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anierunNicht gewerblich+unabhängig - Alle INFOs: http://www.info-sd.de/
Sanierungsausführung
im Hause, Büro und dem Schlafplatz durch Schutzmaßnahmen verhindern.
(HA 7)
Inhalt
Vorweg zur Sanierungsausführung (HA 7.1) - "Der gewissenhafte Maurer" sang Otto Reuter (HA 7.2)" - Steuermäßigung und Meisterzwang? (HA 7.3), - Der Handwerkersmeister als Fachbauleiter (HA 7.4) - Die Sanierungsausführung (HA 7.5) - Die Ausfilterung von Keimen und Radioaktivität (HA 7.6). - Auch Lärm macht krank, die Schalldämmung (HA 7.7) - Lärm erkennen und Anforderungen (HA 7.8) - Schalldämmungsmaßnahmen (HA 7.9) - Formular Fachbauleiterbescheinigung (HA 7.10)
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Ich hab' ein Haus in Berlin, das ist noch wie neu. Bloß oben ist ein klein wenig entzwei. (Die 2. Zeile ist etwas dem Heute angepasst. Unten ist dazu nicht das Otto-Reuter-Haus in Berlin zu sehen, an dem eine Gedenktafel befestigt ist.)
So sang der berühmte Otto Reuter schon 1920 über den Baufortschritt in seinem Couplet: "Der gewissenhafte Maurer" - Zum Spaß bei der Haussanierung - dies zu Beginn.
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Vorweg:
Umrechnungen 100 kg = 2 Zentner = 1 kN = 0,1 t, analog 100 kg/qm = 1 kN/qm = 0,1 t/qm.
Probleme erkennen und sich schützen. Als Lärm oder Elektrosmog gleichermaßen. Auch dies steht im Zusammenhang mit der Besprechung der Bauausführung, die - vor der BAU-Info-Checkliste - die Haussanierungspraxis beendet.
Vorweg zu Sanierungsausführung (HA 7.1)
Bei der Sanierungsausführung geht es sehr häufig beispielsweise um Heizungsarbeiten, bei denen - wie nachher ersichtlich - der Handwerksmeister oft der Fachbauleiter werden kann. - Wer mach was - und wann geht es ran? - Stimmt es, wenn der Handwerker sagt: "Wir fangen gleich an." Denn wann wir er fertig? -
Zur lustigen Einstimmung auf die Ausführung soll das nachfolgende Lied von Otto Reuter aus dem Berlin von 1920 dienen. Es ist allerdings nicht mit der heutigen Wirklichkeit zu vergleichen. Da fängt der Maurer im Sommer bereitsum 6 Uhr am Morgen an und muss möglichst viel schaffen. Die Lohnneben- und Materialkosten sind mindestens schon rund 2/3 der Gesamtkosten bei den Handwerksarbeiten. Darum wollen auch viele überhaupt nicht mehr diese Arbeit - oder lieber nichts - machen. Auch, oder gerade, in Berlin. Siehe dazu evtl. www.soziales-deutschland.eu .
Bevor es gleich anfängt: Wird vielleicht doch eine Baugenehmigung oder Bauanzeige eines Architekten oder Bauingenieurs benötigt, weil zuletzt doch äußerliche Hausänderungen vorgenommen werden - oder, beispielsweise schon bei Einbau einer Treppe, das neue Gewicht die Festigkeitsberechnung oder Statik des Hauses berührt. Oder: Der Energiebedarf ändert sich. Dies muss u. U. angezeigt werden. Usw., usw., etc., etc.
Der gewissenhafte Maurer (HA7.2)
Zur Einstimmung auf die Sanierungs- oder Bauausführung das von Otto Reuter 1920 gebrachte Lied: "Der gewissenhafte Maurer." Viel Spaß beim bauen, damit Sie hinterher das Bauen lieben - oder zumindest nicht mit Ärger daran zurück denken.
Der gewissenhafte Maurer
Ich hab ein Haus in Berlin, das ist noch wie neu.
Bloß oben ist ein klein wenig entzwei.
Nun fehl'n da oben noch'n paar Steine, s' müssen neue dorthin.
Ich sagt zu nem Mauer: "Na die sind doch bald drin?"
"Aber gewiss lieber Mann, da fang'n wir gleich morgen an!"
Also um acht soll er ankomm'n - ne Stunde vergeht -
Da seh ich ihn rankomm'n - ich sag: "'s ist spät!" -
"Nee," sagt er, "'s ist Neune, - 's ist die richtige Zeit.
Der Weg zählt doch mit - und ick wohne sehr weit.
Ick wollt' die >Straßenbahn nehm'n - keine zu seh'n.
Ick ruf' 'n Auto - 'Besetzt!' - na, da mußt' ick doch gehn.
Aber nu gehn wir ran - nu fang'n wir gleich an."
Na, nun sieht er sich um, - recht gründlich, exakt -
Was er mitgebracht hat, - wird ausgepackt.-
Er guckt rauf nach dem Haus, - "Da fehlt'n Stein an dem Fleck."
