Inhalt-Einführung
Die Haussanierung
Energieeinsparung
Energiespargesetze
Gesundes Wohnen
Richtig isolieren
Risiko Elektrosmog?
Sanierungsausführung
Bau-INFO-Checkliste
Impressum/Hrsg.

Unabhängig - überparteilich - nicht gewerblich

 

   

Baum im Bereich erhöhter Mobilfunkstrahlung.

 

Ist die Strahlung mit erhöhtem Messwert schuld?

 

Risiko Elektrosmog?

(HA 6)

 

Inhalt  

Risiko Elektrosmog? (HA 6.1) - Überall sind elektromagnetische Schwingungen (HA 6.2) - Elektrosmog - die neue Gefahr? (HA 6.3) - Krank durch unwissenschaftliche Strahlung? (HA 6.4)  - Risiko Mobilfunk? (HA 6.5) Kann Elektrosmog lebensbedrohend sein? (HA 6.6) - Die hochfrequente Abstrahlung (HA 6.7) - Niederfrequente Abstrahlung (HA 6.8) - Empfohlene NF und HF Strahlungsgrenzwerte (HA 6.9) - Viele Fachleute warnen (HA 6.10) - Dr. Moldan Umweltanalytik und die Baubiologen (HA 6.11) - WLAN, Dect-Telefone, Powerline etc. (HA 6.12) - Körperverletzung ist strafbar (HA 6.13) - Die Baumeister wussten früher mehr (HA 6.14) - Abschirmmaterial gegen Elektrosmog (HA 6.15)- Wohnhaus in bester Lage - ohne Wohngesundheit? (HA 6.16)

 

 

Zur siehe auch unter: "Risiko Elektrosmog?" sowie unter www.naturheilkunde-heilt.de  - dort bei "Ungesunde Umwelt" unter "Krank durch unwissenschaftliche Strahlung?", "Besondere Gefahrenbereiche,und "Krank machende Umwelt verhindern".

Sodann siehe weiter bei:

 http://www.kiene-info.de/  zur praktischen Strahlungs- und Elektrosmogabschirmung Dazu bei www.kiene-info.de  - Pressestimmen dazu.

Risiko Elektrosmog? (HA 6.1)

Schon vor über 25 Jahren berichteten in Norwegen die Presse und das Fernsehen von einem zunächst unglaublichen Ereignis: In einem größeren Kindergarten waren die Kinder häufiger als normal krank und fühlten sich dort auch nicht wohl. Über dem Kindergarten verlief eine Hochspannungsleitung. Die Firma Terra-Control wurde gerufen und stellte mit hochempfindlichen Messgeräten unterhalb der Hochspannungsleitung, und damit im Kindergartenbereich, eine erhebliche Veränderung des Erdmagnetfeldes fest.

Die Fachleute der Elektizitätsfirma wollten nun beweisen, dass ihre Hochspannungsleitung keinerlei Einfluss auf das natürliche Magnetfeld hätte, indem sie den Strom einfach abschalteten. Dann würde sich ihrer Ansicht nach das Magnetfeld überhaupt nicht verändern. So geschah es. Alle waren gespannt, Presse und Fernsehen dabei. Und was passierte? Das natürliche Erdmagnetfeld veränderte sich sofort zur Stärke der Umgebung außerhalb des früheren Hochspannungsbereichs.

So wurde es mit Fotos der Presseberichte im Buch "Schutz vor Krankheit" schon damals im Dialog-Verlag (www.dialog-verlag.info ) veröffentlicht. - Doch es änderte sich seit jener Zeit nichts. Im Gegenteil: Der Mobilfunk verbreitete sich mit weitaus stärkerer Strahlung. Und immer wieder wurde und wird vor negativen Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen gewarnt:  

Am 24. Januar 2007 fand in Rheinstetten-Mörsch eine Informationsveranstaltung zum Thema "Risiken durch Mobilfunk", veranstaltet durch PULS-SCHLAG e. V.,  statt.

Über "Gesundheitsgefahren durch die mobile Kommunikation" und "Baumschäden durch chronische Hochfrequenzbelastung" referierten die Ärztin für Allgemeinmedizin: Dr. med Anette Mauser, die praktische Ärztin Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam und der Physiker Dr. Ing. Volker Schorpp.

Frau Dr. Mauser schilderte dabei ihre ärztlichen Erfahrungen in der medizinischen Praxis seit der Inbetriebnahme 3er Mobilfunksender in ihrer Gemeinde vor 7 Jahren, und Frau Dr. Waldmann-Selsam erläuterte anhand einzelner Fallbeispiele die wesentlichen Ergebnisse ihrer ärztlichen Erfahrungen an mehr als 220 Mobilfunkstandorten.

Der Physiker Dr. Schorpp stellte dazu die Mobilfunktechnik vor und erläuterte, wie Menschen, Tiere und Pflanzen unter der Strahlung leiden. Er zeigte dies auch auf einem Foto vom 8. 9. 2006, auf dem ein Baum noch intakt war. Nach bald darauf erfolgter Funkmasterrichtung war er auf dem Foto vom 27. 9. 09 bereits im Einstrahlungsbereich zerstört.

PULS-SCHLAG e. V. versucht, evtl. vorhandene Gefahren sich und anderen begreifbar zu machen. Dort sind auch weitere Informationen, auch zu der zuvor genannten Veranstaltung, erhältlich: www.puls-schlag.org .

Immer wieder wird von Ärzten und Physikern auf die z. T. erhebliche Funk-Strahlung durch W-LAN hingewiesen. Meistens geht es den Benutzern um die Einsparung oder die Unmöglichkeit einer Leitungsverlegung. Tatsächlich sind aber in allen Räumen die Elektroleitungen mit verhältnismäßig geringer Abstrahlung vorhanden. Durch sie kann durch die Powerline-Technologie die Vernetzung von Routern, Rechnern, Mediaplayern etc. ohne Funkwellen ermöglicht werden. Nach dem Bericht von Tobias Hanraths (am 27. 10. 2010 im HA) sagte Siegfried Pongratz vom VDE in Berlin: "Powerlin ist  eine solide und zuverlässige Technologie und vor allem für Bestandswohnungen interessant. - Die Installation ist vergleichsweise einfach." Ein Startersetz sollen z. B. 50 - 150 € kosten.

Dr. med. Hans-C. Scheiner ist ein anerkannter medizinischer Experte für Umweltmedizin. Er schrieb unter anderem (in HP/Der Naturheilarzt): Das elektromagnetische Milieu durch nieder- und hochfrequenten Elektrosmog; mit den Geopathien (Standortfaktoren) sind sie Teil des "sick building-Syndoms", denn unser Körper ist aus elektrisch leitenden Molekülen aufgebaut. Niederfrequente Wechselströme (Hausstrom mit 50 Hz, Bahnstrom mit 16,66 Hz) verursachen eine so genannte "kapazitive Ankoppelung" durch den Wechselstrom. Dadurch beginnen die Wasser- und anderen Moleküle im Takt der Niederfrequenz zu vibrieren. Dies hat starken Einfluss auf die räumliche Struktur und Drehrichtung der Körper, etwa der Hämoglobinmoleküle, und vermindert das Schlaf-, Abwehr- und Antikrebshormon "Melatonin" mit der Folge von Rheuma, Schaflosigkeit, Erschöpfung, Abwehrschwäche, Krebs etc."  

Und weiter schrieb Scheiner dann "Bei ...Hochfrequenzbelastung...ist heutzutage unter seriösen Wissenschaftlern das vermehrte Krebsrisiko, die "Gentoxizität", die Melatonin-Verminderung, das Aufbrechen der Blut-Hirnschranke u. v. a. m. schon bein relativ niedrigen Intensitäten unstrittig. Gesundheit und chronische Mobilfunkbelastung durch Sendemasten, Handys, DECT-Schnurlostelefone schließen einander aus. Häufige Folge: Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Tinnitus, Konzentrations- und Schlafstörungen, Ohnmachtsanfälle, Infektanfälligkeit, Erschöpfung etc.. Viele Beschwerden konnten durch Eliminierung der Strahlenbelastung innerhalb der Wohnung oder am Arbeitsplatz ausgeschaltet werden" (in HPN/DFA 9/08). Dies heute wichtige Problem soll nachfolgend mit Ursache und Wirkung behandelt werden.

 

Überall sind elektromagnetische Schwingungen (HA 6.2)

Im Fernsehen kommt zuerst der einführende bildliche Vorspann, dann die Anmoderation und nach vielleicht 10 Minuten wird berichtet, dass sich Herr Meier, der ja jedem bekannt vorkommt, durch die Gefahren einer hohen Nachbarantenne bedroht fühlt. Dabei wird er auf seiner Terrasse über das Funktelefon angerufen, das er natürlich für unschädlich hält. Weder der Zuschauer bei der Fernsehsendung noch der genannte Herr Meier blicken bei den vielen Strahlen, Strahlungen, Wellen, Schwingungen, Frequenzen zuletzt noch durch. Deshalb soll mit dem meistens gesunden Licht begonnen werden.

