soll: Es sind die negativen Ionen, die Rechtsdrehung der Atome und die Umwandlung der Groß- in Kleinionen. Ein Teelicht in dem Salzkristall soll dabei für rund 10 qm Grundfläche ausrechend sein, eine 25 Watt Glühbirne dagegen für 15 qm. Viele kleinere Salzkristalle, um die Glühbirne geschichtet, sollen durch ihre größere Oberfläche eine noch erheblich größere Wirkung besitzen. Das Salz bringt Lebenskraft, es bringt gesundes Chi (Chi-Gong ist ja bekannt) in die Wohnräume.

Außerdem sehen wir in Geschäftsräumen, die nach Feng Shui eingerichtet wurden, häufig Springbrunnen, mit den ebenfalls eingangs erwähnten Vorteilen. Es sind  also offensichtlich viele Faktoren beim Bau und bei der Einrichtung von Aufenthaltsräumen zu berücksichtigen.

Ein wichtiger Anreiz, Feng Shui zu beachten, besteht in dem vielleicht nicht unbegründeten Glaube, dass Menschen durch die Anordnung von Gegenständen oder Einrichtungen, auch die Treppenart beispielsweise, erheblich beeinflusst werden können.

Zusätzlich enthält die Lehre wichtige Regeln, die die Beeinflussung der Menschen durch Licht und Farben, Anordnung von Gegenständen und physikalische Ströme positiv berücksichtigen.

So soll beispielsweise die Stellung einer Salzkristalllampe im Hause Einfluss auf Probleme des täglichen Lebens nehmen. Der wissenschaftsgläubige Mitteleuropäer wird dies zunächst als Aberglaube und Hokuspokus ansehen. Nachfolgendes Beispiel zeigt aber, dass die Beeinflussung möglicherweise doch vorhanden ist: Denken wir einmal, der Ehemann will sich eine Kur nicht wegen der guten Luft des Gradierwerks verschreiben lassen, sondern auch, um vielleicht noch kurz einen „Kurschatten“ kennen zu lernen (es könnte wegen der Gleichberechtigung natürlich auch die Ehefrau sein). Er kommt nach Hause und findet den Standort der Salzkristalllampe von oben Mitte – für Ansehen und Anerkennung – nach rechts oben – Ehe und Familie – verrückt. Als Kenner der Standorte weist er gleich darauf hin, dass ihm Ansehen und Anerkennung sehr wichtig wären. Seine Frau weiß dies natürlich auch. Deshalb will er ja öfter einen neuen BMW, der auch, so glaubt er zumindest, bei anderen Frauen Eindruck schindet. Sie weiß um die Gefährdung ihres flott aussehenden Mannes bei der Kur und erläutert, dass ihr Ehe und Familie wichtig wären. Sie kenne ihn genau und auch seine Anfälligkeit für das Begehren anderer Frauen. - Das Ergebnis wollen Sie wissen: Es gibt einen kleinen Ehekrach. „Wenn Du mir nicht traust, bleibe ich ganz hier. Du hast dann die Schuld, wenn ich ohne Kur krank werde!“ Dann rückt der Mann die Lampe wieder in die obere Mitte und hat weiterhin Ansehen und Anerkennung, besonders von seiner Frau. Die Stellung der Lampe macht die Probleme oder Wünsche bewusst und allein dies kann eine große Hilfe sein.

 

Die vermeintlich positive Wirkung nach Feng Shui beim Standplatz einer Salzkristalllampe im Hause.

Ungefährer Haus-Grundriss mit Raumeinteilung

Reichtum und

Wohlstand

Ansehen und

Anerkennung

 

Gute Partnerschaft und

Ehe

 

Familie

Körperliche und

seelische Gesundheit

 

Kinder und

Kreativität

 

Wissen

Karriere

 

Freunde und

Helfer in der Not

 

 

Eingang

 

 

Woher kommt die gute Luft (HA 5.3)

Nicht „wellness-wohnen“ kann eine wichtige Ursache von Krankheiten sein. Dazu können beispielsweise gehören: Die Lage des Wohnorts, Lärm natürlich, der Schimmelpilz wird immer wieder genannt, Allergien aller Art und seit wenigen Jahren der so genannte Elektrosmog. Der wurde zwar schon vor vielen Jahren in dem Ratgeber „Schutz vor Krankheit“ beschrieben, ähnlich vielen Umweltrisiken, die in dem Buch „(V)erbaute Gesundheit“ genannt wurden, aber alles Neue ist oft schon älter und länger bekannt (siehe u. a. Autor+Impressum).

Wer gut atmen will, denkt zuerst an „atmendes Mauerwerk“ So ein Unsinn sagen diese oder jene Fachleute: „Mauerwerk kann doch nicht atmen!“ Natürlich nicht. Der oft übliche Ausdruck verschweigt aber, dass die Menschen atmen und Wasser ausatmen. Eine vierköpfige Familie scheidet dabei täglich etwa 15 Liter Wasser aus. Das sind rund 3 Eimer voll, also eine fast unglaublich große Menge. Zur Klarstellung: Im Single-Haushalt ist es nur ein Viertel der Menge und in der Urlaubszeit nichts, wenn keine Pflanzen Feuchtigkeit abgeben. Je nach Art der Außenwände oder der Lüftung kann dieses Wasser mehr oder minder gut, oder sogar gar nicht, nach außen abwandern.

Es ist aber sogar oft schon von Vorteil, wenn das Atmungswasser bei Raumbelegung, wie beispielsweise beim Schlafen, in das Mauerwerk hineinziehen kann - und wenn alle aus dem Raum sind, wieder in den Raum zurückfließen kann. Denn zu gering soll die Luftfeuchtigkeit auch nicht sein: über 50 % sind gesundheitlich vorteilhaft. Bei üblichen Mauerwerk ist dies der Fall. Die Feuchtigkeit wird von der Wand aufgenommen (beim Wohnzimmer am Tage und beim Schlafzimmer in der Nacht) und später wieder abgegeben. Ganz besonders gut erfolgt dies bei Kalziumsilikatplatten, die deshalb auch die Platten der Wahl für den nachträglichen Innenausbau sind. Aber auch Lehmsteine und -putze sind hier zu nennen.

Ob und in welcher Menge dieser Wasserdampf-Abgang erfolgt, hängt von der Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl μ ab. Die beträgt beispielsweise für Innenputz 10, Porenbeton-, Ziegel-, Kalksandsteinmauerwerk und Wärmedämmaußenputz 5-10, – ein guter Wasserdampf-Abgang ist gegeben. Mineralische und pflanzliche Faserdämmstoffe, wie sie oft zwischen Mauerwerk und Verblend als Wärmedämmung gelegt werden, haben sogar nur den sehr guten μ-Wert von 1. Dies wurde immer als „atmen“ der Wände bezeichnet oder als dampfdiffusionsoffene Wände.

Ein solcher Massiv- und Mauerwerksbau hatte sich seit Jahrhunderten bewährt und vermied auch verschimmelte Wände. Ein solches Mauerwerk kann sogar als einschaliges Mauerwerk die Bestimmungen der EnEV erfüllen, ja es ist damit sogar möglich, ein so genanntes 3 Liter Haus (3 Ltr. Öl/qm/Jahr) zu errichten. Auch dickste diffusionsoffene Wärmedämmung bei Verblendziegelmauerwerk, wie zuvor genannt, würde den Wasserdampf-Abgang bei diesen Materialien nicht vermindern. Allerdings wurde vor 100 Jahren auch nicht geduscht oder geschlafen und  hinterher das Bad oder der Schlafraum geschlossen und schnell zur Arbeit gefahren.

Viele Menschen haben schon auf den Spuren Friedrich Wilhelm II, seines Sohnes Friedrich Wilhelm III und dessen berühmter und im Volke beliebter Ehefrau, der Königin Luise von Preußen, das Schoss auf der Pfaueninsel in der Havel bei Potsdam besichtigt. Friedrich Wilhelm II beauftragte den Zimmermeister Johann George Brendel das Schloss als Architekt, Bauleiter und Unternehmer schnell zu bauen. Der begann im Frühjahr 1794 und schon im Herbst war das Gebäude einschließlich der Deckenmalereien aber ohne die Türme fertiggestellt. Aber 1910 wurden die Außenwände mit Beton verstärkt. Über 100 Jahre war nichts passiert. Aber nun wurden schon nach einigen Jahren die Tapeten durch Feuchtigkeit dunkel. Die Wände waren nicht mehr dampfdiffusionsoffen.

Doch gelernt hat man teilweise bis heute nicht. Dampfdiffusionsoffenens Mauerwerk wird von außen so abgedichtet, dass die Feuchtigkeit zu Krankheit und Schimmelbildung führen kann, wenn nicht ausreichend gelüftet wird. Dies, obwohl es genügend dampfdiffusionsoffene Baustoffe gibt. Sie sind nur meistens etwas teurer.

Dagegen besitzt ein äußerer Kunstharzputz den hohen μ-Wert von 50-200, ist also fast undurchlässig. Ähnlich ist es bei Schaumkunststoffen aller Art, die einen μ-Wert von rund 20 bis 200 besitzen und Beton mit 70/150. Glas- und Metall- und Betonfassaden sowie luftdichte Fenster lassen fast überhaupt keine Feuchtigkeit entweichen und Luft heraus oder herein.

Insbesondere aber soll die heutige dicke Dach- und Wandisolierung von Holzkonstruktionen von innen mit Dampfbremsfolie gemäß DIN 4102 B2 und nur außen mit diffusionsoffener Folie (Unterdeckbahn) versehen werden. Dies wird zur Energieeinsparung als wichtig erachtet. Es bedeutet aber auch, dass wir von dieser so genannten „Atmungsfähigkeit“ her betrachtet, bei einem Holz- oder Betonbau fast ähnliche Verhältnisse haben. 