Also nimmt er 'nen Stein - und - legt ihn gleich wieder weg.
Er such erst 'ne Leiter, um nach oben zu gehn, -
Trägt sie acht Schritte weiter, da schlägt es zehn.
Na, nu frühstückt er'n bisken, holt sein Pülleken raus, -
Steckt die Pfeife in Brand - die geht fünfzehnmal aus. -
Und wie sie brennt, sagt er dann: "Nu fang'n wir gleich an."
Er nimmt noch ne Prise - es ist über elbe -
Dann nimmt er den Stein - 's ist noch immer derselbe -
Da muss er niesen - der Kopf wird ihm schwer.
Er legt den Stein wieder weg - denn sonst gibt's 'n Malheur,
Er sucht nach 'nem Tuch - er hat leider kein's -
Ich sage: "'s ist gut - hier haben Sie mein's."
Nun fühlt er sich wieder wohl - wie'n Fisch in der Elbe.
Und dann nimmt er den Stein - 's ist noch immer derselbe -
Und will auf die Leiter - da schlägt es zwölbe.
Na, nu legt er'n Stein wieder weg - seine Frau bringt das Essen -
Nach so'ner Arbeit, da schmeckt's - 's wird feste gegessen.
Sie setzt sich zu ihm, - er setzt sich zu ihr,
Es gibt Karbonade und Gurken und Bier. -
Dann liest er die Zeitung und sagt entrüstet zu ihr -
"Du, da streiken sie wieder - die soll'n schaffen wie wir."
Dann gibt er ihr ein Küßcken,
Dann schläft er 'n bisken
Und dann schlägt die Uhr zwei -
Da ist schon die kurze Pause wieder vorbei. -
"Nu," sagt er, "geht's ran -
Jetzt fang'n wir gleich an!".
Nun wird der Lehm umgerührt, - der weiche, der gelbe,
Und dann nimmt er den Stein - s' noch immer derselbe
Da wird ihm schlecht - die Gurken, das Bier -
Er legt den Stein wieder weg und nimmt sein Zeitungspapier.
Denn der Stein wäre wen'ger geeignet dafür-
Und geht an'ne Tür
Und da steht: "Hier!"
Kommt nach drei wieder raus aus dem kleinen Gewölbe
und dann nimmt er den Stein - s' ist noch immer derselbe
Und geht nun wirklich, ohne Rast ohne Ruh,
Mit dem Stein auf die Leiter - wat sagen Sie nu?
Die hat zwanzig Sprossen - jede 'n Fußbreit entfernt,
Aber er geht unverdrossen, - gelernt ist gelernt.
Da, bei der achtzehnten hält er an. Die Uhr schlägt vier.
's ist Feierabend - und er steht hier -
Nicht oben, nicht unten - die Sache geht schief,
Er darf nicht mehr weiter - nach'm Tarif.
Er hat noch zwei Sprossen, aber er darf sie nicht gehn -
Oder achtzehn nach unten - ja, aber nicht mit'n Steen.
Was soll er nun machen - so nah am Ziel?
Er schwankt zwischen Arbeits- und Pflichtgefühl.
Aber's Pflichtgefühl siegt - "' ist egal", sagt er grob
Und lässt den Stein fallen - und mir uff'n Kopp. - -
Und wie ich schimpfe, da sagt er:
"Warum stehn Sie denn hier? -
Wir brauchen Ihr'n Kopp nich -
Sie könn'n ja schaffen, wie wir."
Auf den kommenden Seiten soll über das Schaffen geschrieben werden.
Steuerermäßigung und Meisterzwang ? (DE 7.3)
Für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen (z. B. Reparatur, Malen, Reparatur und Austausch, Modernisierung des Bades oder der Einbauküche) 20 % und höchstens 600 €.
Wichtig: Die Steuerermäßigung ist abhängig von der Vorlage einer Rechnung und die Zahlung auf ein Konto des Erbringers der Leistungen mit Beleg des Kreditinstituts. Bei Rechnungen über € 100 müssen die Rechnungen mindestens eine Re. Nr., die Steuer Nr. und die Konto Nr. mit Bank zur Überweisung ausweisen.
Alle Jahre wieder suchen Schulen und Schüler Praktikantenplätze in Firmen. Dies wird allerdings immer schwieriger, da der Meisterzwang – auch in Anlehnung an andere europäische Länder – für viele Berufe im Jahre 2004 abgeschafft wurde. Weil eine Ausbildungsbefähigung aber meistens an eine gute Ausbildung beim Meister geknüpft ist, nehmen Lehrstellen- und Praktikantenplätze ab. Viele Betriebe müssen ihre Fachhandwerker entlassen, weil es ungelernte ausländische Unternehmer billiger machen können. Die von den Gewerkschaften mühselig ausgehandelten Tarife werden unterlaufen und die über Jahrhunderte gewachsene Kultur durch die Zünfte, eine Grundlage Deutschlands zur weltweit anerkannten Kulturnation, wurde und wird dadurch - zumindest teilweise – verkleinert.