„Licht gibt allem Seele“, schrieb dem Hauptautoren dieses Berichts einmal ein anderer Autor als Widmung in ein Buch. - Licht bringt vor allem Leben, und ohne Sonnenlicht oder -strahlung könnten wir mit Sicherheit nicht so sehr lange leben. Dieses sichtbare Licht liegt ungefähr in der Mitte der Skala elektromagnetischer Schwingungen. Bei der Strahlung rechts dieses Spektrums nutzen wir zuerst die Infrarotstrahlen zum Sonnen und Bräunen, müssen dabei aber schon vorsichtig sein. Die nächsten Strahlen können wir (unter noch größerer Abschirmung) gut zum Röntgen und noch weitere rechts in Atomkraftwerken zur Stromerzeugung gebrauchen (mit immer größerer Abschirmung) – Zur linken Seite finden wir auf der Skala die Mikrowellen (Vorsicht vor Leckagen), Radarwellen und später die Strahlen für Radio, Fernsehen, Strom und so weiter, Strahlen, die uns oft so richtig Freude bereiten. Ob links oder rechts – alle sind, je nach Abstand und Dosierung, biologisch wirksam.

Jede bewegte elektrische Ladung wird zusätzlich von einem Magnetfeld ringförmig umgeben. Ein natürliches Magnetfeld (der Erde) wird dagegen nicht von einem elektrischen Feld umgeben.

Ein Zylinder, der durch Aufwicklung eines Drahtes zur Spule wird, verhält sich nun wie ein Magnet. Wir kommen dadurch zur Elektrodynamik, dass wir in dieses Magnetfeld einen rotierenden Anker setzen, der bei Bewegung innerhalb des sich einstellenden Magnetfeldes Strom abgibt. Diese Induktion führt bei langsam veränderlichen Feldern zu einem Zusammenhang elektrischer und magnetischer Größen in der Elektrodynamik, der mit Elektromagnetismus bezeichnet wird.

Schnell veränderliche elektromagnetische Felder entstehen nach den gleichen Gesetzen. Der in Hamburg geborene Heinrich Hertz konnte 1888 sehr schnelle elektromagnetische Schwingungen entdecken. Sie entstehen durch Entladungsströme, die in elektrischen Schwingungskreisen schnell hin und herpendeln. Damit haben wir die elektromagnetischen Schwingungen. Die Veränderung der Schwingungsgeschwindigkeit wird in Hertz gemessen. Grundlage fast unserer gesamten Technik und für viele auch die wichtige Grundlage von viel Spaß: Über 3 Stunden sitzt der Deutsche durchschnittlich vor dem Fernseher, viel Musik und viel Reden mittels Handy und immer neue Erfindungen auf diesem Gebiet gehören dazu. Deshalb will auch kaum jemand etwas einer möglichen Schädlichkeit wissen, wie der Raucher beim Rauchen – und der Alkoholgenießer bei der nächsten Flasche. 

  

Elektrosmog - die neue Gefahr? (HA 6.3)

Das modernste und umstrittenste Gesundheitsrisiko ist heute sicher der Elektrosmog. Der soll natürlich – so meinen viele – völlig unschädlich sein. Unschädlich vor allem deshalb, weil die Technik so schön praktisch ist, die Flatrate ja genutzt werden muss. Unschädlich vor allem aber für die vielen Hersteller und Nutzer wichtiger technischer Geräte, die ja den Fortschritt zeigen und oft sehr notwendig sind. Denken wir nur an den Flug- oder Schiffsradar oder die Röntgengeräte.

Abschirmmaßnahmen sollten wohl bedacht sein, weil sie sogar negativ sein können, wenn dadurch eigene und größere Strahlungsquellen nicht entweichen können und sich durch Reflexion vielleicht sogar vermehren. - Um es vorweg zu nehmen: Der Mobilfunksender an der nächsten Ecke strahlt meistens erheblich weniger als der eigene Ohrsender, das Handy, oder die Mikrowelle in der Küche. Abschirmexperten meinen sogar, dass oft zusätzliche Wirkungen durch das Hineinsteigern in die angebliche Bedrohung entstehen.

Die Skala der elektromagnetischen Schwingungen zeigt weitgehend künstlich erzeugte Strahlung auf, und künstliche Strahlung ist anders als natürliche Strahlung, wie bei künstlicher, radioaktiver Strahlung aus Atomkraftwerken. Es ist also falsch, die natürliche Strahlung, beispielsweise bei einem Flug, mit der künstlichen eines Atomkraftwerks gleichzusetzen.

Der größte Teil der elektromagnetischen Schwingungen entstand durch technische Entwicklung und Forschung innerhalb des – im Vergleich zur Evolution - unglaublich kurzen Zeitraumes der letzten 100 Jahre. Darum konnten sich die Lebewesen auch an die geänderten künstlichen Strahlungen noch nicht gewöhnen. Bezüglich ihrer Schädlichkeit gehen die Meinungen der offiziellen Wissenschaft mangels Erfahrung und objektiver Untersuchungen noch weit auseinander.

Die Skala elektromagnetischer Schwingungen stellte auch der Hauptautor (siehe Impressum/Autor) dieses Berichts in seinem Buch (V)erbaute Gesundheit tabellarisch dar.

Während es Radar schon lange gibt und sich viele Menschen besonders freuten und freuen, wenn die Schiffe mit den sich drehenden Sendern vorbeiziehen, fällt ihnen jetzt doch auf, dass in verhältnismäßig dichter Entfernung immer mehr Sendemasten auftauchen. „Das ist auch gut so“ denken dabei viele, wenn dadurch der Handyempfang immer besser wird und der Sendemast nicht vor der eigenen Tür steht. Früher freuten Sie sich, dass der Bundesfinanzminister 50 Milliarden für UMTS-Lizenzen einnahm und einmal keine neuen Schulden machte. Heute schimpfen oft die gleichen Personen auf die Sendemasten. Haben sie Recht?

Schon seit dem letzten Weltkrieg, also seit über 60 Jahren, ist die Schädlichkeit der Radarstrahlen bekannt (siehe auch in „(V)erbaute Gesundheit“ von Hans-J. Kiene). Trotzdem ergab die Auswertung der Krankenakten von 99 Radartechnikern der deutschen Bundeswehr, dass 69 von ihnen verschiedene Krebse entwickelt hatten (F. Ilse in Hambg. Abendblatt 7. 2. 01), weil sie vermutlich nicht ausreichend auf die Gefahren dieser Strahlen hingewiesen und vor ihnen geschützt wurden. Anfang März 2004 berichtete ap (HA 6. 3. 04) von einem Prozess vor dem Bonner Landgericht gegen die Bundesrepublik Deutschland. Der Klägeranwalt Geulen schätze in dem Bericht die Zahl der Radaropfer auf etwa 1000 und dazu einige 100 bei der NVA der früheren DDR.

Schon früher, nämlich 1987 brachte die „Funkschau“ in Heft 20 einen ausführlichen Bericht mit vielen Quellenangaben über die biologische Wirkung von Mikrowellen. Der Bericht beginnt mit dem Hinweis, dass menschliche Gehirnzellen bereits mit verändertem Kalzium-Ausstoß reagieren, wenn sie einer elektrischen Feldstärke von nur 1,94 mV/m ausgesetzt werden (von W. Bise 1978). Anfang 1991 bestätigte eine australische Untersuchung (SAD/HA 9. 2. 91), dass elektromagnetische Felder in der Nähe von Hochspannungsleitungen das Krebsrisiko von Kindern verdoppeln würden.

Immer wieder wurden und werden die biologischen Wirkungen von Strahlungen verharmlost. Der Umgang mit Gefahren verleitet immer wieder zur Leichtsinnigkeit. Der Verfasser denkt dabei an ein abendliches Gespräch in etwas größerer Runde, bei dem ein älterer Röntgenarzt die Angst vor den Röntgenstrahlen für weit übertrieben hielt. Er würde ja auch noch leben und hätte nie auf einen Schutz geachtet. Die krank machende Wirkung von Schadstoffen wirkt vermutlich, je nach Genanfälligkeit, unterschiedlich auf den Menschen. Auch Raucher können ja uralt werden - und mit großer Sicherheit gibt es mittelfristig schlimmere Krankheitserreger als den Elektrosmog.

   

Krank durch unwissenschaftliche Strahlung? (HA 6.4)

Immer wieder wird aus angeblich nicht erwiesener Unschädlichkeit auf Unschädlichkeit plädiert. So berichtete t-online.de beispielsweise, dass W-LAN vorteilhafterweise noch 300 m weit strahlen kann, dazu wurde dann erwähnt, dass eine schädliche Strahlung dabei nicht wissenschaftlich erwiesen sei. Nicht erwähnt wurde, dass die Unschädlichkeit wissenschaftlich auch nicht erwiesen sei.