Die zuletzt genannte Wasserdampf-Undurchlässigkeit, aber auch die heute völlig dichten Fenster,  machen eine kontrollierte Be- und Entlüftung empfehlenswert. Dies sollte aber nicht zu der Annahme verleiten, dass sie immer erforderlich sei. Sie wird von der neuen Energieeinsparverordnung auch nicht gefordert. Allerdings spart sie mit Wärmerückgewinnung die sonst weggelüftete Energie.

Eine Prüfung der Luftdichtigkeit der Gebäudehülle wird meistens von öffentlichen Kreditanstalten verlangt, weil von außen eindringender Wind Kaltluft in das Haus bringt. Diese Luftdichtigkeit erfordert größte Sorgfalt bei der Andichtung des Daches, der Fenster und Außentüren an Außenwände. Dazu werden spezielle Klebefolienbänder eingesetzt. Dann wird mit dem "blower-door-test" die Luftdichtigkeit durch Einblasen von Luft überprüft. Info: www.blowtest.de - Die neue EnEV 2009 schreibt dies sogar für Neubauten allgemein vor.

Die Frage lautet immer wieder: Gut+preiswert dämmen (siehe dort)- aber wie, dass es trotzdem noch ein "gesundes Wohnen" ermöglicht.

 

Schimmelpilz und Luftfeuchtigkeit (HA 5.4)

Der Schimmelpilz ist der beste Pilz im Hause, verschafft er doch Heerscharen von Anwälten, Sachverständigen und sogar Bundesbeamten Arbeit und Geld.

Erhöhte Konzentrationen der Schimmelpilzsporen können die Schleimhäute reizen, Atemwegserkrankungen begünstigen oder allergische Reaktionen auslösen.

Wenn der Schimmelpilz sich nun doch eingenistet hat, heißt es die Ursachen zu beseitigen. Im Neubau ist es fast immer die Baufeuchte aus der Bauzeit. Unglaubliche Mengen Wasser, zuletzt noch Eimerweise als Farben, wurden hineingetragen. Wegen der heute meistens völlig dichten Fenster und oft auch einer absperrenden Außenhaut des Hauses, schlägt sich die Feuchtigkeit besonders hinter Schränken und an Hausecken nieder. Oft war die Farbe noch nicht trocken und schon wurden die Schränke gegen die Wände gebracht. Hinzu kann bei Gewitterluft oder im Winter noch eine sehr erhöhte Luftfeuchtigkeit kommen. Das Umweltbundesamt schreibt in seiner Broschüre "Gesünder wohnen - aber wie?" (www.apug.de als PDF): Stoßlüftung mehrmals täglich mindesten 5-10 Minuten (am besten durch Durchzug). Immer bei entstehendem Wasserdampf lüften.

Wer tagsüber arbeitet und selten lüftet muss ebenfalls damit rechnen, dass sich die Feuchtigkeit besonders an den unbelüfteten Stellen, hinter Schränken und Bildern sammelt und sich dort auch der Schimmelpilz bildet. Lüften und trockene Luft helfen oder Trocknungsgeräte, die die Feuchtigkeit aus dem Raum saugen. Beim Einsatz von Trocknungsgeräten müssen allerdings die Fenster geschlossen werden.

Ein Hauptproblem: Rund 4 Ltr. Wasser gibt jeder Bewohner, wie zuvor schon beschrieben, täglich ab. Schon bei 2 Personen ist dies also täglich ein Eimer Wasser, die entlüftet werden müssen. Die heute vorgeschriebene Energieeinsparung verlangt Winddichtigkeit. Viele Isolierungen der Wände lassen, wie schon erwähnt, ebenfalls keine Luft und Feuchtigkeit durch.

Beispielsweise kann dadurch ein sogenanntes K 60 Energiesparhaus in Wirklichkeit ein Krankmach-Haus werden, wenn nicht gleichzeitig ausreichend für Abluft (evtl. mit Wärmerückgewinnung) gesorgt wird. Ähnliches gilt natürlich auch für luftdichte Betonbauten (siehe auch: Die kontrollierte Be- und Entlüftung). 

Die Tageszeitung "Hamburger Abendblatt" (über 500.000 Leser) brachte unter der Rubrik "Wissen" die Überschrift "Jeder zweite Haushalt hat Schimmel". Darunter hieß es dann "Aspergillus und Co. breiten sich durch unsere heutigen Lebensgewohnheitten aus. Eine Gefahr für die Gesundheit."

In dem Abendblatt-Bericht von Jörg Zittlau hieß es u. a.: "Aspergillus-Arten bevölkern am häufigsten die Wände, gefolgt von Cladosporium und Acremonium. Besonders gefürchtet ist Aspergillus, der sogar tödliche Infektionen der Atemwege auslösen kann. Acremonium befällt zudem Herz, Bauchfell, Knochen oder Gehirn. Betroffen sind vor allem Alergiker, chronisch Kranke sowie Menschen mit bewusst unterdrücktem Immunsystem.

Wer Pilz in der Wohnung vermutet (gilt auch für Büros), kann sich einen Feuchtemesser (Hygrometer) zulegen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 55 % liegen, weniger trocknet die Schleimhäute aus, mehr fördert Schimmel."

Zum Vorbeugen wurde empfohlen: Die betroffenen Wände (meistensAußenwände) nicht mit Bildern und Möbeln abzudecken - oder nur im Abstand und bei Möbeln auch zum Boden im Abstand.

Weiter wurde empfohlen, 2-3-mal am Tag für etwa 10 Minuten gleich die Fenster in mehreren Räumen im Winter zu Lüften, damit die feuchte Innenluft durch die trockene Außenluft ersetzt werden kann. Bei der Lüftung im Sommer ist es tagsüber umgekehrt. Die feuchte Außenluft kondensiert an den kälteren Innenwänden. Deshalb dann lieber nachts lüften.

Die Heizung sollte nach dem Bericht nachts oder bei Abwesenheit nicht ganz abgedreht werden, um ein Abkühlen der Außenwände zu verhindern, andernfalls tritt beim Aufheißen wieder eine Tauwasswerbildung auf den dann kühlen Wänden auf.

Selten dringt Feuchtigkeit von außen herein. Wenn ja, dann sollte dieser Schaden zunächst beseitigt werden. Wenn Wohnfeuchtigkeit in Dachhölzer eindringt, sind auch diese Schimmelpilz gefährdet. Deshalb sollten bei erhöhter Feuchtigkeit in Dachräumen sogar die Dachhölzer geschützt werden. Siehe hierzu auch www.siga.ch .

Nach Untersuchung der Stiftung Warentest (5/2002) sollte der Schimmelpilz trocken abgewischt werden, sodann Alkohol, Brennspiritus oder konzentrierte Essigsäure auf die befallenen Stellen gesprüht und dies anschließend mit Papiertüchern abgewischt werden. Diese sollen nach Gebrauch in fest verschlossener Plastiktüte im Mülleimer entsorgt werden. Materialien für eine effektive Schimmelpilzsanierung bietet auch www.redstone.de .

Ceresit von Henkel bietet Salz als „Luftentfeuchter Universal“ an. Info: www.ceresit.de .

Zur Beseitigung der Schimmelpilz erzeugenden Feuchtigkeit aus dem Erdreich siehe: "Die Haussanierung" - Feuchtigkeit im Erdbereich.

Während der Heizperiode kann sich, zwar selten, auch der sogenannte "Fogging-Effekt" einstellen. Wände und Decken werden dann schwarz, die Gardinen grau, Geräte mit einem dunklen, schmierigen Film überzogen. Dies soll nur in neu bezogenen oder frisch renovierten Räumen auftreten. Schuld sollen die Schadstoffe in den eingesetzten Materialien sein. Die sind allerdings bei fast allen europäischen Anbietern heute einwandfrei. 

 

Räume müssen belüftet sein (HA 5.5)

Die EnEV 2009 besagt im § 6, Abs. 2: Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass der zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt ist. Zusätzlich spricht die DIN 1946-6 (von 2009) bei der Lüftung von Wohnungen von einer Mindestlüftung, der Nennlüftung - vor allem gegen die Feuchtigkeit, die einmal den genannten Schimmelpilz begünstigt, aber auch die Heizkosten erhöht, wenn nicht die wohngesunde Strahlungsheizung eingebaut wird.

Die vielen Luftfeuchtigkeitsprobleme mit Schimmelpilz traten oft erst nach der sogenannten Sanierung mit völliger Luftdichtigkeit der Außenwände auf. Da erst wenige Prozent der Altbauten energetisch saniert sind, wird sich das Problem (bei weiterer Sanierung) vervielfachen, wenn die Verhinderungsvorschläge nicht beachtet werden: Dampfdiffusionsoffene Außenwände, Lüftung oder häufiges Lüften. Letzteres gilt besonders auch bei Rodonbelastung.

Und außerdem muss die Feuchtigkeit entfernt werden. Der Körper gibt täglich, wie schon erwähnt, rund 4 Liter Wasser ab, die durch Pflanzen und Kochen leicht verdoppelt werden können. Die Luft wird feuchter und lässt das Wasser an den bei diesen Heizungsarten kälteren Wänden kondensieren. Dadurch kann leichter Schimmelpilz entstehen, wenn nicht öfter gelüftet wird, was wiederum höhere Heizkosten verursacht.