Wegen der guten Lehrlingsausbildung in Deutschland, können mit großer Sicherheit auch sehr gute „Gesell/in/en gleichwertige Arbeit wie Meister leisten. Bei ihnen fand sich aber immer eine Möglichkeit, sie einzubinden. Insgesamt aber bürgte und bürgt der Meisterbetrieb wegen der umfassenden Ausbildung und Leistung seiner Leitung für Qualität – und zwar gleichgültig, ob der Meister nach Anlage A der Handwerksordnung vorgeschrieben ist oder nach Anlage B1 nicht mehr.
Mit Stand vom 24. 6. 2005 umfasst Anlage B1 der Handwerksordnung 53 Handwerke, die ohne Qualitätsnachweis betrieben werden können. Hier sind aus dem Baugewerbe zu nennen: Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie Estrichleger.
Anlage B2 der Handwerksordnung nennt 57 handwerksähnliche Gewerbe, die ohne Qualifikation selbständig betrieben werden können. Hier sind aus dem Baugewerbe zu nennen: Eisenflechter, Bodenleger, Asphaltierer (ohne Straßenbau), Fuger (im Hochbau), Einbau von genormten Baufertigteilen (z. B. Fenster, Türen, Zargen, Regale).
Anlage A der Handwerksordnung umfasst 41 Vollhandwerke, denen im Normalfall ein Meister vorstehen muss. Möglich ist auch ein Ingenieur, der eine volle Lehre mit gutem Abschluss in dem betreffenden Handwerk haben muss. Diese Vollhandwerke wurden vor allem aus Sicherheitsgründen, wie z. B. beim Kraftfahrzeugtechniker, beibehalten.
Der Meisterzwang: Nachfolgend werden beispielhaft Vollhandwerke aus dem Baugewerbe aufgelistet (für die der Meister aus Sicherheitsgründen Pflicht ist – sonst ist es auch Schwarzarbeit): Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker, Straßenbauer, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Brunnenbauer, Stuckateure, Maler und Lackierer, Gerüstbauer, Schornsteinfeger, Metallbauer, Kälteanlagenbauer, Klempner, Installateur und Heizungsbauer, Elektrotechniker, Tischler, Glaser.
Alle Listen sind auch bei den Handwerkskammern abrufbar.
Der Handwerksmeister als Fachbauleiter (HA 7.4)
Die Landesbauordnungen (LBO) machen dazu meistens keine Angaben, der Bauherr ist dann verantwortlich. In der LBO Baden-Württemberg heißt es allerdings in § 45:
(1) Der Bauleiter hat darüber zu wachen, dass die Bauusführung den öffentlich-rechtlichen Vorschriften und den Entwürfen des Planverfassers entspricht. Er hat im Rahmen dieser Aufgaben auf den sicheren bautechnischen Betrieb der baustelle, insbesondere auf das gefahrlose ineinandergreifen der Arbeiten der Unternehmer zu achten; die Verantworlichkeit derUnternehmer bleibt unberührt. Verstöße, denen nicht abgeholfen werden kann, hat er unverzüglich der Baurechtsberhörde mitzuteilen.
(2) Hat der Bauleiter nicht für alle ihm obliegenden Aufgaben die erforderliche Sachkund und Erfahrung, hat er den Bauherrn zu veranlassen, geeignete Fachbauleiter zu bestellen. Diese treten insoweit an die Stelle des Bauleiters. Der Bauleiter bleibt für das ordnungsgemäße Ineinandergreifen seiner Tätigkeiten mit denen der Fachbauleiter verantwortlich.
Ein/e Bauleiter/in sollte vom Bauherrn (oder der Bauherrin) eingesetzt werden, um sich selbst zu schützen. Gut ist dazu möglicherweise die als Anhang 1 beigefügte Fachbauleitererklärung, die Abs. 1 u. 2 Bauleiter etwas zusammenfasst (Einfach ausdrucken und das Fehlende einsetzen. Siehe Anhang 2.).
Die Sanierungungsausführung (HA 7.5)
Ob Neubau, Umbau, Ausbau oder Haussanierung - die Maßnahmen sind fast identisch - und deshalb wurden sie auch teilweise in www.neubaupraxis.info besprochen. Die für die Haussanierung oder den Ausbau wichtige Beriche werden nachfolgend, z. T. ergänzt, wiedergegeben:
Zunächst gelten teilweise "Besondere Gesetze für das Bauhandwerk (Ne 8.3)". Daraus:
Das Baugewerbe ist das vielleicht wichtigste Handwerk. Weil gerade dort der Handwerker oftmals kein Geld erhielt, wurde ab 1. 1. 2009 die Bauhandwerkersicherung (§648a BGB) allgemein zum Forderungssicherungsgesetz erweitert:
Das Forderungssicherungsgesetz ist zu beachten:
Einiges und wichtiges aus dem Gesetz: Nach Abnahme kann der Auftragnehmer zumindest eine Sicherheit für noch nicht gezahlte Vergütung (Garantiesumme) verlangen, wenn der Auftragnehmer noch Mängelbeseitigung fordert. Gegenansprüche auf Mängelbeseitigung stehen dem Sicherheitsanspruch nicht entgegen (§648a BGB).