Beim Handy wird besonders auf die Gefahren für Kinder hingewiesen. Unter www.therapeutisches-haus.de kann das Thema ELEKTROSMOG geladen werden. Immer wieder werden, oft verbunden mit Handy-Reklame, Untersuchungen veröffentlicht, die dann als Unschädlichkeitsbeweis gedeutet werden: So wurde im November 2009 eine dänische Analyse zum evtl. Zusammenhang zwischen Handybenutzung und Hirntumoren veröffentlicht. Darin wurden aber lediglich Erwachsene im Alter von 20-79 Jahren zwischen 1974 und 2003 befragt (im Journal of the National Cancer Institute Bd. 101, S. 1721). Die hatten nicht mehr Tumore als normal zuvor. Es wurde keine Personen befragt, die am Anfang noch Kinder waren und es wurde auch nicht erkundet, ob die Befragten überhaupt ein Handy benutzt hatten und/oder wie oft. Vielleicht hätte dann auch die ganze Befragung unterbleiben können.

Ergänzt wird das Problem weiter unter www.ökologisches-handeln.de  bei „Das Leben erhalten“ mit „Elektrosmog schadet Menschen, Pflanzen und Tieren“, Die Zeitschriften „HP Naturheilkunde“ und „Der Freie Arzt“ beschäftigten sich über 4 Seiten (Mai/Juni 09 Autor Peter Giesinger) sehr ausführlich mit dem „Angriff auf unsere Gesundheit“ – Die Wirkung auf biologische Systeme und die Gegenmaßnahmen.

Der Autor Giesinger lenkt mit seinem Bericht die Naturheiler auf die modernen Gefahren des Elektrosmogs mit den Worten: „ Noch nie zuvor gab es in der Geschichte der Menschheit eine derart rasante Veränderung der Umwelt- und Lebensbedingungen wie in den letzten 120 Jahren.“

Die meisten als Elektrosmog behandelten Gefahren sind sogar erst wenige Jahre alt, aus der Zeit als der frühere Finanzminister Eichel durch Handy-Funklizenzen rund 50 Mrd. zur teilweisen Deckung früherer Wahlgeschenke einnehmen konnte.

In der Skala der elektromagnetischen Wellen gibt es sehr gesunde, wie das Tageslicht und sehr ungesunde, wie beispielsweise Röntgen-, Radioaktive-, Radar-, und andere Strahlung. Wie der Name dabei sagt, teilt sich die Strahlung in eine magnetische (gemessen z. B. in Teslar, Abk. T) und eine elektrische Komponente (gemessen z. B. in V/m). Bei den entstehenden Feldern haben wir den Gleichstrom (z. B. bei den Überlandleitungen) und nach Umspannung den Wechselstrom für die Häuser (mit 2 Phasen von denen nur eine Strom zuführt). Elektrogeräte mit Trafo-Spulen können bei Ausschaltung der Nicht-Stromzuführung mit den Spulen trotzdem weiter Strahlen und Strom verbrauchen. Darum sind für alle Geräte Netzfreischalter empfehlenswert.

Giesinger nennt neben Geräten, wie Elektrowecker z. B. die kabellosen DECT- und GAP-Telefone, die Tag und Nacht gepulste Strahlung aussenden sollen. Er empfiehlt Geräte für Handys, oder zur Neutralisierung für Haus und Wohnung. Sodann weist er darauf hin, dass weniger die hochfrequente Feldstärke, als die darin enthaltene niederfrequente Modulation biologisch riskant sei, besonders die gepulste Information. Bekannt sei, dass manche Leute in Diskos durch das gepulste Licht epileptische Anfälle bekämen. Wer durch Elektrosmog erkrankt, ohne diese Ursache zu erkennen, kann folglich nicht zielgerichtet therapiert werden.Als Schutz gegen geologische Reizzonen werden von dem Peter Giesinger z. B. so genannte "Elektro-Smog Neutralisierer angeboten: Tel. 05733/969 108 (www.g.umweltprodukte.de ).

Geräte zum Handy-Strahlenschutz und zur Abschirmung von DECT-Telefonen bietet u. a. auch ESnord (www.esnord.de ) an.

Gegen Elektrosmog bietet sich auch die Möglichkeit der (einseitigen und oberen) Gebäudeabschirmung, auch der Wände gegenüber dem Nachbarn mit Elektrosmog (hier hat auch ESnord eine Abschirmfarbe). Eine genaue Beschreibung der Gebäude-Elektrosmogabschirmung mit Bezugsnachweis und vielen Fotos findet sich unter www.kiene-info.de .

Verschwiegen wird in dem Giesinger-Bericht auch nicht die krankmachende Wirkung so genannter Erdstrahlen und Verwerfungen. Es werden die rechteckig (im Abstand von ca. 2x2,2 m in Nord/Süd + Ost/West ca. 30 cm breit verlaufenden) Hartmann- oder Globalnetzgitter und das diagonal verlaufende Curry- oder Diagonalnetzgitter genannt. Hinzu kommen noch die berühmten Wasseradern und Verwerfungen. – Unter www.kiene-info.de findet sich dazu auch das erklärend bebilderte Buch „Verbaute Gesundheit“, und das ebenfalls bebilderte Taschenbuch „Schutz vor Krankheit“, die auch Beweise für die Richtigkeit dieser Probleme bringen.

Grundsätzlich sind bei allen Strahlungen die Belastungen äußerst unterschiedlich und sind meistens auch verhältnismäßig leicht abzuschirmen. Bei Röntgenstrahlen wird z. B. einfach der Raum mit Blei abgeschirmt. Auch andere Baustoffe schirmen ab. Radarstrahlen sind mit oft den gleichen Gitternetzen abzuschirmen wie der genannte Elektrosmog.

  

Risiko Mobilfunk? (HA 6.5) 

Vor einigen Jahren, nämlich am 18./19. 12. 04, berichtete das Hamburger Abendblatt (rund 500.000 Auflage) halbseitig über den Hamburger IT-Ingenieur Herwig Borr. Der hatte immer wieder heftige schmerzhafte Migräneanfälle, die zum ersten Mal nach Anschaffung eines Schnurlostelefons aufgetreten waren. Kaum war das Gerät dann aus dem Haus, blieben auch die Migräneanfälle weg.

Borr erfand daraufhin die schon früher erwähnte Abschirmung, gründete die Firma ESnord und erhielt im Jahre 2004 den Hamburger Gründerpreis für seine neue Firma. Weitere Erfindungen und Dienstleistungen zu dem neuen Thema Elektrosmog folgten – zum modernsten und umstrittensten Gesundheitsrisiko.

Auf dem Prospekt „Risiko Mobilfunk“, der durch die Österreichische Ärztekammer OÄK und AGU (ÄRZTINNEN UND ÄRZTE FÜR EINE GESUNDE UMWELT) unterstützt wurde, können wir unter Mobilfunksender (Handymasten) – DECT und WLAN über „Mögliche Gesundheitsfolgen“ unter anderem lesen: >>Müdigkeit, - Erschöpfung – Schlafstörungen – sexuelle Unlust – Störung der Fruchtbarkeit > >Depression > Unruhe – Blutdrucksteigerung – Herzrhythmusstörungen > >Störungen der Konzentration – des Gedächtnisses – des Lernens – der Aufmerksamkeit – Hyperaktivität > >Kopfschmerzen – Geräuschprobleme – Tinnitus >> erhöhte Infektanfälligkeit >> Veränderung von Blutwerten >> Leukämie >> Hirntumore und andere Krebserkrankungen. Nebenbei: Bei W-LAN kann der Nachbar oft den (unverschlüsselten) Übertragungsinhalt lesen. W-LAN wird von der Bahn auch auf der Strecke Hamburg-Frankfurt a. M angeboten. Die Frage nach möglichen Nachteilen für andere Fahrgäste wird dabei wohl nicht gestellt.  

In dem Prospekt wird besonders auf die Hochfrequenz hingewiesen. Da heißt es: „Diese Strahlung durchdringt normale Wände und Decken fast ungehindert“ und weiter: „Die Strahlenbelastung durch einen UMTS Sender führte zu deutlichen Störungen der Befindlichkeit (TNO-Studie 2003 Niederlande).“ Anm. des Hauptautoren: Viele Wandarten reduzieren die Strahlenbelastung (siehe auch www.kiene-info.de : Die praktische Elektrosmog-Abschirmung in "Erbaute Gesundheit").

Forderungen an den Gesetzgeber beenden die Veröffentlichung. Dazu gehören unter anderem: Schutz der Kinder und Jugendlichen oder Berechnung der Strahlenbelastung für die Gebäude im Umfeld von 1 km, Kontrollmessungen nach Inbetriebnahme und so fort. Am Schluss werden Literatur- und Internet- Informationsmöglichkeiten genannt: Wie www.risiko-mobilfunk.at , oder www.elektrosmognews.de .