Das Umweltbundesamt schreibt in seiner Broschüre "Gesünder wohnen - aber wie?" (www.apug.de als PDF): Stoßlüftung mehrmals täglich mindesten 5-10 Minuten (am besten durch Durchzug). Immer bei entstehendem Wasserdampf lüften. Luftaustausch beim Heizen und Kochen mit Gas und Kohle. Auch selten benutzte Räume regelmäßig lüften. Arbeiten mit gerurchsintensiven Stoffen, wie Lösungsmitteln, nur bei gleichzeitiger Lüftung.

Als Lüftung durch das heute völlig dichte Fenster werden stattdessen auch z. B. REGEL-air Fensterlüfter angeboten: www.enbema.de .

Sodann sind auch Einzelraumlüftungen für Einfamilien-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser, Seniorenheime, Krankenhäuser, Büros, Arztpraxen, Schulen, Kindergärten und Produktionsgebäude unter www.lueften.info im Angebot. Es ist vorrangig der "inVENTer-Flüsterlüfter" mit hoher 91 % Wärmerückgewinnung. Staub und Lärm sollen dabei draußen bleiben, Heizenergie gespart und natürlich Schimmel vermieden. Während vielleicht Allergien erzeugende Pollen draußen bleiben, werden gesundheitsschädliche Ausdünstungen, auch z. B. Radon, ständig abgeführt. Dazu muss nur ein rundes Loch von ca. 23 cm Durchmesser in durchschnittlich jedem Raum in die Außenwand gebohrt werden. Der Inventer wird eingesetzt, verbraucht nur wenige Watt Strom (Elekrozuleitung von der Steckdosenleitung ist erfordeerlich), saugt die verbrauchte Luft ab und bringt erwärmte Frischluft wieder herein. Eine Beheizung ist kaum noch erforderlich, weil der Mensch ja meistens durch sich selbst heizt.

Der zusätzliche Vorteil bei der Einzelraumlüftung: Der Arbeitsaufwand ist gerade in benutzten Gebäuden oft geringer als der Gesamteinbau einer kontollierten Be- und Entlüftung.

 

Die kontrollierte Be- und Entlüftung (HA 5.6)

Gut wäre es sicher, wenn die kontrollierte Be- und Entlüftung mit einer Wärmerückgewinnung gekoppelt wäre, wie sie beim so genannten Passiv-Haus, und dem 0-Energie-Haus  unbedingt notwendig ist. Aber dies kostet rund ca. 3.000,- bis 30.000,- € mehr. Die Zusatzmaßnahmen und – kosten sollten den jährlichen Ausgaben gegenübergestellt werden.

Info: www.ig-passivhaus.de   

Die verschieden Arten der kontollierten Be- und Entlüftung:

1. als dezentrale Anlage, beispielsweise über Umkehr-Lüfter in allen Wohnräumen erfolgen. Hier ist die Luftzu- und -ableitung regelbar. Die Geräusche sollten allerdings bedacht werden. Vorteile: Die Wärme in der Abluft wird der Zuluft sofort wieder zugeführt. Die Luft strömt nicht durch lange Kunststoffleitungen, die mit positiven Ionen die Luft anreichern können –.

Info: www.brueggemann-energiekonzepte.de

Info: www.fresh-lueftung.de

Info: www.rehau.com

2. Zentrale Anlage – nur Abluft zentral. Bei der zentralen Anlage kann die Zuluft auf kurzem Wege in jeden Raum durch Außenwand-Zuluftventile kommen und unter den Türen in einen zentral gelegenen Abluftschornstein geleitet werden. Dabei entsteht durch die Absaugung ein Unterdruck, der den Nachschub durch die Zuluftventile bewirkt. Auch hier strömt keine Zuluft durch lange Kunststoffleitungen mit möglicherweise schlechter positiver Ionisierung. Die Ableitung erfolgt über die Räume Bad, WC und Küche, die möglichst am Abluft-Schornstein liegen sollen. Statt der Zuluftventile könnte man auch einfach ein Gummilippenteilchen im Fenster fehlen lassen. Allerdings nähert man sich damit wieder der Zeit der undichten Fenster ohne Dichtung.

Info: www.schiedel.de 

3. Zentrale Anlage – Zu- und Abluft zentral: Ähnlich den Klimaanlagen wirken Anlagen mit Frischluft- und Abluftleitungen. Auch hier sind Bad, WC und Küche der Abluftbereich – Schlaf-, Kinder- und Wohnzimmer der Zuluftbereich. Von der warmen Abluft kann aber nun die Wärme über einen Wärmetauscher an die Zuluft abgegeben werden. Es gibt Anbieter, die bei der Zuluft sogar noch die gleichmäßige Erdwärme nutzen wollen, die dadurch im Winter wärmt und im Sommer kühlt - Stichwort Wärmepumpe.

Info: www.technikumdirekt.de  

Bei den aufgezeigten Maßnahmen soll vor allem die zuvor künstlich abgesperrte Frischluft hereingeholt werden. Der Sauerstoff darin ist lebenswichtig und entfaltet im Zusammenhang mit den eingangs aufgezeigten Faktoren seine Bedeutung. Auf dem Wege zur Zelle wird dieser so genannte Sauerstoffpartialdruck durch den dauernden Austausch (wie Lunge/Blut, Blut/Gewebe) aber immer geringer. Es kommt in der Zelle möglicherweise deshalb schon kein Sauerstoff mehr an, weil wir bei schlechter Atmung vor dem PC oder Fernseher nur rund 1/10 des Sauerstoffs einatmen, den wir beispielsweise bei einem langen Spaziergang zu uns nehmen. Ausreichend negative Ionen im Sauerstoff erhöhen den Sauerstoffpartialdruck so sehr, dass die Zelle wieder atmen kann –(Vielleicht sollte man doch dazu eine Salzkristalllampe kaufen).

Meistens wird heute bei Belüftungsanlagen eine Luftwechselrate von 0,5 pro Stunde angesetzt, das heißt, in 2 Stunden wird einmal die Luft ausgetauscht. Die Maßnahmen sollten  im Einzelfall entschieden werden, weil unnütze Lüftung auch wieder Energie verbraucht, die ja gerade gespart werden soll. Die gilt auch für den Stromverbrauch der Anlagen.

Schlechte Lüftung, gepaart mit völlig dichten Wänden und Fenstern, verhindert den Eintritt von frischer Luft (die auch ausreichend die negativen Ionen enthält) und den Abtransport  von zu hoher Feuchtigkeit und verbrauchter und dadurch auch mit erhöhter CO2-Konzentation angereicherter Luft.

Firma PLUGGIT bietet ein Frischluftgerät mit Wärmerückgewinnung an. Mit besonderer Luftreinigung www.lueftungsblog.de

Sauberer Sauerstoff ist also für Wohlbefinden und Gesundheit besonders wichtig. Wegen der heute geforderten Winddichtigkeit zur Energieeinsparung und oft  dampfundurchlässiger Außenwände musste zwangsläufig die Forderung nach der kontrollierten Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung (oder der Inventer-Einzelraumlüftung) kommen. Zusätzlich sind offensichtlich besonders die schon genannten negativen Ionen für die Gesundheit positiv. PROKLIMA von Siegmund ermöglicht auch die Einbauergänzung in normale Klimaanlagen: www.eht.siegmund.de .

Wichtig ist allerdings immer, dass schädliche Stoffe weitgehend ausgefiltert werden. Dies könnte bei einem Atomkrieg oder -kraftwerksgau die schädliche Strahlung sein. Dies müsste aber auch, bei erhöhter Belastung, das Radon-Gas sein. 

Der Vollständigkeit halber soll erwähnt sein, dass Sauerstoff in reiner Form ein wichtiges Naturheilmittel zu Gunsten der Gesundheit ist. Mit Geräten verschiedener Anbieter ist es auch im Hause verfügbar.

Info: www.airnergy-info.de       

  

Chemische Schadstoffe, auch in Farben (HA 5.7)

Eine dem Hauptautoren bekannte Lehrerin hatte sich früher einmal kräftig mit einem so genannten König von St. Pauli (fast jeder Deutsche hat zumindest schon von diesem Hamburger Vergnügungsviertel gehört) in ihrer Eigenschaft als Vermieterin gestritten. Nun glaubte Sie fest, dass dieser Sie aus Rache mit Formaldehyd umbringen oder zumindest schädigen wollte.

Ich besah mir ihr Haus und bewunderte dabei ihren wunderschönen neuen Schank einer sehr bekannten Marke. Sie glaubte zuerst meiner Vermutung nicht, dass dieser teure Schrank vielleicht die Ursache sein könnte. Als sie schließlich Todesängste bekam, holte sie sich kräftige Männer, die den Schrank in die Garage stellten. Ich konnte ihn dort bewundern und bald ging es ihr gesundheitlich wieder gut.

Diese Begebenheit spielte im Jahre 1994. Heute kennt fast jeder heimische Hersteller das Problem und setzt sehr emissionsarme (EC1-Code) oder zumindest emissionsarme (EC2-Code) Werkstoffe zur Herstellung ein. Bei Importware ist dies häufig anders. Ein säuerlicher und leicht stechender Geruch lässt Formaldehyd vermuten. Das billige Schnäppchen kann sich also durchaus verteuern. Selbst heute gibt es deshalb durchaus noch Möbel, die zu viele Schadstoffe enthalten. Bei stärkerem Geruch reicht es oft aber durchaus, einige Tage kräftig zu lüften. Es braucht ja nicht immer Formaldehyd zu sein, dessen Freisetzung allerdings über Jahre konstant anhalten kann. Wenn der Geruch nicht schnell weg ist, sollte deshalb  ein Fachmann, der Messungen vornehmen kann, befragt werden.