Bei Kündigung des Auftraggebers stehen dem Auftragnehmer 5 % auf den noch nicht erbrachten Vergütungsanteil der Werksleistung zu (§ 649 BGB).
Das neue Bauforderungssicherungsgesetzt führt eine Beweislastumkehr für die zweckwidrige Verwendung von Baugeld ein.
Die VOB (Verdingungsordnung für das Baugewerbe, z. B. 4 Jahre Gewährleistung statt 5 BGB) kann ausdrücklich vereinbart werden (BGH v. 24. 7. 08, Az. VII ZR 55/07).
Der Auftragnehmer kann (§632a Abs. 1 BGB) Abschlagszahlungen für die Vorausleistungen in der Höhe verlangen, in der der Auftraggeber einen Wertzuwachs erhielt (§ 632a BGB).
Die Stellung des Subunternehmers gegenüber dem Generalunternehmer (GU) wird durch eine Durchgriffsfälligkeit gestärkt (§ 641 Abs. 2 BGB).
Ein Auftraggeber darf nur maximal das Doppelte evtl. zu erwartender Mängelbeseitigungskosten zurückhalten (§ 641 Abs. 3 BGB).
Zuerst der Rohbau: Bauleiter, Terminplan und Handwerkerliste, die Hausabsteckung oder –einmessung, die Baustelleneinrichtung, Wasser und Strom, Zu den Aufgaben eines Bauleiters gehört es auch, ein Bautagebuch zu führen. Eine doppelte Buchführung des Bauherrn schadet nicht: Wann wurde welches Material geliefert, wann welche Arbeit erledigt, wann und mit welchem Ergebnis wurde sie begutachtet? Das regelmäßige Abheften aller Unterlagen, die Kontrolle der Rechnungen und die penible Überprüfung, ob die Kosten aus dem Ruder laufen, sind lästig, aber nötig. Auch eine ausführliche Fotodokumentation hilft bei der Reklamation von Mängeln. Wichtig ist es, als Bauherr häufig auf der Baustelle präsent zu sein: zu fragen, zu hinterfragen, zu diskutieren. Die Handwerker mögen das nicht, mag sein, aber da müssen Sie durch. Lieber fünf unangenehme Minuten als fünf unangenehme Jahre.Einmal die Woche sollte es einen festen Termin geben, an dem sich Bauherr, Bauleiter und Bauunternehmer oder Handwerker auf der Baustelle treffen, um Fragen gemeinsam zu klären. Für den Laien ist es verblüffend, welch entscheidenden Einfluss scheinbar unwichtige Details – Leisten, Bleche, Fugen und anderes mehr – auf die Wirkung einer Fassade oder eines Raums haben können. Wie sie ausgeführt werden, ist selten Gegenstand der Planung, weil Architekten und Handwerker hier ihr Schema F durchziehen. Umso wichtiger, sich diese Punkte anlässlich der Baubesprechungen zeigen zu lassen und einzugreifen, wenn einem die Lösung nicht gefällt. Geht es an die Gestaltung des Hauses, an Fassadenmaterial, Fußböden, Fliesen, Küchenschränke, stellt man schnell fest, dass zwischen Economyclass und Premium mindestens fünf-, wenn nicht sechsstellige Summen für ein Einfamilienhaus liegen.
Das Richtfest: Ist auch bei einer Dachsanierung, Aufstockung oder einem neuen Dach bei der Sanierung möglich. Bei einem neuen Holzdach hält möglichst der Zimmermann eine Richtrede, wenn das Dach gerichtet ist. (Nachbarn evtl. einladen).
Dachrinnen, Dachdeckung.
Dann kommt der Ausbau:
Bis zur Fertigstellung sollten Terminplan und Handwerkerliste eine termingerechte Fertigstellung erlauben. Zuerst muss das Dach dicht werden, Fenster und Außentüren kommen dann spätestens hinein.
Rolläden + Jalousien, Außenverblend, -verputz, -verkleidung oder Wärmedämmverbundsystem (WDVS), Dachausbau und Leichtwände, Heizung und Sanitär sind wichtig, Innenputz, Spachteln und Estrich, Fliesen, Fußboden- und Malerarbeiten und fast/oder zuletzt die Innentüren und so fort .Bis zu 300 Details müssen auch Umbauherren entscheiden, wenn sie ein Haus ausstatten, von der Art der Klinker bis hin zur Fugenfarbe in der Küche und der Armatur im Gäste-WC.