Ende 2007 warnte dann die Mobilfunk Ärzteinitiative Allgäu-Bodensee-Oberschwaben (c/o Dr. Andrea Leute, Pfarrhofstr. 5, 88662 Überlingen - www.mobilfunk-aerzte-appell.de ). „Wir beobachten bei unseren Patienten und Patientinnen immer häufiger gesundheitliche Beschwerden, die von Mobilfunkstrahlung verursacht werden.“ Und weiter heißt es dann: Dazu gehören beispielsweise Schlafstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Kopfschmerzen und Schwindel (Reformhaus Kurier 12/07). Weil einige Elektrosmogarten wahrscheinlich ernsthafte Krankheiten nach sich ziehen können, soll nachfolgend z. T. auch aus www.naturheilkunde-heilt.de zitiert werden.

 

Kann Elektrosmog lebensbedrohend sein? (HA 6.6) 

Zu Beginn dieses Abschnitts wurde Dr. med Schiener zitiert mit  "Bei ...Hochfrequenzbelastung...ist heutzutage unter seriösen Wissenschaftlern das vermehrte Krebsrisiko, die "Gentoxizität", die Melatonin-Verminderung, das Aufbrechen der Blut-Hirnschranke u. v. a. m. schon bein relativ niedrigen Intensitäten unstrittig. Gesundheit und chronische Mobilfunkbelastung durch Sendemasten, Handys, DECT-Schnurlostelefone schließen einander aus. Häufige Folge: Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Tinnitus, Konzentrations- und Schlafstörungen, Ohnmachtsanfälle, Infektanfälligkeit, Erschöpfung etc.. Viele Beschwerden konnten durch Eliminierung der Strahlenbelastung innerhalb der Wohnung oder am Arbeitsplatz ausgeschaltet werden" (in HPN/DFA 9/08).

Wer es immer noch nicht glauben sollte: Laut dem Magazin "New Scientist" sollen Träger von Herzschrittmachern oder implantierten Defibrillatoren z. B. Kopfhörer nicht in Brusttaschen verstauen und Handys nicht in der Nähe halten. Sie reagieren empfindlich auf Magnetfelder die von elektrischen Geräten ausgehen (mp in HA 18. 11. 09).

Grundsätzlich sind bei allen Strahlungen die Belastungen äußerst unterschiedlich und sind meistens auch verhältnismäßig leicht abzuschirmen. Bei Röntgenstrahlen wird z. B. einfach der Raum mit Blei abgeschirmt. Auch andere Baustoffe schirmen ab. Radarstrahlen sind mit oft den gleichen Gitternetzen abzuschirmen wie der genannte Elektrosmog.

Erwähnt werden muss hier, dass natürlich auch andere Krankheitsursachen - oder einige zusammen - krankheitsauslösend sein können. Denken wir nur an die Nebenwirkungen von Medikamenten oder an andere Strahlungsquellen. So sind Flugzeug-Ein- und Ausflugschneisen von oben oder die Anrainer von Schifffahrtslinien wegen der Radarstrahlung möglicherweise besonders belastet. Auch Sie gehören zu den angesprochenen Hochfrequenzen, ebenso wie das oft besonders strahlende W-LAN. Für eine richtige Ursachen-Diagnose von beispielsweise Mobilfunk spricht möglicherweise, wenn die Beschwerden erst nach Aufbau einer nahen Sendeanlage auftreten. Vielleicht wurde aber auch eine Hauseigene Sendeanlage selbst – oder vom Nachbarn - angeschafft – genau wie bei dem genannten Herwig Borr von der daraufhin gegründeten Firma ESnord (www.esnord.de ).

Die angeblich noch unschädlichen Strahlungen unterhalb der von der internationalen Strahlenkommission empfohlenen Grenzwerte sind durchaus umstritten. Kritiker, wie der Lübecker Physiker Dr. von Klitzing, bemängeln, dass die wahrscheinlich gesundheitsschädlichen, nichtthermischen Effekte schon weit unterhalb der Grenzwerte auftreten, dazu zählen Veränderungen der Hirnströme und der Durchblutung. Außerdem würden dabei die Langzeitwirkungen nicht berücksichtigt (HA 28. 11. 03 hpcl). Die Mobilfunkbetreiber widersprechen diesen Angaben selbstverständlich energisch.

Als Grenzwert für die Strahlenbelastung haben die Schweiz (allerdings in Schulen) beispielsweise 4 Mikrowatt/cm², China 6, Großbritannien 5.800 und Deutschland 470  festgelegt. Angeblich sollen die Deutschen Belastungsvorgaben von den Betreibern nach deren Angaben um das 500- bis 1000-fache unterschritten werden. Informationen sind über die Bonner Genehmigungsbehörde unter www.regtp.de oder unter www.bundesnetzagtentur.de erhältlich. 

Der Bundesverband „Die Verbraucher Initiative e. V.“ beschäftigt sich unter www.forum-elektrosmog.de intensiv mit dem Themenkreis. Die Wirksamkeit der Handystrahlen ist leicht messbar. So gering scheint die Strahlungswirksamkeit nicht zu sein, wenn die Eichämter in einem internen Bericht feststellen, dass die Messergebnisse vieler elektronischer Wagen in Supermärkten und Apotheken durch Funkstrahlen von Handys, Sprechfunkgeräten oder W-LAN- Netzen verfälscht werden, Dies berichtete das ARD-Wirtschaftsmagazin „Plusminus“. Bei einem Test ließen sich 111 von 383 amtlich geeichten Wagen verfälschen (AP in HA 7. 11. 06).

Unter "Schutz vor Krankheit" für den Interessierten über das ganze Thema und eine eventuelle richtige Elektrosmog- Abschirmung  mehr berichtet. Sie kann selbst bei gemietetem Wohnraum bei einer Wohnraumrenovierung oder -sanierung leicht durchgeführt werden. Der Autor Hans-J. Kiene schreibt über "Elektrosmog-Abschirmung" - Die Elektrosmog-Abschirmung in der Praxis - mit herausnehmbaren Tipps, Bezugsquellen und reich illustriert unter "Erbaute Gesundheit", Zur Schädlichkeit von Elektrosmog für Mensch, Tier und Umwelt siehe auch http://www.ökologisches-handeln.de/ , bei www.naturheilkunde-heilt.de

Unter www.ökologisches-handeln.de und dort unter: Das Leben erhalten wird bei "Elektrosmog schadet Menschen, Pflanzen und Tieren" auf die schädigende Wirkung (aus der Zeitschrift HP-Naturheilkunde) hingewiesen. Sodann siehe auch unter www.naturheilkunde-heilt.de . Dort bei "Heilung + Umwelt": Krank durch unwissenschaftliche Strahlung?, Besondere Gefahrenbereiche? Ärzte und Physiker warnen vor Elektrosmog, Krank machende Umwelt verhindern. Sodann bei:  http://www.kiene-info.de/ zur praktischen Strahlungs- und Elektrosmogabschirmung (Erbaute Gesundheit) sowie weitere Strahlungen etc. in dem Buch "(V)erbaute Gesundheit"  - mit Pressestimmen dazu. 

Obwohl die Grenzwerte für die Strahlenbelastung in der Schweiz und Italien angeblich deutlich niedriger als in Deutschland liegen, sollen die Deutschen Belastungsvorgaben von den Betreibern nach deren Angaben um das 500- bis 1000-fache unterschritten werden. Informationen sind über die Bonner Genehmigungsbehörde unter www.regtp.de erhältlich. 

Das Bundesamt für Strahlenschutz warnte schon 2001 die Handybenutzer vor Gesundheitsrisiken. Der BfS-Präsident Wolfram König sagte der Berliner Zeitung: „Eltern sollten ihre Kinder möglichst von dieser Technologie fernhalten.“ Auch Autofahrern, deren Wagen über keine Außenantenne (für das Handy) verfüge, riet König, auf das Telefonieren zu verzichten. (Letzteres steht aber seit Jahren in vielen Auto-Betriebsanleitungen). (HA, ap 2001).                                                                                                                   

Am Kopf kann ein Handy, außer der Erwärmung, auch Strahlung aussenden. Sie ist aber bei einigen Typen äußerst gering. Eine Überprüfung der verschieden Typen und Marken erfolgte durch das Bundesamt für Strahlenschutz. Information über die Abstrahlungswerte von Handytypen: www.bfs.de , www.handywerte.de. Eine neue Untersuchung zeigt aber die hohe Schädlichkeit für Kinder. Siehe bei www.zukunft-deutschland.eu - dort unter: Mordwerkzeug Handy?

Der Bundesverband „Die Verbraucher Initiative e. V.“ beschäftigt sich unter www.forum-elektrosmog.de intensiv mit dem Themenkreis.

Fast unglaublich sind aber die Angaben in www.naturheilkunde-heilt.de über "Besondere Gefahrenbereiche? - Dort wird über Bäume geschrieben, die hintereinander in besonderen Strahlungsbereichen von Mobilfunkantennen einfach zerstört werden. Menschen müsste es wahrscheinlich ähnlich ergehen. Siehe dazu bei "Schutz vor Krankheit".