Spanplatten, Möbel, Farbe und Lacke, Kleber und Tapeten älterer oder auch ausländischer Herstellung könnten noch höhere Formaldehydkonzentrationen enthalten. Als Grenzwert (BGA) für die Innenraumluft und das Inverkehrbringen von Erzeugnissen wird 0,1 ppm (=parts per million = ml/cbm) genannt. Die WHO hat schon bei 0,083 ppm Bedenken. Das ist ungefähr die Geruchsschwelle und diesen Wert erreicht ein Raucher in etwa schon mit 2 Zigaretten in einem 30 qm Raum. Bei 20 Zigaretten erreicht eine Rauchergesellschaft dann schon 2 ppm mit vielleicht Reizung der Kehle, Stechen in Augen und Nase. Zum Vergleich dazu haben wir in der unbelasteten Außenluft nur 1/100 des oben genannten Grenzwertes und am Meer nur 1/1000. Der Raucher erwidert jetzt vielleicht, dass der älteste Mann der Welt nur rauchte. Der wohnte aber vielleicht am Meer und einigen Personen schaden ja auch Gifte wenig.

Das Problem Formaldehyd bleibt trotz der Grenzwerte weiter vorhanden, weil es ja weiter – wenn auch in geringerer Dosis – aus emissionsarmen Holzverleimungen aller Art ausdünsten kann. Vollholzmöbel sind deshalb sicher nicht schlecht. Und wer neue Vorhänge oder Wäsche kauft, sollte nicht vergessen, sie vor der Benutzung zu waschen.

Wegen ihrer guten Verarbeitungsfähigkeit sind PVAC-Klebstoffe weit verbreitet. Sie enthalten kein Formaldehyd. Auch auf säurehärtende (SH) Lacke haben die deutschen Hersteller wegen der Emissionen weitgehend, im Gegensatz zu vielen ausländischen Herstellern, verzichtet. Sicher ist es nicht falsch, bei Holz-, Farben-, Lack-, Kleb- und Tapetenwerkstoffen auf formaldehydfreie Ware zu achten. Schadstoffarme Lacke haben das Zeichen RAL-ZU 12a, schadstoffarme Tapeten und Rauhfasern RAL-ZU 35a, Formaldehydarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen RAL-ZU 38 und emissionsarme Holzwerkstoffplatten RAL-ZU 76. Spanplatten mit Polyurethanharzen (PUR) als Bindemittel, Gipskarton- und Fermacellplatten enthalten kein Formaldehyd.

Wenn eine erhöhte Formaldehydbelastung festgestellt wird, sollte die Raumluft und Luftfeuchtigkeit gesenkt und der Luftwechsel erhöht werden, bis saniert worden ist. Zur Sanierung sollten die belasteten Materialien entfernt oder, sofern nicht möglich, luftdicht verkleidet werden. Bei Holzständerwerk (möglicherweise in älteren Fachwerkhäusern) ist eine Ammoniakbegasung erfolgreich.

Wegen der heue oft völlig luftdichten Außenhaut neuer und sanierter Gebäude nach der Energieeinsparverordnung sollte heute ganz besonders auf möglichst schadstofffreie Innenluft geachtet werden. Möglichst sollte aber nicht nur der Mensch mit seinen möglichen Haustieren, sondern auch das Haus selbst "atmen" können, wie es zuvor und unter "Gut+preiswert dämmen" beschrieben wird.

Damit es nicht so einfach ist, gibt es noch weitere Schadstoffe, wie PCP und Lindan in der Hauptsache. Diese Stoffe werden heute nicht mehr eingesetzt aber sehr wohl bei Altbauten gefunden. Sie sind unter anderem krebserregend. Wieder gilt: Entfernen, bekleiden, beschichten – und immer unter größtem Schutz der Arbeitskräfte.

Abwehrreaktionen des Körpers gegen wiederholte körperfremde Substanzen, nicht nur als Elektrosmog, sondern in Lebensmitteln, Farben, als Staub, als Schimmelpilz und so fort – sind meistens die Allergien, und die beschäftigen dann ein Heer von Ärzten, Sachverständigen und die Allergiker sowieso. Für letztere kann die Vermeidung durch Auffinden der Ursachen zur Wellness führen.

Darum nennt Firma CAPAROL  auch ein neues Programm „Wellness-Farben“. Da findet man eine Farbe für Allergiker mit besonderer Reinheit der Rohstoffe und sogar eine Abschirmfarbe gegen Elektrosmog (www.caparol.de ). Die Farbfirma Sto (www.sto.de ) hat StoSil als besonders gut verträgliche Silikatfarbe, besonders für Kinder und Allergiker, herausgebracht. Außerdem bietet sie gegen Elektrosmog ein Netzgitter an. Neuartige Farben beider Firmen sollen die heute üblichen Giftstoffe, wie Formaldehyd. PCP u. a. absorbieren. Selbst Gipskartonplatten (z. B. von Knauf) sind erhältlich, die Elektrosmog, Gifte oder auch Schall absorbieren. Die Absorption von Schall und Flugzeugradar ist besonders unter Einflugschneisen interessant. Die Absorption von Schall allein, sowie die richtige Belüftung, besonders an Hauptstraßen.

Tatsächlich kann man überall, zusätzlich zu den im Essen und Tabak enthaltenen, noch unglaublich viele weitere Schadstoffe aus der Umwelt aufnehmen. Beispielsweise wurden PVC-Bodenbeläge im „Öko-Test“ (Heft 1/08) untersucht. Alle 8 untersuchten Produkte schnitten mit „ungenügend“ ab. Schwermetalle, Weichmacher, PAK, Dibityl- und Tributylzinn wurden gefunden. Die Empfehlung lautete Parkett oder Linoleum bevorzugen. Auch Kork sollte dabei nicht vergessen werden. Die Alternative ist die Symptombehandlung der entstehenden Krankheiten.

Der TÜV-Rheinland (www.tuv.com) prüfte und prüft laufend viele Baustoffe auf Schädlichkeit. Er hat sie in einer Baustoffliste als pdf mit über 1,2 MB zusammengefasst und versendet sie als E-Mail mit Anhang zu € 40,00 + MWSt. Bestellung unter Telefon 0221/806-1774. Sodann beschäftigt sich www.sentinel-haus.eu mit der Wohngesundheit.

Das Umweltbundesamt (www.umweltbundesamt.de ) empfiehlt in seiner Broschüre "Gesünder wohnen - aber wie?" (www.apug.de als PDF) Produkte mit dem "Blauen Engel", wenn dies möglich ist.

Schadstoffmessungen siehe unter www.test.de  und www.agoef.de . - Einkkaufshelfer durch den Verband ökologischer Einrichtungshäuser www.oekocontrol.de - und www.blauer-engel.de , www.umweltinstitut.org/wohnen

 

Wohngesundheit durch Lehm (HA 5.8)

Wie schon zuvor bei "atmenden Mauerwerk" geschrieben: Es ist oft schon von Vorteil, wenn das Atmungswasser bei Raumbelegung, wie beispielsweise beim Schlafen, in das Mauerwerk hineinziehen kann - und wenn alle aus dem Raum sind, wieder in den Raum zurückfließen kann.

Eine trockene Lehmwand kann 20 bis 30 Liter Wasser aufnehmen und später auch wieder abgeben. Ideal für Schlafräume. Eine "kapillaraktive" Innenwanddämmung, bestehend aus einer Mischung von beispielsweise Lehm, Kieselgur und Kork, sorgt für Luftaustausch, gutes Raumklima und gute Raumentfeuchtung.

Lehm bietet sich also gut für eine Innenwanddämmung an. Lehm verbessert aus verschiedenen Gründen das Raumklima:

  1. Lehm reguliert die Luftfeuchtigkeit und verbessert das Raumklima, weil es die Feuchtigkeit aufnehmen und verzögert wieder abgeben kann. Besonders Allergiker sollen wieder gut durchatmen können.
  2. Lehm ist gut schalldämmend und wärmespeichernd.
  3. Lehm eignet sich besonders gut für Arbeiten der Denkmalpflege (www.lehmbau.com ).
  4. Verbaut werden Stampflehm, Wellerlehm, Leichtlehm, Lehmmörtel und Lehmsteine und Platten.
  5. Lehmputz kann bis zu 4 cm aufgetragen werden und trocknet sehr langsam. Er kann aber wunderschön, fast wie ein Bild, gestaltet werden.

Im Regennassen Norden: Wegen des Regens Vorsicht außen. Und in Erdbebengebieten ebenfalls Vorsicht. Lehm hat dort keine Zulassung und ausreichende Festigkeit. Info: www.dachverband-lehm.de .

Zu den wohngesunden Baustoffen gehört zur Dämmung Hanf. Die Firma Hock (www.thermo-hanf.de ) liefert aber nicht nur Hanf, sondern auch Lehmbauplatten, Lehmbauelemente und Lehmputze. Lehmputze liefert auch www.redstone.de

 

Die gesunde Strahlungsheizung (HA 5.9)

Heizkörper sind unschön an den Wänden. Der Ausweg von Heizkörperverkleidungen

kostet Geld. Sie verschmutzen aber auch. Immer ist aber eine erhebliche Wandverschmutzung oberhalb der Heizkörper vorhanden, weil die Heizkörper den Raum durch Warmluftkonvektion beheizen und die erwärmte Luft im Kreis den

Raum mit Schmutzpartikeln verwirbelt. Ähnlich ist es bei normaler Fußleistenheizung und der Nachtspeicherheizung.

Fußbodenheizung: Hier ist die Raumtemperatur im Bodenbereich erhöht. Die dort erwärmte Luft steigt nach oben und fällt nach Abkühlung wieder nach unten. Sie nimmt unterwegs alle Staubpartikel mit. Der Fußbodenheizung werden einige Erkrankungen nachgesagt. Gerade wegen der dabei notwendigen Niedrigtemperatur zur Energieeinsparung wird die Fußbodenheizung heute oft eingesetzt. Außerdem könnte man dann ja sogar barfuss laufen. Bei der heute eingebrachten dicken Fußbodenisolierung nimmt allerdings auch der Fußboden die Raumtemperatur an.