Darum die BAU-INFO-Checkliste. Hier den Überblick zu behalten, im Kostenrahmen zu bleiben und nicht über die Stränge zu schlagen, das ist hart. Viele Bauherren schaffen das nicht – und stehen am Ende bei der Bank zwecks Nachfinanzierung. Rat: vor Beginn des Bauvorhabens die Ausstattung möglichst komplett zusammenstellen und dann nicht mehr davon abweichen.Das gilt auch für die Planung insgesamt. Auch das ist eine Methode, die Finanzierung zu sprengen: auf der Baustelle selbst anzufangen mit "Sollten wir nicht doch eine Wandscheibe zwischen Küche und Esszimmer einplanen?" Und so weiter. Vorsicht! Dafür ist meistens kein Geld da, denn Handwerker lassen sich solche Zusatzarbeiten teuer bezahlen, weil sie jetzt keine preiswerteren Konkurrenten ausstechen müssen. Zudem kann eine kurzfristige Änderung Folgekosten nach sich ziehen: "Brauchen wir hier dann nicht auch noch einen Lichtschalter?" Neben der Unterzeichnung des Vertrags ist die Abnahme nach Ende der Arbeiten der wichtigste Rechtsakt eines Bauvorhabens. Denn damit erkennt der Bauherr die erbrachten Leistungen des Handwerkers, Unternehmers oder Hausanbieters als "im Wesentlichen vertragsgerecht" an.
Vorher muss der Beauftragte beweisen, dass er die vereinbarte Leistung ordnungsgemäß ausgeführt hat. Ein Punkt, an dem Bauherren vielleicht "über den Tisch gezogen werden", ist der Zahlungsplan. Er legt fest, wann welche Teilsumme der Gesamtkosten eines Bauvorhabens fällig ist. Läuft alles regelgerecht, entsprechen die Zahlungen dem Baufortschritt. So ist es auch, wenn Gewerke einzeln beauftragt werden.
Achtung: Schwarzarbeit ist in vielen Ländern, wie Griechcnland oder der Türkei, besonders üblich. Sie ist aber strafbar, es gibt keine Gewährleistung - und bei einem Bauunfall des Schwarzarbeiters kommt die Polizei. Siehe dazu www.soziales-deutschland.eu : Gesetze + Verordnungen.
Ein evtl. Unfall hat meistens Ursachen in der Nachlässigkeit vieler Beteiligter. Ist der Unfall dann aber geschehen, ist er vielleicht sogar so schlimm, dass die Staatsanwaltschaft ermitteln muss, dann machen sich die Beteiligten große Vorwürfe. Das Arbeitsschutzgesetz vom 7. 8. 96 wurde nicht eingehalten. Warum haben sie die Unfallverhütungsvorschriften der Bau-Bauberufsgenossenschaft nicht beachtet? Jede deutsche Firma im Baugewerbe ist dort Zwangsmitglied. Jeder Bauherr erhält mit der Baugenehmigung eine Anmeldung für Selbsthilfearbeit. Ja sogar der Schwarzarbeiter sollte lieber angemeldet werden, damit der Bauherr nicht später außer dem Hause noch eine Arbeitsunfähigkeitsrente für den vorher so preiswert erscheinenden Schwarzarbeiter bezahlen muss.
Eine Sicherheitsfachkraft, auch Sicherheitskoordinator, ist bei höheren und größeren Bauwerken erforderlich, damit möglichst alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Er stellt den sogenannten SiGe-Plan für die notwendigen Maßnahmen auf.
Die Unfallverhütungsmaßnahmen sind einfach anzuwenden und machen kaum Arbeit:
Immer einen Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und bei Lärm einen Gehörschutz tragen, beim Trennschleifen, Stemmen, Schlagbohren, Stemmen mit Gerät und Handkettensägen zusätzlich eine Schutzbrille. Immer – außer bei der Kreissäge - Schutzhandschuhe tragen.
Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht mit Kreissägen, Trennschleifern und Gefahrstoffen arbeiten.
Siehe hierzu: Sicherheit gegen Unfälle beim Bau und Umbau etc. bei www.neubaupraxis.info
Ausfilterung von Keimen und Radioaktivität (HA 7.6)
Im Mai 2011 wurde aus Berlin gemeldet, dass jährlich von 700.000 Infektionsfällen mit bis zu 30 bis 40.000 Toten durch Ansteckung mit Klinikkeimen in deutschen Kliniken auszugehen ist. Hintergrund war eine Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages zu einem Gesetzentwurf für eine bessere Krankenhaushygiene (AFP in HA 10. 5. 2011).
Weil heute in den meisten Kliniken eine Klimaanlage üblich ist, sollte diese dann so konstruiert werden, dass die Keime ausgefiltert bzw. abgetötet werden können. dies ist natürlich möglich. Es ist sicher auch preiswerter als evtl. Forderungen, die aus mangelnder Hygiene resultieren.
Im Zusammenhang mit dem Wort Ausfilterung sollte auch an die beträchtlich erhöhte Radioaktivität in der Luft nach einem Reaktorunfall, wie beispielsweise in Japan, erinnert werden.
In Schutzräumen wurde noch z. Zt. des Kalten Krieges grundsätzlich eine Ausfilterung von Radioaktivität in der Luft durch Filter eingeplant. Der Verfasser hatte nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl in verschiedenen Gegenden die Radioaktivität gemessen. Sie war beispielsweise in östlichen Berglagen erheblich höher als im Radio angegeben. Sie war aber bei gut gefilterter Luft durch eine gute Klimaanlage, wie z. B. in der Hamburger Alsterschwimmhalle, gleich Null.