  

Die hochfrequente Abstrahlung (HA 6.7)

Und noch eine wichtige Institution beschäftigte sich intensiv mit diesem Themenkreis: Die Universität der Bundeswehr in Neubiberg bei München. Allein schon wegen der äußerst schädlichen Radarstrahlung untersuchte sie „Baustoffe und Abschirmmaterialien“ und veröffentlichte dies in der Schrift „Reduzierung hochfrequenter Strahlung“ - von Professor Peter Pauli und Dr.-Ing. Dietrich Moldan in 97346 Iphofen. Letzterer berät und misst auch mit eigenem Ingenieurbüro, doch davon später. 

Die Einführung der gepulsten UMTS-Frequenzen beschäftigte, wie schon zitiert, die Öffentlichkeit und die Medien zunächst intensiv – bis fast alle alles vergessen hatte und jeder nur noch an die günstigste Flatrate dachte. Dabei konnte dann auch vergessen werden, dass erheblich mehr Frequenzen gepulst sind und sich viele Verbraucher diese gepulste Hochfrequenz mit großer Begeisterung im Hause installieren.

Pauli und Moldan listeten nun auszugsweise viele verschiedene Hochfrequenzen (HF) auf. Die uns bekannten UKW (30 MHz-300 MHz), KW (3MHz-30 MHz), MW (300 kHz – 3 MHz) und LW (30 kHz-300kHz) sind durch den Rundfunk fast jedem bekannt. Hinzu kommen seit einigen Jahren Funk- und anderen Hochfrequenzen von außen und von innen - und häufig gepulst.

Von außen sind es beispielsweise Flug-, Schiffs- und Wetterradar, das Fernsehen, Richt- und Amateurfunk und natürlich der Mobilfunk. Und innen sind es die Mikrowellenherde, die Schnurlostelefone nach DECT-Standart und WLAN – und alles gepulst. Diese Strahlungen von innen, die sich jeder selbst angeschafft hat, übersteigen oft um ein Vielfaches die äußere Strahlung.

 

Hochfrequenzen (Beispiele)  

Frequenz

Wellenart

Wellenlänge

Einige Einsatzgebiete

30 kHz-300 kHz

Lang (LW)

10 km-1 km

Rundfunk

300 kHz-3 MHz

Mittel (MW)

1 km-100m

Rundfunk

3 MHz-30 MHz

Kurz (KW)

100 m-10 m

Rundfunk

30 MHz-300 MHz

Ultrakurzw.(UKW)

10 m – 1 m

Rundfunk, Flugfunk

300 MHz-3 GHz

Dezimeter Welle

1 m-10 cm

Amateurfunk, TV UHF, Schnurlose Telefone*, Mobilfunk*, Flugnavigation, UMTS Mobiltel.*, W-LAN*, Mikrowelle,

3 GHz-30 GHz

Zentimeter Welle

10 cm-1 cm

Radar von Flughäfen bis 100 km, Richtfunk, Flugzeug-Bordradar bis 350 km*, Rollfeldüberwachungs- u. Anflugradar einige km.

INFO-sd.de gepulste Wellen*

 

 

Ungefähre hochfrequente Abstrahlungsdichte (innen) (HF)

 

DECT-Standart

WLAN

Mikrowelle

In 30 cm Entf.

In 30 cm Entf.

In 30 cm Entfernung

200.000 µW/m² = 8,68 V/m

90.000 µW/m² = 5,82 V/m

 

In 1,0 m Entf.

In 1,0 m Entf.

 

20.000 µW/m² = 2,75 V/m

8.000 µW/m² = 1,74 V/m

 

Von der ÖÄK

Von der ÖÄK

 

 INFO-sd.de

Unter http://emf.bundesnetzagentur kann man jeden Standort mit Postleitzahl und Ort angeben. Sodann dort die Straße und erhält eine Karte mit Einzeichnung aller Senderstandorte in der Nähe.

Leider wird die Elektrosmogbelastung durch die am 12. 4. 2010 versteigertenen neuen Mobilfunkfrequenzen weiter erhöht. Sie sollen vor allem auch die ländlichen Regionen mit den dort fehlenden leistungsfähigen Glasfasernetzen abdecken. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) warnte deshalb auch auch eindringlich davor (AFP 12. 4. 10 in HA). Allerdings werden alte Fersehfrequenzen versteigert, die nicht gepulst und wohl auch nicht so schädlich sind.

 

Niederfrequente Abstrahlung (HA 6.8) 

Hinzu kommen von innen im niederfrequenten Bereich (NF) normale Wechselstrom-Elektroleitungen mit geringer Abstrahlung und vor allem Energiespar- und Leuchtstofflampen mit hoher Abstrahlung. Gesund ist dies nach den einleitenden Meinungen und Untersuchungen wohl nicht. Kurz gesagt helfen immer Worte mit AB: Wie Abstand, Abschirmen und Abschalten. Wegen der Strahlungsreflexion soll eine Raumabschirmung, z. B. für Schlaf- und Kinderzimmer, nur an den 3 Seiten der höchsten äußeren HF-Einstrahlung vorgenommen werden.

  

Ungefähre niederfrequente Abstrahlungsdichte (NF)

 

Glühbirne

 40 W

Energiesparlampe 10 W

Neonröhre

40 W

Hochspannungs- leitung 1

Hochspannungs-leitung  2

In 30 cm Entf.

In 30 cm Entf.

In 30 cm Entf.

In 100 m Entf.

In 100 m Entf.

5 V/m

Ca. 15 V/m

Ca. 30 V/m

Ca. 20 V/m

Ca. 200 V/m

 

 INFO-sd.de

   

Empfohlene NF und HF Strahlungsgrenzwerte (HA 6.9)

Die empfohlenen Strahlungsgrenzwerte dieser elektromagnetischen Strahlung werden ohne Abschirmung in der Nähe von Sendemasten fast immer um ein Vielfaches überschritten.

1

2

3

4

5

NF MPR II + TÜV Rheinland

NF baubiologisch

schwach zu hoch

NF baubiologisch

stark zu hoch

HF baubiologisch

schwach zu hoch

HF baubiologisch

stark zu hoch

10 V/m, e=50cm

1-5 V/m

5-50 V/m

0,019-0,137 V/m

0,137-1,94 V/m

200nTBildschirm

20-100 nT

100-500 nT

1-50 µW/m²

50-1000 µW/m²

Bei 5 Hz-2 kHz

 

 

0,1-5 µW/m² *

5-100 µW/m² *

 

* gepulst, allgemein darunter keine Anomalie und darüber extreme Anomalie, nT bei magnetischem

Wechselfeld, Spalten 2 – 5 z. T. aus Elektrosmog von GIGAHERTZ SOLUTIONS

(dies aus W. Maes, Stress d. Strom u. Strahlung IBN-Verlag, Neubeuren)

 

Viele Fachleute warnen (HA 6.10)

Der Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschriften HP NATUR-Heilkunde und DER FREIE ARZT, Jost J. Kröger, hielt eine Meldung des BUND vom 29. 10. 08 aus Berlin für so wichtig, dass er sie im Zusammenhang mit Therapieresistenz in Heft 10/08 einleitend als „Blickpunkte“ behandelte.

 „Viele Menschen haben – wie man so sagt – ein ‚dickes Fell’ und merken nichts. Doch sind gerade diese Menschen es, die plötzlich dann, wie durch einen Donnerschlag, eine tief greifende Erkrankung erleiden…Elektrosmog bedrohe nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern sei auch für Schäden in der Tier- und Pflanzenwelt verantwortlich.“

Sodann wurde der BUND-Vorsitzende Horst Weiger zitiert: „Es ist unverständlich, warum Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erst kürzlich noch Entwarnung gab, die Strahlung des Mobilfunks schade zumindest erwachsenen Handynutzern nicht. Das EU-Parlament hält die Grenzwerte für nicht ausreichend. Viele Studien zeigen, dass die Mobilfunkstrahlung nicht nur dem Menschen, sondern auch Pflanzen und Tieren schadet. Zudem weiß man noch viel zu wenig über die Langzeitwirkung von Funkstrahlung. Statt jedoch diese Erkenntnislücke zu schließen, genehmigt die Bundesnetzagentur immer weitere Funknetze für neue Anwendungen.“

Und weiter hieß es in dem Bericht: „Beim Menschen nachgewiesene gesundheitliche Schäden seien u. a. Schlafstörungen und Erschöpfungszustände. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten Störungen des vegetativen Nervensystems sowie eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, wodurch Umweltschadstoffe direkt ins Gehirn gelangen können. Zudem bestehe der Verdacht auf Förderung sowie Auslösung von Hirntumoren. Insekten und Tiere wie Bienen, Brieftauben oder Fledermäuse verlören durch künstliche elektromagnetische Felder zum Teil die Orientierung.“

Wilfried Kühling wurde als Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des BUND zitiert mit: „Lebewesen sind auf natürliche, von der Natur vorgegebene bioelektrische Steuerungsprozesse angewiesen. Technische Funksignale greifen als Störsender permanent in immer komplexerer Weise in diese natürliche Steuerung ein, wodurch falsche und biologisch nicht sinnvolle Reaktionen ausgelöst werden.“…