Nachteile der Heizkörper- und Fußbodenheizung: Teurere Lufterwärmung, weil sie dort erfolgt, wo sie weniger notwendig – oder sogar schädlich – ist. Zwischen Fußboden und Decke zirkuliert eine beständige Luftumwälzung. Die Luftumwälzung nimmt Schmutzpartikel, wie Feinstaub (besonders große Mengen bei Laserdruckern), Bakterien, Hausstaubmilben mit deren Kot und Schimmelpilze mit sich. Infektionen der Atemwege, Allergien, viele weitere Erkrankungen, Unwohlsein und eine allgemein schlechte Raumluft sind die Folge. Beispielsweise gehört die Hausstaubmilme zu einem der häufigsten Allergieauslöser. Sie gedeihen erst bei einer rel. Luftfeuchtigkeit von unter 60 %. Die ist besonders bei der dauernden Luftumwälzung üblicher Fußboden- und Wandheizkörper (Konvektoren) Heizung vorhanden. Die Staubverwirbelung ist bei der Strahlungsheizung nicht mehr vorhanden. Sie wird deshalb besonders bei Allergikern und Asthmatikern empfohlen.

Die unsichtbare, gesunde und energiesparende Wandheizung vermeidet als Strahlungsheizung diese Nachteile. Die Wärmestrahlung erfolgt von der Wand auf den menschlichen Körper oder die gegenüberliegende Wand. Angestrahlte Raumflächen strahlen dann, besonders bei Verwendung speicherfähiger Baustoffe, zurück. Die senkrechten Strahlungswärmeflächen wurden schon in der alten chinesischen, der griechischen und der römischen Kultur eingesetzt. Der Kachelofen hat eine ähnliche Wärmeabgabe, ist nur zu klein, oft nicht hoch genug und mühseliger zu beheizen. Allerdings baut man heute wieder die energiesparenden Kachelöfen, die überzählige Wärme an das ganze Haus abgeben können.

Die Luftfeuchtigkeit ist bei der Strahlungs-Wand- oder Deckenheizung erhöht, oft über 60 %. Auch ein erheblicher Gesundheitsfaktor – und wer ein Klavier hat, spart darum noch einmal rund 300 € für die laufende Klavierstimmung.

Am 2. 10. 10 hieß es bei T-Online: 'Den Titel "Innovation des Jahres" bescherte der Veit Dennert KG aus dem fränkischen Schlüsselfeld eine allgegenwärtige, aber fast vergessene Methode: das Prinzip der Strahlungswärme. Ähnlich wie bei der Sonnenstrahlung wird bei der "DX-Therm Decke" die Energie zur Raumheizung und -kühlung nicht mehr über erwärmte Luft transportiert, sondern über Infrarotstrahlung. Die Wärme wirkt nach Angaben des Unternehmens damit direkt auf den Körper und muss nicht erst die Raumluft erhitzen.

"Damit sparen unsere Kunden richtig Energie – und Geld", erläutert Geschäftsführer Dirk Denter. "Sie können die Raumtemperatur um bis zu drei Grad Celsius absenken. Und schon bei zwei Grad weniger sparen sie fünf Prozent Heizenergie." Zudem verhindere die Innovation die bei herkömmlichen Heizungen üblichen Luft- und Staubbewegungen im Raum fast vollständig und trage damit zum Gesundheitsschutz bei (www.poraver.de ).

Das Projekt "Top 100" prüft das Innovationsverhalten deutscher Mittelständler und zeichnet die 100 besten mit dem gleichnamigen Gütesiegel aus.' (Siehe dazu aber auch unter "Wohngesundheit statt Verbaute Gesundheit" am Schluss.)

Wand-Strahlungsheizungen werden z. B.  bei einer Heizungswassererwärmung für Kalksandstein-Luftkanäle angeboten, die gleich beim Hausbau vermauert werden.

Sodann gibt es Kupferrohrmodule ohne und mit notwendiger Vorsatzschale, die in einer notwendigen Breite raumhoch auf die Wand gesetzt werden. Wenn keine Vorsatzschale notwendig ist, werden die Kupferrohrmodule in einer nur 2 cm dicken Gipsbauplatte untergebracht.

Immer sollte auf eine besonders gute Wärmeisolierung hinter der Heizung an Außenwänden geachtet werden. Energiesparend ist die gesunde Strahlungsheizung zusätzlich, weil der Körper direkt angestrahlt wird und deshalb rund 2-3 Grad niedriger geheizt werden kann.     

Als Anbieter und Berater wären z. B. zu nennen: www.roth-werke.de .

ABAKUS bauintegrierte Technologie GmbH, Ringstr. 24, D-97355 Rüdenhausen, Tel. +49/9383/9741-0, Fax -20. www.abakus-technologie.de .

HARREITHER INTELLIGENTE ENERGIESYSTEM GmbH in Deutschland: Insinger Str. 25, D-91583 Diebach, Tel. +49/9868/933-20, Fax – 14 (in Österreich Hauptfirmensitz in 3334 Gafienz, Oberland 71

 

Die Infrarot-Elektro-Strahlungsheizung (HA 5.10)

Die Infrarotkabine hat bereits viele Freunde. Als Vorteile nennt der Hersteller „infra world“ u. a.: Kein Dampf- und Feuchtigkeitsproblem, angenehmes und leicht verträgliches Raumklima, positive Wirkungen auf Körper und Psyche, Schwitzen bereit bei niedrigen Raumtemperaturen (30-60 Grad), geringer Energiebedarf (1.450 W/h) und kein Elektrosmog (geprüft und empfohlen von IGEF, der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmogforschung).

Von der Flächenheizung der Infrarot-Kabine und deren Vorteile für die Gesundheit war es dann kein weiter Weg zur Strahlungsheizung für Wohnräume. Wer eine E-Speicherheizung hat und ausbauen will oder wer außerhalb von Gasleitungen baut oder wohnt, ist sicher gut beraten, die Wohnräume durch Infrarot Strahlungswärme mit niedrigem Verbrauch zu beheizen. Die Heizung mit den Infrarot Wärmewellen eignet sich auch besonders gut für den nachträglichen An- oder Dachausbau.

Elektrische Wandmodule als Infrarotheizung benötigen keine weitere Grundheizung oder Gasleitung und sind deshalb in der Anschaffung oft preiswerter.

Die Infrarot Heizelemente werden meistens wie flache Bilder an die Wand gehängt. Man kann sie aber auch, wie die vorher beschriebenen Wandpaneele seitlich mit Gipskarton- oder anderen Platten einkleiden. Auch hier sollte die Wandwärmedämmung dahinter besonders gut sein.

Nach Angaben der Lieferfirmen sollen die energetischen Eigenschaften gut sein: Die Verbrauchskosten sollen bei der Strahlungsheizung TPI in etwa dem Brennwertkessel, aber um ca. dem Doppelten der Wärmepumpe entsprechen. Dafür sind allerdings die Anschaffungskosten am geringsten und die Wartungskosten Null (lt. Diagramm d. Instituts f. Energietechnologie Jena).

Als Anbieter und Berater wären zu nennen:

PI HANDELSGES. M. B. H. A-4873 Frankenberg, Rieglerstr. 21, Gewerbezone 5, Tel. 0043 (0) 7683/5022, Fax /5022-22, Mobil: 0043 (0) 664/402 48 48

Die Firma Ho.F Elektronik GmbH Dornestr. 56-58, D-22558 Lübeck, Tel 0451/863515 und Fax /862960 bietet viele verschiedenen Arten an. Viele Platten sind nur wenige mm dick, selbst Spiegel-Infrarotheizung oder Heizfolien sind erhältlich. Meistens handelt es sich um reine Naturprodukte, z. B. Platten aus Magnesium-Aluminium-Silikat.

 

Radon- und radioaktive Strahlung (HA 5.11)

Der Vorteil des Betonkellers liegt besonders darin, dass er meistens – außer Wasser – auch keine Strahlung hereinlässt. Wer sich vor dem nächsten Atom-Gau oder –Krieg fürchtet, kann sich hier mit Zusatzausrüstung und Klimaanlage schützen. Als Nachteil könnte er vielleicht ansehen, dass im Betonbau keine Feuchtigkeit von innen entweichen können.

Die Abschirmung gegen Röntgenstrahlen (z. B. in Arztpraxen) erfolgte bislang immer durch Blei. Die Firma Knauf (www.knauf.de/2228) entwickelte die Platte "Safeboard" als gute Alternative. 

Atomkraftgegner führen als wichtigen Grund gegen AKWs immer den möglichen Austritt von Radiokativität an. Hinzu kommt das Atommüllendlagerungsproblem. Siehe hierzu auch www.nachhaltiges-handeln.de . Der Verfasser hat nach dem Tschernobyl-Unfall an verschiedenen Orten die Radioaktivität gemessen: Oft war sie vielfach höher als angegeben. In der größten Hamburger Schwimmhalle war sie wegen der guten Klimaanlage Null und in einer anderen Schwimmhalle genauso hoch wie draußen. Auch heute ist die Radioaktivität in vielen Waldböden und Wildschweinen (Meldung v. 23. 7. 08) noch zu hoch.

Soweit die künstliche radioaktive Strahlung, die bei allen künstlich hergestellten Isotopen auftritt, durchweg als Beta- und Gammastrahlen. Sie haben eine lange Halbwertszeit von z. T. rund 100 Tagen und sind hoch schädlich.