Klimaanlagen mit Wärmerückgewinnung, wie sie zwecks Energieeinsparung immer mehr eingebaut werden, aber auch normale Klimaanlage für Büros, sollten zukünftig die Ausfilterung von Radioaktivität berücksichtigen. Selbst bei einem deutschen Atomausstieg wären die Reaktoren der Nachbarländer nicht weit. - Siehe auch www.nachhaltiges-handeln.de RISIKO ATOMKRAFT.
Auch Lärm macht krank, die Schalldämmung (HA 7.7)
Bei Neu- und Altbau wird die Schalldämmung durch Einhaltung (oder nicht) der DIN geregelt. Gewicht dämmt Schall und Schallunterbrechung auch, sind dabei die alten Regeln. Dies gilt innerhalb von Wohnungen (siehe Ausbau-Baustoffe) aber ganz besonders zum Nachbarn. 24 cm dick mit Gewicht oder besser noch mit Schallfuge einschließlich Schallisolierung und mindestens 2x 17,5 cm mit mittlerer Schallisolierungmatte sind dabei schon Mindestausführungen.
Am 20. 4. 2010 wies beispielsweise der Flugmediziner Greiser einen direkten Zusammenhang zwischen Nacht-Fluglärm und Herz-Kreislauf- sowie psychischen Erkrankungen vor dem Umwelt-Bundesamt in Berlin nach. Es wurden dazu die Krankheitsbilder von über 2 Millonen ausgewertet, von denen über 200 000 von Fluglärm betroffen waren (AFP in HA 21. 4. 10).
Bei allen Neubauten oder Umbauten mit neuen Wohnverhältnissen muss deshalb der Schall gemäß DIN EN 12354-1 berechnet werden. Dies gilt also für die gesamte EU, weil die Menschen ja überall gleich vom Lärm gestört werden. Siehe auch Wärme- und Schallisolierungsbaustoffe (HA 6.3) und siehe www.hausbaupraxis.info - dort "Die Massiv-Wandauswahl (NE 3.3) - 2. Der Lärm von außen und den Nachbarn stört.
Wer sein Haus beispielsweise oben mit Aufsparrendämmung dämmt, erreicht mit der wohngesunden Mineralwolle Isover Integra AP gleichzeitig eine Schalldämmung gegen Fluglärm: www.isover.de .
Das Umweltbundesamt schrieb in seiner Broschüre "Gesünder wohnen - aber wie?" (www.apug.de als PDF) ausführlich über den Schall und auch dessen Schädlichkeit.
Lärm erkennen und Anforderungen (HA 7.8)
Schallschutzanforderungen beziehen sich auf die Luftschalldämmung (R'w) und den Trittschallschutz (L'w) , der Schallpegel davon in dB (Dezibel) gemessen. Dazu gibt es dann eine unglaublich große Menge an Mindestanforderungen für erhöhten Schallschutz, wovon ein sehr kleiner Teil zusammenfassend nachfolgend genannt wird. Erhöhter Schallschutz wurde lt. Urteil des Bundesgerichtshofs zur Regelanforderung erhoben. BGH-Urteil v. 14. 6. 2007 zu Doppelhaushälften, BGH-Urteil 4. 6. 2009 zu Geschosswohnungen.
In der Baubeschreibung sollte der Schallschutz wie folgt beschrieben werden: Erhöhter Schallschutz nach Bbl. zu DIN 4109 (und DIN EN 12354) oder Schallschutzstufe II zu VDI 4100. Dies bedeutet allerdings: "Sofern in der eigenen WohnungStille herrscht, dann ist normale und angehobene Sprache aus der Nachbarwohnung nicht verstehbar. Laute Musik aus der Nachbarwohnung ist sehr deutlich hörbar. Auch spielende Kinder werden deutlich hörbar wahrzunehmen sein." (Dr.-Ing. Andreas Meier im Fachbeitrag Wienerberger 2010)
Schall-Mindestanforderungen (mit erhöhtem Schallschutz) - beispielsweise bei der
- Ermittlung des Außenlärmpegels: Z. B. beim Autobahnzubringer mit 25 % LKW-Anteil u. 1100 Kfz/Tag, 15 m von Straßenmitte entfernt darf der Mittellungspegel (LAm) 68 dB betragen. - . Bei Gemeinde- (Stadt-), Hauptverkehrsstraßen (2-6 streifig u. 10 % LKW-Anteil) Mittellungspegel 62 dB. - Bei Gemeinde- (Stadt-), Wohn- u. Wohnsammelstraßen (mit 5 % LKW-Anteil) 59 dB. Dieser Außenlärmpegel muss aber oft zusätzlich erhöht werden: Wenn die Straße beidseitig geschlossene Bebauung hat + 2 dB, wenn die nächste Ampel oder Einmündung weniger als 100 m entfernt liegt + 2 dB, wenn dann die Straße über 5 % Gefälle hat + 2 dB - und wenn dann noch Schienenverkehr mit 3 dB hinzukommt - dann werden aus 62 dB der normalen Hauptverkehrsstraße ohne Schienenverkehr 68 dB umd mit dann 71 dB (ganz nett laut).