Der BUND machte sodann Vorschläge, wie eine Kommunikationstechnologie aussehen müsse, die Schäden für die Gesundheit und Umwelt ausschließe: Der Grenzwert für elektromagnetische Strahlung müsse ...begrenzt werden… Die mobile Versorgung müsse künftig durch strahlungsarme Anwendungen ermöglicht werden… Sendeanlagen sollten nur an Orten gebaut werden, wo eine minimale Belastung der Anwohner entsteht… Zudem müssten sich überlagernde Funknetze zurückgebaut und netzgebundene Techniken ausgebaut werden…

Der BUND-Mobilfunkexperte Bernd Müller forderte dem Bericht zufolge: „Damit künftig Umwelt- und Gesundheitsschäden ausgeschlossen werden können, dürfen Funknetze nicht weiterhin massiv ausgebaut werden, sondern es müssen neue Kommunikationstechniken gefunden werden. Dazu gehört auch ein Rückbau vieler Sendeanlagen, weil bereits eine nicht notwendige Mehrfachversorgung vorhanden ist.“

Der BUND forderte den Umweltminister auf, einen ergebnisoffenen Diskurs mit allen Akteuren und Betroffenen über den weiteren Umgang mit Funktechnologien zu führen. Dies vor dem Hintergrund von rund 200.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, 2 Mio. kleinerer Sendeanlagen, 50 Mio. häuslicher Sendeanlagen - wie W-LAN, schnurlose Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung - sowie rund 100 Mio. Mobiltelefonen. Viele Geräte würden die Grenzwerte der Verordnung über elektromagnetische Felder überschreiten, dazu gehörten auch als strahlungsarm angebotene DECT-Telefone. Mobiltelefone überschritten die Grenzwerte bis um das Zehnfache.

Das Bundesamt für Strahlenschutz weist ebenfalls (allerdings vorsichtig) auf Gefahren hin. Siehe www.bfs.de - dort unter FAQs - und dann oben: Elektromagnetische Felder - Ionisierende Strahlung.

 

Dr. Moldan Umweltanalytik und die Baubiologen (HA 6.11)

Der schon im Zusammenhang mit der Bundeswehrhochschule genannte Dr.-Ing. Dietrich Moldan aus Iphofen forscht weiter intensiev an dem Problem Elektrosmog - aber auch Schallbelastung - und veranstaltet, zusammen mit dem Verband deutscher Baubiologen, laufend Fortbildungsveranstaltungen zur genauen Messung und der Problemanalytik Umwelt. 

Außerdem informiert er die interessierten Personen und Fachleute dieses Gebiets über díe Forschungsfortschritte, versendet seine INFO Esmog-emails - und dies waren zum Jahreswechsel 2011/12 bereits rund 600.

10 Jahre existierte, bis zum Jahreswechsel, der "Hessische Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete e. V," kurz HLV. Der Verband war für Dr. Moldan ein Hauptlieferant der oft brisanten Informationen zum Thema Elektrosmog. "Die Arbeit des HLV geschah auf der Grundlage nachvollziehbarer wissenschaftlicher Erkenntnisse und gesundheitspolitischer Erwägungen." - Zur Auflösung hieß dann die Information u. a.: "Die bisherige erfolgreiche Entwicklung des HLV führt zu einem Zusammenschluss mit der Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose-Funk."  (www.diagnose-funk.org ).

Die Anschrift des wohl heutigen Haupt-ESmog-Forschers und Datensammlers lautet:

Dr. Moldan Umweltanalytik,

Am Henkelsee 13, D-97346 Iphofen, Tel.: +49/(0) 93 23/87 08-10, Fax -11. www.drmoldan.de .

Dr. Moldans veranstaltet nun, oft in Kooperation mit dem Berufsverband Deutscher Baubiologen, die "Iphofer Messtechnik Seminare" - denn, wie schon in den Tabellen zuvor aufgezeigt, E-Smog, aber auch Schall, kann schädigen und biologisches Bauen und Wohnen erheblich verhindern, wenn nicht vieles bedacht wird. Damit beschäftigen sich dann die Baubiologen, an die sich jeder wenden kann. - Auch an Dr. Moldan.

 

WLAN, Dect-Telefone, Powerline etc. (HA 6.12)

Gleichgültig ob es die neuen Stromzähler, Dect-Telefone, W-LAN oder Powerline ist, immer wird hochfreqente Strahlung in Wohn- oder Büroräume gebracht, vor der viele Verbände, Ärzte, Wissenschaftler, Baubiologen und die Österreichische Ärztekammer immer wieder warnen. Nachzulesen ist dies z. B. in www.elektrosmognews.de - www.buergerwelle.de etc.

Bürgerwelle, der Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog e. V. informiert laufend in der Mitgliederzeitung über die Wirkungen von Elektrosmog. So hieß beispielsweise die Überschrift in Heft 3/2011: "WLAN in Schulen? Kopfschmerzen und Herzrhythmusstörungen bei Kindern sind nicht normal. - Der gesundheitliche Risikofaktor WLAN in den Schulen und in den anderen öffentlichen und privaten Bereichen." Zuerst berichtet darin ein Mitglied der Bürgerwelle Schweiz mit den Überschriften u. a.: Schulkinder leiden unter WLAN, Eltern von Schulkindern berichten, WLAN zuhause: dasselbe Problem, Der Kardiologe Dr. Stevenson gibt Unterstützung (WLAN ist giftig, es ist eine andere Art von Giftigkeit, aber es ist für unseren Körper toxisch.), Umweltmediziner Dr. David O. Carpenter warnt seit Jahren vor der Strahlung, WLAN-Strahlung beeinflusst die Herztätigkeit, eine Petition gegen WLAN in Schulen, Technikgläubigkeit: Immun gegfen Praxiserfahrung, Schulen ersetzten WLAN durch Kabel-Internet, WLAN: Arbeitsstelle verloren und krank geworden, Der Nachbar verkabelt sein Internet, stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit, WLAN im Krankenhaus - ausgerechnet.

Peter Schlegel berichtet sodann unter den Überschriften: Mehrfamilienhäuser sind WLAN-Fallen geworden, die Situation wird unnötig verschlimmert durch die nachfolgenden Sachverhalte: (z. B. Geräte nach dem Gebrauch nicht ausgeschaltet, Strahlung stärker als notwendig, wenn nicht tiefer gestellt wird.), Was kann man tun?

Und Siegfried Zwerenz, der derzeitige Vorsitzende, bringt viele Beispiele: Weltweit Warnungen und Entscheide gegen WLAN. Darin heißt es auf Anfrage der Grüne Bundestagsfraktion v. 6. 7. 2007:

"Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, d. h. herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann." 

Also: Der Elektriker verlegt abgeschirmte Kabel mit Gerätedosen. Es kostet nicht viel. Wer auf das DECT-Telefon nicht verzichten will, dann mit "Ecomodus Plus" (strahlt nur beim Telefonieren). - Auch Powerline scheint keine Lösuung zu sein, weil die leitenden Kabel meistens nicht abgeschirmt sind.

Und noch etwas: Viele deutsche und schweizer Fachleute und Ärzte warnen immer wieder vor Elektrosmog. Die Österreichische Ärztekammer warnt seit Jahren. Unter www.elektrosmog.de wurde die KURZ-INFO veröffentlicht am 7. 2. 12: Österreichische - Ärztekammer: Neue Stromzähler führen zu mehr Elektrosmog.

Gesundheitliche Folgen möglich - Kritik an vorauseilendem Gehorsam Wien (OTS) - Die geplante flächendeckende Einführung von "intelligenten Stromzählern", so genannten SmartMetern, kann nach Ansicht des Referates für Umweltmedizin der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) zu gesundheitlichen Folgen führen. Die Übertragung der Daten führe zu einer signifikant steigenden Belastung mit Elektrosmog, heißt es in einer Aussendung am Samstag. Die ÖÄK appeliert nun an das zuständige Wirtschaftsministerium, die Gesundheitsrelevanz der neuen Technik im vorliegenden Gesetzesentwurf zu berücksichtigen, anstatt in 'vorauseilendem Gehorsam' eine an sich unverbindliche EU-Verordnung umzusetzen.

 

Körperverletzung ist strafbar (HA 6.13)

Zuvor wurden eine große Menge körperlicher Schädigungen genannt. Wenn es zuletzt beispielsweise hieß: Der BUND forderte den Umweltminister auf, einen ergebnisoffenen Diskurs mit allen Akteuren und Betroffenen über den weiteren Umgang mit Funktechnologien zu führen. Dies vor dem Hintergrund von rund 200.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, 2 Mio. kleinerer Sendeanlagen, 50 Mio. häuslicher Sendeanlagen - wie W-LAN, schnurlose Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung, dann sind heute Millionen gefordert.