Anders ist die natürliche radioaktive Alpha-Strahlung in Radon-Gasen mit einer Halbwertszeit von nur 3,825 Tagen und aus dem Erdreich kommend - oder beispielsweise die natürliche Radioaktivität in Flugzeughöhe beschaffen. Sie ist bei weitem unschädlicher.

Trotzdem wurde im März 2010 die aus dem Boden kommende Radonbelastung bei Konzentration in bewohnten Gebäuden als schädlich genannt. Diese Radongasbelastung ist besonders im Schwarzwald, Erzgebirge und in den Alpen hoch und in der norddeutschen Tiefebene gering. Sie ist heute bei Neubauten fast immer durch dichte Folie unter der Haussohle vermeidbar.

Die aus dem Untergrund mit nur 15 Becquerel besonders in Altbauten in Gebäude gelangten Radon-Gase konzentrieren sich dort auf durchnittlich 49 Becquerel. In 36 % aller überprüften Gebäude in Deutschland lag die Konzentration über 100 Bequerel und in 18 % über dem Doppelten, berichten Erlanger Umweltmediziner im "Deutschen Ärzteblatt". Als Ergebnis sollen daran fast 1900 Menschen in Deutschland jährlich an Lungenkrebs sterben, die zweitwichtigste Ursache nach dem Rauchen und etwa 5 % dieser Todesfälle (dpa in HA 20./21. 3. 10). "Medizinische Gremien haben die Radonexpostion jüngst als Gesundheitsrisiko eingestuft. .. mehrere Studien zu den Radonkonzentrationen in Wohn- und Büroräumen in Gebieten, in denen Radon im Boden vorkommt, zeigten, dass allein die Exposition in Wohn- oder Schlafzimmer schädlich ist. Vor allem über undichte Bodenplatten dringe Radon in die Häuser und reichere sich an. (Allerdings ist die natürliche ionisierende Strahlung erheblich unschädlicher als die künstliche. Sie wird z. T. sogar zur Heilung eingesetzt). 

Doch wie kann kann man sich vor dem farb- und geruchlosen Gas schützen? Die Forscher schreiben, dass die Maßnahmen recht einfach sind: Zunächst sollten Keller und Räume im Erdgeschoss, die über Radon ausdünstenden Böden liegen, häufig gelüftet werden....Dann sollten die erdnahen Räume bodendicht (gasdicht) versiegelt werden." (In WELT ONLINE, Pia Heinemann am 9. 3. 16.18 Uhr). Und noch etwas hilft: Lüften.

Das Bundesamt für Strahlenschutz weist ebenfalls auf Gefahren hin. Siehe www.bfs.de - dort unter FAQs - und dann oben: Ionisierende Strahlung - Radon.

Das Umweltbundesamt schreibt in seiner Broschüre "Gesünder wohnen - aber wie?" (www.apug.de als PDF): Stoßlüftung mehrmals täglich mindesten 5-10 Minuten (am besten durch Durchzug). Abdichten von Leitungen, Rissen und Türen vom Keller- zum Wohnbereich, Einbau eines Entlüftungs-Ventilators im Keller oder Schornsteinzug-Entlüftung.

Radon Messungen werden angeboten, z. B. www.radontest.de - www.altrac.de

Zusätzlich ist zu beachten, dass Röntgengeräte immer Strahlung abgeben. Die Räume sind deshalb zusätzlich besonders strahlungssicher abzuschirmen (evtl. auch die eigenen Räume, wenn man nicht sich ist, ob der Nachbar- Arzt völlig ausreichend abgeschirmt hat. Hochabschirmend ist Blei, dass natürlich auch gegen Elektrosmog abschirmt. (Z. B. 0,5 - 2 mm wie eine Tapete zum an die Wand kleben durch www.roehr-stolberg.de ).

 

Wohnen an der Hauptstraße (HA 5.12)

Der sogenannte Fortschritt ist häufig auf anderen Gebieten ein Rückschritt. Selbst am Wohnort sind viele Menschen heute krank machenden Gefahren ausgesetzt. Eine medizinische Symptombehandlung ist dabei üblich - aber oft wirkungslos. Nur die Ursachenbekämpfung hilft. Doch die ist meistens nicht einfach.

So ergab eine Langzeitstudie aus dem Ruhrgebiet, dass der Feinstaub aus Autoabgasen Gefäßentzündungen auslöst. Wer weniger als 50 m von einer Hauptverkehrsstraße entfernt wohnt, hat ein um 63 % höheres Risiko an Arteriosklerose (auch Adernverkalkung genannt) zu erkranken (Bild 4. 12. 07). Die im gleichen Bereich aufwachsenden Kinder sollen (lt. Helmholtz-Zentrum München) ein um rund 50 % höheres Risiko für asthmatische Bronchitis, Heuschnupfen, Ekzeme und Allergien haben (dpa in HA 4. 7. 08). Eine weitere Studie im Auftrage des Bundesumweltamtes (AP in HA 4. 8. 08) ergänzte noch mit Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Störungen und Schafstörungen.

Am 3. 11. 2010 wurde dann gemeldet (dpa in HA aus Düsseldorf): Der NRW-Umweltminister Remmel (Grüne) sagte, dass es mittlerweile Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Feinstaub und Diabetes Erkrankungen gebe. "Besonders gefährdet seien Anwohner von Hauptverkehrsstraßen. Dort liege die Sterblichkeit ungleich höher, wie eine Langzeitstudie zeige". Es ist also durchaus richtig, Kraftfahrzuge mit Feinstaubabgabe-Plaketten zu versehen.

Seit Juni 2010 gilt für das besonders schädliche Stickstoffdioxyd (NO2) aus Kraftfahrzeugen der europäische Grenzwert von höchstens 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Der wird aber bei Hauptstraßen deutlich, teilweise über das Doppelte, überschritten. 

Die Uni Bern stellte im Oktober 08 auf dem europäischen Lungenkongress in Berlin eine Studie vor, nach der Feinstaub bereits die Föten der Ungeborenen im Mutterleib so schädigen kann, dass die Entwicklung der Lungen beeinträchtigt wird (dpa 8. 10. 08 in HA). 

Wer an einer Hauptstraße wohnt könnte zur Luftverbesserung in den an der Hauptstraße liegenden Räumen, wenn möglich, dichte immergrüne Gewächse vor seinen Hausbereich pflanzen - oder durch einen Luftkanal, der in Deckenecken oder im Fußleistenbereich liegen könnte, aus dem straßenabgewandten Hof incl. Wärmerückgewinnung belüften. Siehe hierzu unter HA 4.6 die dezentrale Anlage bei "Die kontrollierte Be- und Entlüftung.

Hinzu kommt an Hauptstraßen meistens noch der Lärm. Siehe hierzu bei "Strahlung, Lärm, etc." Krankheit". Hier kann, genau wie gegen Fluglärm, schalldämmendes Glas helfen. - Siehe BAU-Info-Checkliste.

 

Feinstaub in der Umwelt verhindern (HA 5.13)   

Eine mit Feinstaub oder Giftstoffen belastete Umwelt kann also eine wichtige Ursache von Krankheiten sein. Dazu können die genannten Autoabgase gehören. Meistens ist dies zusätzlich mit Lärm verbunden, der ebenfalls schädlich ist und deshalb abgeschirmt werden muss. Feuchtigkeit durch Kondenswasser bei mangelnder Isolierung und schlechter Lüftung mit nachfolgendem Schimmelpilz wird immer wieder erwähnt. Und immer wieder sind Allergien aller Art die Folge.

Während der später sich als z. T. tödlich herausstellende Feinstaub aus Asbestzement (Asbestose) zwar zum Abriss des DDR "Palastes der Republik" in Berlin führte, ist der gefährliche Feinstaub aus Glasfasern zur Haus-Wärmedämmung schon fast wieder vergessen. Nur zugelassene Firmen dürfen Glaswollmatten der früheren Wärmeisolierung entsorgen (Atemschutz verwenden). Außerdem muss die Entsorgung der zuständigen Umweltbehörde angezeigt werden. Da taucht die neue Gefahr der Nanopartikel auf. Während die staatliche Förderung mit zusätzlichen Reklame- oder Informationsbussen noch lief, wurden schon erste Schadensberichte veröffentlicht. DER SPIEGEL schrieb über die "Warnung vor ultrafeinen Partikeln in Lebensmitteln und Kosmetika" (9. 6. 08). Man ist sich im technischen- und Baubereich, eingedenk der früheren Pannen großer Wissenschaft, teilweise auch nicht mehr so sicher.

Überall lauern im Umfeld krank machende Gefahren: Der Generalkonsul von Kroatien in Hamburg, Zarko Plevnik wies im Juli 2008 öffentlich auf die gefährliche Ambrosia-Pflanze hin: Ihre Pollen zählen zu den stärksten bekannten Allergenen. Die Pollenkonzentraton soll am Vormittag am stärksten sein. Die Folge können Schnupfen, erschwerte Atmung und sogar Asthma sein. In Kanada besteht deshalb die gesetzliche Verpflichtung zu ihrer Vernichtung.     