- Anforderungen an die Luftschalldämmung von Außenbauteilen (nach Tab. 8, DIN 4109): Bei z. B. 62 dB = In Zeile 2, Lärmpegelbereich III, erf Rw,res des Außenbauteils für Wohn- u. Übernachtungsräume 35 dB, Büroräume 30 dB.
- Kombination von Außenwänden und Fenstern z. B. nach Zeile 2 erf. Rw,res 35dB, bei 30 % Fensterfläche Wand/Fenster 35/32 dB.
- Luft- und Trittschalldämmung als Schallschutz (erhöht): Decken in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Wohnungstrenndecken, Büro- und Verwaltungsgebäuden (außer Kellerdecken): erf R'w => 55 dB, erf L'w =< 46 dB incl. Decken unter Fluren und Podesten in Einfamilien-Doppel und Reihenhäusern.
- Wände ohne Türen zwischen Räumen unterschiedlicher Nutzung in Wohngebäuden in einer Wohnung erf. Rw =>47 dB.
- Trennwände zwischen Wohnungen und zum Hausflur erf. Rw = 55 dB
- Haustrennwände bei Einfamilien-, Doppel- und -Reihenhäusern erf. Rw => 67 dB
Schalldämmungsmaßnahmen (HA 7.9)
Die Schalldämmung wird in dB (Dezibel) gemessen. Je höher, desto besser. Meistens gilt, je höher das Gewicht oder die flächenbezogene Masse in kp/qm, deso größer die Schalldämmung. Eine Messung ist besonders genau.
Dazu beispielhaft einige Ausführungen und Messungen von Prof. Dr.-Ing. habil Karl Gösele aus Leinfelden-Echterdingen (in DAB 4/92):
Schalldämmungsmaßnahmen und -dämmung:
- Fundamente zumindest bei Häusern ohne Keller zur Vermeidung der Schallübertragung möglichst trennen (spart ca. 5 dB Übertragung).
- 2-schalige Haustrennwände mit 4 cm Luft dazwischen und durchgehender Trennfuge z. B. mit Mineralfaserplatten zur zusätzlichen Schalldämmung gefüllt + je Seite 1,5 cm Putz: 2 x 17,5 Hochlochziegel Rw = 71 dB > 69 dB erf,
- Bei Mauerwerk aus Kalksand-Vollsteinen 2 x 11,5 cm mit 4 cm Zwischenraum incl. Mineraldämmplatten und beidseitig Putz 1 cm Rw = 70 dB > 69 dB erf.
- Prof. Gösele erfand eine genaue Rechnung für Rw von doppelschaligen Haustrennwänden, während DIN 4109 nur eine Fausformel anbot. Er stellte aber fest, dass die Messwerte ca. 5 dB geringer waren als die Rechnung. Ursache sei die Übereinstimmung der Resonanzen bei gleicher Ausführung beider Wände. Er empfiehlt, dies durch ungleiche Wandschalen aufzuheben, z. B. verschieden schwere Steine, oder z. B. 11,5 cm (KSV) und 17,5 cm dicke Wände zu nehmen.
- Problem: Übertragung im Dachgeschoss durch Längsübertragung im Lufthohlraum. Durch zusätzliche Gipskartonplatte zur vorhandenen und Mineralfaserstreifen über der Wand könne dies verhindert werden.
- Von einschaligen Haustrennwänden wird, auch wegen des Trttschalls bei Treppen, dringend abgeraten.
- Nichttragende Leichtwände können eine erstaunliche Schalldämmung aufweisen.
- Anmerkung (v. Dipl.-Ing. Hans-J. Kiene): Die unter 4. genannte Minderung kann heute durch eine zusätzlich schall- und auch wärmedämmende Mineralfaserdämmplatte als spezielle Trennfugenplatte (wie z. B. Splitrock von ROCKWOOL www.rockwool.de ) wieder aufgehoben werden.
Dipl.-Ing. Hans-J. Kiene schrieb zu 7. schon im Jahre 2000: Nicht tragende Leichtwände mit einem Flächengewicht bis 100 kg/qm erfordern nur einen Zuschlag von 0,75 kN/qm auf die Decke (heute < 3 kN/m Wandlänge 0,8 kN/qm und > 3 kN/m < 5 kN/m Wandlänge 1,2 kN/qm). Dies sind dann aber meistens gut Schall dämmende Wände.
Die Schalldämmung von Leichtwänden:
- Gipskarton (GK)-Wand, einfach beplankt D=100 mm, G= 26 kg/qm (bei 2,5 m Höhe = 0,65 kN/m Wandlänge), Rw = 47 dB = erf. , Brandschutz F 30 - A.
- GK-Wand, einfach beplankt D=125 mm, G=26 kg/qm, Rw = 47 - 52 dB.= erf.
- GK-Wand, doppelt beplankt, D=100 mm, G = 50 kg/qm (bei 2,5 m Höhe = 1,25 kN/m Wandlänge), Rw = 50 dB > erf., F 90 - A.