Wenn die genannten Risiken für die körperliche Unversehrtheit wirklich zutreffen, dann macht sich unzweifelhaft derjenige strafbar, der z. B. gem. § 223 StGB (1) "eine andere Person...an der Gesundheit schädigt. (dieser) wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Und außerdem (2) Der Versuch ist (auch) strafbar." Die §§ 224, 225, 226 und 227 - zuletzt mit Todesfolge - erhöhen die Strafmaße zusätzlich. Wer allein "durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft." - Der § 230 erfordert aber: (1) Die vorsätzliche Körperverletzung nach § 223 und die fahrlässige Körperverletzung nach § 229 werden nur auf Antrag verfolgt...."  Dies hieße dann: Anzeige bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft direkt.

Wenn beispielsweise jemand ein W-LAN Gerät betreibt, dass, zumindest nach den vorher genannten Aussagen von Fachleuten, in Nachbarwohnungen oder -häusern körperverletzend schädigen kann, so kann der Betreiber dies durch Abschirmungsmaßnahmen (siehe auch nächster Abschnitt) verhindern. Oft schirmt bereits das Mauerwerk ausreichend ab. Dies wäre dann wohl von dem Betreiber, auch zur eigenen Sicherheit gegen eine Körperverletzung anderer, zu überprüfen. An der Verhinderung einer eigenen Körperverletzung sind viele vielleicht nicht interessiert,  oder sie halten, ähnlich den Rauchern, die Mahnungen der Fachleute für Unsinn.

Hinzu kommen neben der Strafe noch der zivilrechtliche Ersatz der Schädigung durch Schmerzensgeld etc.. - Dazu sagt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) beispielsweise in § 847 (Schmerzensgeld) (1) Im Falle der Verletzung des Körpers oder der Gesundheit...kann der Verletzte auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine billige Entschädigung in Geld verlangen....

Beispielsweise haben viele Ärzte einen Röntgenraum. Die einschaltende Kraft geht während der Aufnahme meistens aus dem Raum, um evtl. Strahlenschädigungen weiter zu minimieren. Dies nützt aber nur dann, wenn die Wände - auch zu Nachbarräumen, -wohnungen oder- häusern - strahlungssicher (z. B. durch Blei) abgesperrt sind, andernfalls - siehe ...die Beschreibung zuvor. -

Und nach den zuvor wiedergegebenen Aussagen vieler Fachleute kann es bei Elektrosmog oft ähnlich sein.

Auch gerichtlich angeforderte Gutachten mit Messung etc. und nachfolgende Verurteilungen

  1. nach den Strafgesetzen (StGB) - mit Geld- oder Gefängnisstrafe,
  2. nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, mit Schmerzensgeld und weiteren Forderungen.könnten schon bald die Folge sein.

Wenn Kinder, nicht nur durch selbst benutzte Handies, sondern durch Elektrosmog überhaupt angeblich besonders bedroht sind, dann sind auch Gesundheitsämter, Schul- und Kindergartenleiter/innen besonders gefordert, auch die in der EU schon hohe zulässige Strahlung innerhalb der von Kindern benutzten Räume zu unter- und nicht zu überschreiten. Auch hier könnte u. U. der Strafbarkeits- und Schmerzensgeldbestandteil gelten.

Denken wir dabei nur an die Möglichkeit, dass vom Sendemast oder W-LAN höher als zulässig - oder überhaupt gesundheitsschädlich, in die Räume gestrahlt wird. - Schon wäre bei einem Beweis vor einem Gericht, der vom Gericht durch von diesem Gericht bestellte Gutachten bewiesen sein müsste, möglicherweise der Strafbarkeits- und Schmerzensgeldbestandteit gegeben.

Ähnliche Strahlung ist fast schon oft vorhanden, wenn jemand in diesen Räumen mit dem Handy (einem Sender) telefoniert. Auch Neonröhren und Energiesparlampen geben, wie beschrieben, mehr Elektrosmog ab - und Hochspannungsleitungen - evtl. sogar über Kindergärten und Schulen verlegt - sowieso. Sie ändern, wie anfangs beschrieben, die natürliche Umwelt oft erheblich.

  

Die Baumeister wussten früher mehr (HA 6.14) 

Unter www.gesund-werden.biz wird auch die Tätigkeit der schon genannten Arbeitsgruppe für vegetative Physiologie am Physiologischen Institut der Universität Bochum mit dem Script-Titel: "Das Testen und Ausgleichen der eigenen Energiesysteme. Eine Anleitung zur Stabilisierung der Gesundheit nach dem Energieprizip" beschrieben. Von Bärbel Pegels, Rolf Tuczynski und Prof. Walter Niesel, die vor rund 25 Jahren am Physiologischen Institut der Ruhr-Universität Bochum die Energiesysteme des Menschen testeten und dokumentierten.

Zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe besuchten auch Stonehenge in England. Bei Ihrer Untersuchung lernten sie, dass es innerhalb der Steinringe Bereiche gibt, die Energie geben und Bereiche, die Energie nehmen.

Der Baubiologe und Rutengänger Schmolla besucht, teilweise als Erlebniswanderung mit Gästen, jahrtausende alte Siedlungen und Kultstätten in Deutschland und kommt zu ähnlichen Ergebnissen.

Diese und weitere Energiebereiche waren aber in früheren Jahrhunderten auch vielen Baumeistern und insbesondere den Kirchen- und Dombaumeistern bekannt. Immer wieder erkundet Herr Schmolla unglaubliches Wissen in diesen Bereichen und die Einbindung in die Planung und Ausführung von Domen und Kirchen.

So stellte Herr Schmolla beispielsweise fest, dass das Bad Doberaner Münster auf einer so bedeutenden Energielinie liegt, dass sich auch viele Zugvögel an dieser Energielinie orientieren.

So wurden oft das Taufbecken und die Predigtkanzel in einen Energie erhöhenden Bereich gestellt. Zusätzlich wurde die Schallausbreitung genau eingeplant. Wenn beispielsweise der Fußboden vor dem Altar 10 cm höher lag, so konnte man von hier den Priester noch deutlich in der letzten Reihe des Kirchenschiffs vernehmen. Wenn nun bei einer Sanierung dieser Boden 25 cm höher gesetzt wird, weil der Priester dann besser zu sehen ist, hört ihn möglicherweise schon im hinteren Drittel keiner mehr. Dann wird heute die oft zu laute Mikrofonanlage angeschafft.

Die Probleme können aber durch fehlende Beachtung höherer oder niedrigerer Lebensenergie durch die Bauweise noch größer werden. Beispielsweise wusste wahrscheinlich auch der frühere Baumeister des Reichstages sehr viel von dieser Kunst. Gebogene Glasüberdachungen sollen beispielsweise nach Aussagen von Experten der Psychoenergetik angeblich Energie nehmen. Heute ist die Reichstagskuppel entsprechend konstruiert. Vielleicht war früher stattdessen zu viel Energie in dem Gebäude der Reichskanzlei? Kriege kamen auch von dort. Und heute soll dort, nach den Aussagen von Rutengängerm, zu wenig Energie anzutreffen sein. - Vielleicht oft mit entsprechnendem Ergebnis. Glücklicherweise arbeiten die Abgeordneten meistens in anderen Räumen.

 

Abschirmmaterial gegen Elektrosmog (HA 6.15)

In einer Studie der Universität der Bundeswehr in Neubiberg (bei München) wurden unter Leitung von Dr.-Ing. Moldan über 100 Baustoffe bezüglich ihrer Abschirmwirkung gegen elektromagnetische Strahlung getestet. Es ist insbesondere die Abschirmung gegen D-Netz, E-Netz, UMTS, Radar, Richtfunk, Hochspannung, Funk und Fernsehen sowie Satteliten-Signale, die für die Gesundheit von Bedeutung ist.

Die Abschirmwirkung von massivem Mauerwerk, Wärmeschutzgläsern und Aluminium allgemein, auch als Dachdeckung, ist sehr hoch, zum Teil bis zu 99 %. Lediglich beim D-Netz beträgt die Abschirmung oft nur rund 90 %. Ein Schwachpunkt sind nur die Fensterrahmen von Holz- und Kunststofffenstern. Jalousetten sollten möglichst aus Aluminium gewählt werden.

Ein Hauptabschirmungsproblem finden wir bei sehr dünnen Holz- und bei Leichtbaustoffen allgemein sowie beim Dach. Hierfür werden nachfolgend einige am Markt befindliche Materialien genannt, die sämtlich ebenfalls bezüglich ihrer Abschirmwirkung überprüft wurden. Sie beträgt von Nr. 1-6 ebenfalls zum Teil bis zu 99 %. Die Überprüfung erfolgte durch verschiedene Institute. Ein Handy ist dann aber nicht - oder kaum - zu hören.

Wer renoviert, um- oder neubaut, sollte immer überlegen, ob sich die oft nur geringe Mehrausgabe an der Seite der Haupteinstrahlung oder an 2 Seiten und oben nicht lohnt. Vor allem deshalb, weil die heutige Wärmeschutzverglasung meistens auch gegen Elektrosmog abschirmt. Siehe hierzu auch .