In den westlichen Industriestaaten haben schon über 10 % der Kinder die chronische Krankheit Asthma als allergische Reaktion. Zusätzlich sind Allergien bei Kindern bereits weit verbreitet. Da wird von Hausstaub, Hunde- und Katzenhaaren als Allergie- und Asthmaauslöser berichtet. Eine erhöhte Schadstoffbelastung in der Luft, wozu auch das Passivrauchen gehört, und veränderte (ungesunde) Ernährung werden genannt. Der Lungenfacharzt Dr. Schmoller wies zusätzlich darauf hin, dass auch eine fettreiche Ernährung Asthma (und Allergien allgemein) begünstigt, weil sie die Produktion des für die Allergiebereitschaft wichtigen Eiweißkörpers Immunglobulin E fördere. „Moderne Häuser mit perfekter Wärmedämmung, wo kaum noch Frischluft zirkuliert, kann die Entstehung von Asthma ebenso begünstigen wie eine sterile Umwelt, die das Bilden von Abwehrkräften verhindert“, ergänzte Dr. Schmoller (Frederike Ulrich in HA 12. 1. 08). Die Allergie ist eine (allergische) Immunantwort des Körpers auf Fremdstoffe. Hierbei gibt es auch ursächlich wirkende Gegenmittel.  So kann allein schon das Stillen der Kinder später vor allergischem Asthma schützen, wie französische Forscher ermittelten. 300 Millionen Menschen sollen weltweit unter allergischem Asthma leiden (dpa aus Nature Medicine in HA 7. 2. 08).

Die beispielsweise aus Fußbodenheizungen aufsteigende Warmluft geht bis an die Decke, der dabei zunächst vom Fußboden aufsteigende Staub fällt dann von der Decke wieder herab. Wenn nun nicht laufend gesäubert oder sogar ein Hund oder eine Katze gehalten werden, sind die entsprechenden Allergien fast vorbestimmt. Selbst eine Radiatorenheizung an der Wand bringt eine dauernde Staubumwälzung. Als ursächliche Hilfe werden dagegen Wand- oder Deckenheizungen als Strahlungsheizung empfohlen.

Die "Zeit" berichtete (23. 2. 09) davon, dass durch Feinstaub aller Art neben dem Atemtrakt und Herzkreislaufsystem wahrscheinlich auch das Gehirn geschädigt würde. Besonders die kleinen Partikel, die durch Motoren und Heizungsanlagen entstehen, sollen bis in das gehirn vordringen. Besonders bei Kindern und alten Menschen würde die geistige Leistungsfähigkeit reduziert. Tierversuche bestätigten, dass Feinstaub im Hirn Entzündungen und schäden verursacht. 

Zur Vermeidung von Schimmelpilz wird immer wieder auf die richtige Wärmedämmung und weitere Antischimmelpilz-Maßnahmen hingewiesen. In Wohn-und Büroräumen gedeiht der Schimmelpilz bei geringer Lüftung oft hinter Schränken (von der Wand abrücken), besonders in Feuchträumen (wie Bad und Küche) immer ausreichend lüften. Unser Schweiß, die Ausatmung, Zimmerpflanzen und Aquarien können leicht 14 Ltr. Wasser im 3-Personen-Haushalt verteilen. Im Keller sind die Außenwände am Erdreich meistens kühler als die Innentemperatur - Hier muss, besonders im Sommer, weniger gelüftet werden. Kondenswasser schlägt sich immer an kälteren unbelüfteten Stellen nieder.

 

"Feinstaubgefahr aus dem Laserdrucker" (HA 5.14)

überschrieb das Hamburger Abendblatt (hi 8. 3. 10) einen Bericht über diese wahrscheinlich oft verkannte Gefahr und wies gleichzeitig auf die Behandlung dieses Themas im Umwelt-Forum von NDR 90,3 am 14. 4. 18-20 Uhr hin. Im Abendblatt hieß es sodann, dass Hans-Joachim Stelting von der Stiftung Nano-Control in Hamburg kritisiert, dass die Gefahr immer offensichtlicher werde, doch die Behörden nähmen sie nicht ernst genug. Die Stiftung betreut bundesweit mehr als 2000 Erkrankte, bei denen der Verdacht besteht, dass die feinen Staubpartikel ihre Gesundheit ruinieren. Sie leiden unter Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen, Hauterkrankungen, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche etc. - Stelting zu Untersuchungen, die Nano-Control in Auftrag gab: "Sie zeigen unter anderem, dass durch Druckerstäbe oxidativer Stress entsteht, der Körperzellen schädigt und schwere Erkrankungen auslösen kann."

Chemische Analysen von sieben (Laser-)Tonern hätten ergeben, dass alle Produkte mit Schmermetallen belastet seien. Stelting fordert die Hersteller der Drucker auf, nicht länger auf weitere Ergebnisse zu warten, sondern Laserdrucker mit Filtern auszustatten. 

Das Fraunhofer Institut Braunschweig forscht an dem Problem, und auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat hierzu Untersuchungen angestellt. Es gibt zumindest zu, dass es wenige besonders empfindliche Menschen gibt, die mit Gesundheitsproblemen reagieren www.bfr.bund.de. Auch der ehemalige Abteilungsleiter Dr. W. Linck des BfR-Instituts forderte, nach Inhalt des Abnedblatt-Berichts, eine bessere Vorsorge.

In der Sendung Marktplatz im Deutschlandfunk (19. 1. 09) wurde zum Problem Arbeitsplatz und Büro von den Drs. Sabine Grunow (www.tuv.com) und Jens Petersen allerdings (www.vbg.de) vom BfR-Ergebnis besonders hervorgehoben, dass keine gesundheitlichen Folgen bewiesen wären. Sie empfahlen aber, Drucker nicht am Arbeitsplatz, sondern möglichst in gesonderten Räumen aufzustellen. Der Unterschied Laser- und Tintenstrahldrucker wurde im Gespräch nicht herausgestellt. Die Interessengemeinschaft der Tonergeschädigten (ITG) dagegen: „Die Pilotstudie (des BfR) belegt hohe Emissionen durch Laserdrucker und spezifische Erkrankungen. Die direkte Wirkung ist allerdings immer noch unerforscht.“ Weitere Untersuchungsergebnisse vom BfR und Fraunhofer-Institut sagen aber auch, dass besonders beim Betriebsstart Staubpartikel entstehen sollen. Dann sollte gelüftet werden. Umweltschonende Geräte sollen das Risiko senken. Die Organisation "Nano-Control" sammelte bislang 2000 Verdachtsfälle, bei denen das Unwohlsein allerdings oft nicht am Drucker lag.   

Die ITG hat bundesweit ebenfalls rund 2000 Verdachtsfälle registriert (dpa/hi in HA 14. 1. 08) und arbeitet eng mit dem Bau-Institut-Hamburg-Harburg (BIHH) zusammen. Dort werden seit längerem Möglichkeiten der Feinstaubausfilterung überprüft. Geräte zur Raumluftwäsche, wie www.oktobis.de oder gute Filter, wie z. B. www.micronair-office.de (von Firma Freudenberg) werden empfohlen. Alternativ und besser: Die Laser-Geräte in einen besonderen Raum stellen oder mit einem Abluftkanal versehen. Dipl. Chem. Martin Wesselmann vom BIHH untersucht die besten Schutzmöglichkeiten (www.gebaeudediagnostik.net ). 

Forscher der Queensland University of Technology (QUT) kamen zuletzt zu dem Schluss, dass nicht der Tonerstaub selbst, sondern vor allem die Gase, die bei der Erhitzung der Tonerfarbe (von Laserdruckern) auf dem Papier entstünden und dann in der Luft kondensierten, die eine hohe Gesundheitsschädigung verursachen würden. Die Forscher überprüften sodann Drucker.

Emissionsfreie Laserdrucker waren: HP Color LaserJet 4550DN u. 8500DN, HP Laser Jet 2200DN, 2300dtn, 4plus, 4000N, 4000 TN, 4050N, 4050TN, 4si, 5N, 5si, 5si/NX, 8000DN, 8150DN, 5000n, Ricoh Aficio 2022, 3045, 3245C, CC 3000DN, Toshiba Studio 350. 

Außerdem wurden Laserdrucker mit nachweisbaren Emissionen genannt und Großverschmutzer. Alle meistens von den gleichen Firmen.

Empfohlen wird (z. T. auch von Berufsgenossenschaften): Drucker in separaten Räumen, Möglichst lieber Tintenstrahldrucker benutzen. Keine Gewalt beim Papierstau, beim Tonerwechsel (Laser) Maske und Handschuhe tragen, Tonerstaub nass abwischen, Tonerkartuschen nicht öffnen, Toner sparen, Wartung durch Fachpersonal.

Australische Forscher unter Leitung von Vinsh Oommen stellten weltweit Untersuchungen zu moderner Bürogestaltung an. Ergebnis: Arbeit im Großraumbüro stresst, ist weniger produktiv, zu 90 % wird über negative Auswirkungen auf Psyche und Gesundheit (besonders Erkältungen) geklagt. (In Asia-Pacific Journal of Health Management - durch AFP in HA 14. 1. 09.

 

"Verbaute Gesundheit" auch durch Wasseradern? (HA 5.15)

Der Hauptautor Hans-J. Kiene beschrieb in seinem Buch "(V)erbauete Gesundheit" vor vielen Jahren viele oft auch umstrittene Entdeckungen, die teilweise verloren zu gehen drohen. Siehe hierzu auch unter:  www.kiene-info.de  die Pressestimmem zum Inhalt dieses Buches.

Darin finden sich teilweise wichtige Tabellen, Zeichnungen oder Forschungsergebnisse, wie zum Beispiel: natürliche und künstliche elektromagnetische Strahlen (Zeichnung), die Theorie des Dr. med. Reckeweg (kranker durch Symptombehandlung), für wen ist welches Wetter und Klima gut? Gesundheit durch hohe Gleichspannung, die Zellatmung, die „Hochhauskrankheit“, sogenannte Erdstrahlen – wo sind sie schädlich? „Gesund Bauen und Wohnen“ – wer will und kann.

Ein Beispiel: Die Hochhauskrankheit besagt, dass oberhalb der 5. Etage die Gesundheit abnehmen soll. Wohnen oder arbeiten Sie auch so hoch?