- GK-Wand, doppelt beplankt, D = 125 mm, G= 50 kg/qm, Rw = 51-52 dB > erf., F 90 -A.
- GK-Wand, doppelt beplankt, D = 150 mm, G = 50 kg/qm, Rw = 53 - 59 dB> erf. F 90 - A.
Die Schalldämmung von dünnen Massivwänden:
- Porenbeton-Plansteine, 12,5 cm dick (nur gespachtelt) G =95 kg/qm (bei 2,5 m Wandhöhe 2,38 kN/m Wandlänge) Rw = 38 dB, F 60 - A.
- Die Entkoppelung nicht tragender Wände von den anderen Wänden verbessert Rw um rd. 2 dB
- KSV/1,8, 11,5 cm dick(Kalksandvollsteine), beidseitig 1 cm Putz, G = 267 kg/qm (bei 2,5 m Wandhöhe 6,68 kN/m > 5 kN/m zul. als Leichtwand, also nur als tragende Wand möglich. Rw = 47 = zul. dB, F 60 - A.
Viele weitere Schalldämmmaßnahmen:
- Deckendämmplatten von oben oder unten gegen die Decke, gleichzeitig als Brand- und Wärmeschutz (wie z. B. FACETT von ROCKWOOL).
- Dachdämmplatten schall- und wärmedämmend (wie z. B. Masterrock von ROCKWOOL).
- Schallschluckplatte auf die Decken zu legen (z. B. von ROCKWOOL).
- Trittschallschutz, z. B. AlgoStep, erhöhter Schallschutz von 17 dB für das Einfamilien- Reihen- und Doppelhaus und 25 dB für übrige Häuser empfohlen.
- Schalldämmung besonders in Treppenhäusern bei Podesten (Treppen von den Wänden lösen).
- Schallschutz der Abwasserleitungen (z. B. durch GEBERIT - www.geberit.de ).
- Lärmende Teile, wie z. B. Wasserzapfstellen und Abflüsse dürfen nicht in Wohnungs- oder Haustrennwände eingebaut werden, oder nur schallgedämmt.
- Allgemein heißt es nach DIN 4109 Wasserinstallationen, Abwasserleitungen und sonstige haustechnische Anlagen Rw=< 30 dB
- Beim Trittschallschutz übertreffen Mineralwolledämmstoffe bei Zement- und Anhydritestrichen erheblich die Rechenwerte. Darüber schrieb Dipl.-Ing. Metzen schon in der DBZ 1/91 nach DIN 4109. Hier gibt es z. B. von www.rockwool.de verschiedene Trittschalldämmplatten Floorrock, so SE auf Betondecken, TE un HP auf Holzbalkenbrettern und GP unter Trockenestrich-Dämmplatten.
Der Schallschutz erfordert viel Aufmerksamkeit und noch mehr Berechnung. Eine kostenloses Download des Wienerberger Schallrechners 1.7 ist über www.wienerberger.de unter Service möglich.
Formular Fachbauleiterbescheinigung (NE 7.10)
Sie schützt besonders die/den Bauherr/i/n, wenn er keine/n Bauleiter/in beauftragt hat - und er dann, gerade bei kleinen Umbaumaßnahmen - den Handwerksmeister einsetzt. Ein evtl. beauftragter Hauptbauleiter kann wiederum den Heizungsbauer gut für dessen Arbeiten als Fachbauleiter einsetzen.
Siehe folgende Seite:
Baumaßnahme:
Bauherr/in:
Baugrundstück:
Entwurfsverfasser:
Baugenehmigung vom:
Fachbauleiterbescheinigung
Der Bauherr bestellt hiermit als sachkundigen Fachbauleiter:
Für folgende Bauberwachungs-Arbeiten:
Dem Fachbauleiter wurde Kopie der Baugenehmigung und, falls für seine Arbeiten erforderlich, weiterer Unterlagen, wie z. B. Prüfbericht des Prüfstatikers zum Festigkeitsnachweis, überreicht.
Der Fachbauleiter hat dafür zu sorgen, dass die Bauausführung der von ihm überwachten Arbeiten den öffentlich-rechtlichen Vorschriften und dem Entwurf des Entwurfsverfassers – und bei Vorhandensein – dem oder den Festigkeitsnachweis/en einschließlich evtl. Prüfbericht entspricht.
Er hat im Rahmen dieser Aufgabe auf den sicheren bautechnischen Betrieb der Baustelle, insbesondere auf das gefahrlose Ineinandergreifen der Arbeiten zu achten.
Verstöße gegen das öffentliche Baurecht, denen nicht abgeholfen werden kann, sind dem Bauherrn, Planverfasser und der zuständigen Behörde unverzüglich mitzuteilen.
Einverstanden (jeweils mit Datum und Unterschrif):
Der/Die Bauherr/in: Der/Die Fachbauleiter/in:
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|   |  | Die Bau-INFO-Checkliste hilft bei Neu-, Um-, Anbau und Haussanierung. |  |
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