Professor Peter Pauli und Dipl.-Ing. Diedrich Moldan in 97346 Iphofen untersuchten in der Universität der Bundeswehr in Neubiberg bei München „Baustoffe und Abschirmmaterialien“. Dr. Moldan und veröffentlichte dies in einem vergriffenen Script und untersuchte darin die „Reduzierung hochfrequenter Strahlung“ - von Abschirmung gegen D-Netz, E-Netz, UMTS, Radar, Richtfunk, Hochspannung, Funk und Fernsehen, Satteliten-Signale.

Einige Abschirmungsmaterialien:

 

 

Hersteller/Material

Einsatzort

Internet

1

BauderTOP E-Protekt diff.offen Unterdeckbahn 0711/8807-0

Rolle 40qm f.Sparren, Schalg., Fassade

www.bauder.de

2

BauderPUR E-Protekt Platten 10,5 bis 14 cm dick

Wie vor (incl. Alt- u. Neubau)

www.bauder.de

3

BauderTEC KSD mit E-Protect Damfsperrbahn

Für Flach- und Gründachkonstruktionen

www.bauder.de

4

biologa - Produkte zur Abschirmung

Großes Abschirm- u. Messgeräteprogramm

www.biologa.de

5

Sto Abschirmgewebe AES (wie ispo) 0774457-10 10

Wie ispo, Gitter a. a. Sparren verlegen

www.sto.de

6

YSHIELD Abschirmfarbe +-gewebe 08531-317 13-0

Überall außen u. innen

www.yshield.com

7

DÖRKEN DELTA-FOL REFLEX 02330/630-0+techn.63 578

Innere Sparren Windverkleidung, Rollen

www.doerken.de

8

Linitherm PAL Wärmedämmung (v. Linzmeier) 07371/18060

Unter Sparren, an Außenwände GK

www.linitherm.de

9

KS protect Kalksandsteinwerke 09092/221

E-smog, Radioaktivität, Röntgenstrahlen

www.ks-protect.de

10

 

Hohe Abschirmung der Stoffe 1-9, aber auch Kalksandsteine, Porotonsteine, Mauerziegel vermindern die Strahlung erheblich.  Es erfolgten dazu durch die Autoren genaue Untersuchungen. Eine große Übersicht über Materialien und Fachleute zu Beratungen und Untersuchungen mit Messreräten bietet das gemeinsame Portal: www.ohne-elektrosmog-wohnen.de

Lt. Untersuchung von Prof. Dipl.-Ing. Pauli u. Dr.-Ing. Moldan a. d. d. Hochschule d. Bundeswehr in Neubiberg: "Reduzierung hochfrequenter Strahlung - Baustoffe und Abschirmmaterialien

 

INFO-sd.de HA 6.16     Angaben ohne Haftung – nach Werksangaben

Die Nr. 1 kann statt der normalen Unterspannbahn beim Dach unter der Konterlattung eingesetzt werden und ist diffusionsoffen. Der Mehrpreis pro qm Material liegt dann bei unter 2 €.

Das Abschirmgewebe der Nr.5+6 kann für WDVS, aber auch für das Dach und die Außenwände allgemein genommen werden. Bei WDVS ist der Mehrpreis pro qm gering. Beim Dach wird er bald doppelt so hoch. Hinzu kommt die Verlegung.

Bei Nr. 1-6 kommen Verbindungs- und Erdungsbänder hinzu. Der Elektriker muss jede Seite ca. 2 mal erden. Aluminium (z. B. auch Silberpapier) schirmt ab. Der Elektrosmog wirkt auch auf das Nicht-Alu-Auto.

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Zusätzlich ist unter Einflugschneisen und an Schifffahrtswegen meisten noch mit Radarstrahlung zu rechnen, gegen die auch abgeschirmt werden kann.

Der Autor schrieb in seinen Büchern (V)erbaute Gesundheit und „Schutz vor Krankheit“ bereits vor rund 25 Jahren über den Elektrosmog.

Elektrosmog von innen:

Im Jahre 2003 stellte man unter den Beschäftigten eines großen Kaufhauses eine erheblich erhöhte – vorsichtig ausgedrückt – Krankheitsrate fest. Da auch die Geschäftsleitung schon vom Elektrosmog gehört hatte, dachte sie zunächst an schädliche Auswirkungen der teilweise über den Verkaufshallen verlaufenden Hochspannungsleitungen. Die Elektrizitätswerke schickten sofort einen Ingenieur mit einem Messgerät dorthin. Und was stellte der fest? Bei den Leuchtstoffröhren der Beleuchtung innerhalb des Kaufhauses konnte der Ingenieur ein vielfach höheres elektrisches Feld messen, als außen unterhalb der Hochspannungsleitungen.

Die Höhe des elektrischen Feldes ist aber wohl nicht allein entscheidend. Der Gleichstrom in den Hochspannungsleitungen scheint unschädlicher als der Wechselstrom in den Hausleitungen und den stromsparenden Leuchtstofflampen und –röhren zu sein. Jedoch: Energieeinsparung bedeutet meistens auch Elektrosmogverhinderung. Der Elektrofachmann unterbricht die stromführende Phase beim Lichtschalter. Bei allen Elektrogeräten über Stecker ist dies meistens nicht der Fall. Hier helfen nur 2-polig unterbrechende Steckdosen oder Verteiler. Einige Atomkraftwerke könnten sicher eingespart werden, wenn diese Pflicht wären. Zusätzlich ist noch die Freischaltung in der Nacht üblich. Elektrogeräte sind vom Bett zu entfernen – und natürlich W-LAN. Der Funk im Hause oder das Handy sind meistens der größte Elektrosmog. 

Abstand vermindert das elektrische Feld ist die alte Regel. Eine Wechselstromlichtleitung ist nach 2 m kaum noch messbar. Immer wieder aber weisen Naturheilärzte auf die Felder von Elektrogeräten ohne Batteriebetrieb am Bett hin.

Der die Naturheilkunde und „gesundes“ Bauen liebende hilft sich hier durch eine Elektro-Freischaltung. Der Strom ist bei Nichtbenutzung in den Leitungen abgeschaltet. Zum Kühlschrank wird dann eine extra Leitung gelegt.

Unter "Gesundes Wohnen" siehe zusätzlich bei Radon und radioaktive Strahlung Dort heißt es, dass Röntgengeräte immer Strahlung abgeben. Die Räume sind deshalb zusätzlich besonders strahlungssicher abzuschirmen (evtl. auch die eigenen Räume, wenn man nicht sich ist, ob der Nachbar- Arzt völlig ausreichend abgeschirmt hat. Hochabschirmend ist Blei, dass natürlich auch gegen Elektrosmog abschirmt. (Z. B. 0,5 - 2 mm wie eine Tapete zum an die Wand kleben durch www.roehr-stolberg.de ).

 

Wohnen in bester Lage - ohne Wohngesundheit? (HA 6.16)

Das Haus mit Blick auf die Ozeanschiffe ist für viele ein Traum. Es sollte sogar noch aus dem angeblich wohngesunden Holzbaustoff errichtet werden.

Die Probleme dazu:

  1. Vom Fluss oder Meer kommt die Radarstrahlung der Schiffe.
  2. An der entgegengestzten Landseite befinden sich viele Funkmasten mit ihrer Funkstrahlung.
  3. Darüber fliegen sehr tief die Flugzeuge mit Radar.
  4. Vom Nachbarn und aus der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus kommt WLAN-Strahlung und Strahung aus dem DECT-Telefon.
  5. Dazu wird fleißig mit dem sendenden eigenen Handy telefoniert.
  6. Sodann wurden die lt. österreichischer Ärztekammer zu mehr Elektrosmog führenden neuen Stromzähler eingebaut.
  7. Holz lässt meistens besonder gut elektromagnetische Strahlung hindurch.

Abhilfemöglichkeit: 

  1. Eine Abschirmung durch Abschirmaterialien (z. B. aus der o. a. Liste (HA 7.6). Sie darf aber nicht allseitig erfolgen, weil der E-Smog sonst nicht mehr heraus kommt. Hier ist dies sehr schwer möglich. 
  2. Abschirmmaterialien müssen geerdet werden, weil sie sonst u. U. wie eine Antenne wirken können.
  3. Abgeschirmte und geerdete Leitungen für Internet etc. einbauen, statt WLAN.
  4. Nicht mit dem selbst sendenden Handy telefonieren (im PKW steht dies auch oft für die PKW in der Betriebsanleitung).
  5. Wenn DECT, dann Ecomodus Plus.
  6. Möglichst keine neuen Zähler - und die sonst evtl. lahm legen und abschirmen. Abgeschirmte Kabel (wie früher üblich) verlegen.
  7. Mauerwerk würde in diesem Falle erheblich mehr zusätzlich abschirmen.  

 

  

 

Die Bau-INFO-Checkliste hilft bei Neu-, Um-, Anbau und Haussanierung.