Die Zeitschriften „HP Naturheilkunde“ und „Der Freie Arzt“ beschäftigten sich über 4 Seiten (Mai/Juni 09 Autor Peter Giesinger) sehr ausführlich mit einem erheblichen „Angriff auf unsere Gesundheit“ –

In dem Giesinger-Bericht wird besonders auch auf die krankmachende Wirkung so genannter Erdstrahlen durch fließende unterirdische Wasseradern und durch Verwerfungen eingegangen, die das Magnetfeld der Erde verändern. 

Hinzu kommt noch eine weitere Strahlungsveränderung: Es werden die rechteckig (im Abstand von ca. 2x2,2 m in Nord/Süd + Ost/West ca. 30 cm breit verlaufenden) Hartmann- oder Globalnetzgitter und das diagonal verlaufende Curry- oder Diagonalnetzgitter genannt.

Zum Auffinden und zur Schädlichkeit dieser sogenannten "geopathogenen Zonen" siehe auch www.naturheilkunde-heilt.de  Dort wird auch auf das Erkennen und Auffinden dieser Strahlung eingegangen. Beispielsweise kann dies durch die "Wünschelrute" oder auch durch Messung erfolgen. Während die Wünschelrute meistens dem Okkultismus zugerechnet wird, kann die vom Messen nicht behauptet werden. Wenn dann beide Auffindungsarten zu beispielsweise 90 % zu gleichen Ergebnissen führen, ist damit der Okkultismus widerlegt. Und tatsächlich beschäftigte sich auch einmal die Uni Bochum positiv mit diesen Fragen, wie bei www.naturheilkunde-heilt.de beschrieben wird.

Vor rund 15 Jahren, als es noch keine, oder kaum, Messgeräte zum Auffinden von Leitungen gab, war es für Tiefbaufirmen einfach notwendig, diese durch Wünschelrutengänger aufspüren zu können. Heute laufen viele Leute sogar am Strand herum, um durch Messung, durch Veränderung der Erdstrahlung, Münzen zu finden.

Wasserführende Heizungsleitungen in Fußboden können möglicherweise ähnliche Wirkungen wie "Wasseradern" haben.

Die Zeitschriften „HP Naturheilkunde“ und „Der Freie Arzt“ beschäftigten sich in dem genannten Bericht (Mai/Juni 09 Autor Peter Giesinger) sodann ausführlich mit dem Thema Elektrosmog des nächsten Abschnitt, auch einem „Angriff auf unsere Gesundheit“ –

Und zuletzt: Es gibt auch wohngesunde Möbel, Betten, Sofas, Schänke und Matratzen. Z. B bei www.grueneerde.de .

 

"Der Wünschelruteneffekt" (NH 5.16)

"Glauben heißt nichts wissen." schrieb der Dozent König als Randnotiz für die Zweifler am Schluss seines Buches "Unsichtbare Umwelt". Sein vorletztes Hauptkapitel nennt er in dem genannten Buch: "Der Wünschelruteneffekt, ein Phänomen der Wirksamkeit elektromagnetischer Felder?" Darin erklärte er den Wünschelruteneffekt.  

Diese Erklärungen wurden zusätzlich von nach der König-Buchveröffentlichung gebauten Messgeräten bestätigt. Sie bestätigten den Wünschelruten (und Pendel-) effekt messtechnisch und damit auch wissenschaftlich bei den sogenannten Wasseradern und Glabalnetzgittern (dieses Kapitel wurde z. T. dem Portal  www.gesund-werden.biz entnommen).

Schon 1934 ortete Dr. med. Rambeau, Vorsitzender der Marburger Ärztekammer, mit einem Tektometer die als Störzonen bezeichneten Wasseradern etc. an der gleich Stelle, an der dies zuvor Rutengänger orteten. 

1972 ortete dann Jakob Stängle mit einem Szintallationszähler eine beträchtlich erhöhte Grundstrahlung oberhalb von Wasseradern (aus (V)erbaute Gesundheit siehe www.kiene-info.de ). 1985 veröffentlichte dann die Zeitschrift "Erfahrungsheilkunde" einen Doppelblindversuch, der bei Intensitätsmessungen des Erdmagnetfeldes exakt die gleichen Ergebnisse wie die der Rutengänger brachte.

Unter "Gesundes Wohnen" hieß es bereits: "Verbaute Gesundheit - auch durch Wasseradern?" Ein Problem, dass von der staatlich geförderten Wissenschaft nicht behandelt wird und schon deshalb meistens dem Okkultismus zugeordnet wird.  

Trotzdem gab 1985 die Arbeitsgruppe für vegetative Physiologie am Physiologischen Institut der Universität Bochum ein Script heraus mit Titel: "Das Testen und Ausgleichen der eigenen Energiesysteme. Eine Anleitung zur Stabilisierung der Gesundheit nach dem Energieprizip." Von Bärbel Pegels, Rolf Tuczynski und Walter Niesel. Alles mit großem Quellenverzeichnis und genauen Untersuchungen, auch zum Wünschelruteneffekt, genau wie im König-Buch.

Möglicherweise liegt der Widerstand gegen die Rute oder das Pendel in den völlig unterschiedlichen und damit subjektiven Energiesystemen der Lebewesen. König schrieb über die Wirkungsweise: "Nomalerweise wird der Rutengänger beim Überqueren dieser Stellen durch eine bestimmte Bewegung seiner Rute (oder auch eines Pendels) reagieren." Die Messüberprüfungsmöglichkeit korrigiert die berechtigten Bedenken. 

 

Das energiebeeinflussende Wohnumfeld (HA 517)

Die zuvor vorgestellte frühere Arbeitsgruppe an der Ruhr-Uni-Bochum testete auch das die Energie und damit die Gesundheit beeinflussende Wohnumfeld der Bewohner.

So waren ungünstig: Metallmöbel, Kunststoffoberflächen, Möbel und Betten mit Metallfedern und -teilen, Bettwäsche mit Synthetikfasern.

Sehr gut waren dagegen: Holzmöbel, Bettwäsche aus Baumwolle.

Bei der Beleuchtung waren die Glühbirne und die Kerze gut, die Leuchtstoffröhre schlecht. Elektrokabel, auch unter Putz, waren im Abstand von 20 cm schlecht, im Abstand von 50 cm nicht mehr energiesenkend. Diese Ergebnisse entsprechen genau den Strahlungs-Messergebnissen mit Geräten, wie z. B. bei "Risiko Elektrosmog" im Foto zu Beginn gezeigt.

Bei den Farben waren gelb-orange, hellgrün und dunkelgrün Energie erhöhend, von den anderen Farben besonders dunkelrot und hellrot Energie senkend.

Doch woher wussten die Mitglieder Arbeitsgruppe Psychoenergetik der Ruhr-Universität-Bochum überhaupt was psychoenergetisch positiv oder negativ war? Dazu stellen sie den "Deltamuskeltest" als eine von 6 Testmöglichkeiten vor. Notwendig ist aber ein Messgerät. Eine Messung ist mit dem "Muskeltest" möglich: Man nimmt vor dem Versuch einfach eine Personenwage mit beiden Händen und drückt sie herab. Nach dem Versuch das Gleiche. Bei mehr Kraft und mehr kg auf der Anzeige gab das Geschehen oder auch Umfeld Kraft - bei weniger kg auf der Anzeige nahm es Kraft.

 

Krank durch lärmende Windräder (HA 5.18)

In "DER SPIEGEL" Nr. 27 2011 berichtet Dialika Krahe über ein neues Umweltproblem: Krank machender Lärm durch Windräder auf dem Lande. Sie beschreibt wie Jutta Reichardt und ihr Ehemann, ein Ingenieur, durch die Windräder im Umkreis Tinitus, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Geschwüre in den Schleimhäuten und Klinikaufenthalte bekamen. Vor 17 Jahren steckten sie ihre Ersparnisse in einen Resthof eine halbe Stunde von der Nordsee.

Herr Reichardt beschreibt die Geräusche: "Ein Wupp-Wupp-Wupp, dieses Monotone, immer, wenn der Flügel den Mast passiert. Bei Windstärke 1 klingt es wie eine Autobahn, bei Windstärke 2 wie eine Waschmaschine und bei 3 gleiche es dem einer Heupresse."

Jutta Reichert wird beschrieben: "Sie ist nicht für Atomkraft, wählt nicht die CDU, füher sei sie sogar für die Grünen gewesen, 'das war, als es in der Partei noch Naturschützer gab'. Sie war Mitglied im Naturschutzbund, im BUND, als junge Frau demonstrierte sie in Brokdorf, ihr Mann in Biblis. " etc. - Jetzt ist Frau Reichardt Sprecherin der EPAW, der Europäischen Plattform gegen Windkraftanlagen, Aktivisten aus 22 Ländern sind daran beteiligt. Jetzt fühlt sie sich enteignet "Wer würde denn so ein Grundstück noch kaufen," fragte sie, "umzingelt von 22 Windrädern?"

Das Frauenhofer-Institut ermittelte, nach dem Bericht, dass 2 % der Republik als Standorte für Windkraftanlagen in Frage kommen. Auf dieser Flächen könnten 62839 Windräder entstehen. Deren Energieerzeugungsanteil soll bis 2020 auf 20 % gesteigert werden. Zunächst werden viele Altanlagen von nur 1,3 Megawatt durch leistungsstärkere von 5,5 Megawatt ersetzt.

Die Frage müsste lauten: Wieso müssen auf diesen 2 % Fläche der Bundesrepublik Menschen wohnen - und warum werden die evtl. wenigen dort wohnenden Menschen nicht entschädigt und ziehen weg. Zusätzlich gelten auch hier fast die gleichen juristischen Gegebenheiten wie beim "Risiko Elektrosmog" (siehe dort am Schluss). 

 

(Ki)

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